Hobbytriathlet Markus Counter / Zhler

Sonntag, 1. Februar 2026

Wochenziel: Bei einer Radeinheit auf Zwift alle Trikots erobern

In dieser Woche hatte ich mir unter anderem folgendes Ziel gesetzt: ich will auf Zwift bei einer 90-minütigen Trainingseinheit alle Trikots erobern, sprich: alle Wertungen gewinnen. Leider habe ich dieses Ziel verpasst.

Die letzten 4 Wochen waren anstrengend, ich habe viel und gut trainiert. Obwohl ich in dieser Woche doch schon etwas müde war, habe ich mir dieses Ziel gesetzt. Ich wollte ausprobieren, ob es möglich ist, ob ich das schaffen könnte, alle Trikots zu erobern.

Es war sehr anstrengend, vor allem dann, wenn die Wertungen nur wenige Minuten auseinander liegen, sich die Oberschenkel noch nicht von der letzten Wertung erholt haben. Ich konnte alle Sprintwertungen gewinnen, aber bei der entscheidenden Bergwertung war es dann leider vorbei. Diese Bergwertung hatte ich schon einige Male gewonnen, und die Bestzeit an diesem Tag lag um 30 Sekunden über meiner bisherigen Bestzeit - es wäre möglich gewesen. Aber bereits nach ca. 500m habe ich dieses Trikot abgeschrieben, da ich doch zu müde war, und ich dieses Tempo keine 7 Minuten durchgehalten hätte.

Auf jeden Fall hat mir diese Einheit viel Spaß gemacht, obwohl sie sehr anstrengend war. Der Trainingseffekt war auch vorhanden, geschadet hat es auf jeden Fall nicht.

Bevor es nun in die Regenerationswoche, hier meine Trainingseinheiten in dieser Woche:
5x Rad fahren auf der Rolle, 5x Laufen, 3x Freeletics, und dazu wieder Übungen mit der Kettlebell und dem Theraband für meine Schultern. Total 19 Stunden in dieser Woche. Das Schwimmen musste ich ausnahmsweise ausfallen lassen, da ich an dem Tag, wo ich normalerweise schwimmen bin, mit meiner Frau Sekt trinken war - das ziehe ich jeder Trainingseinheit vor! 

Sonntag, 25. Januar 2026

Es ist kalt

Saukalt! Die letzten 2 1/2 Wochen sind wir im Osten Österreichs nicht mehr aus den Minusgraden rausgekommen, und diese Woche war es sehr, sehr kalt. -9°C waren es am Mittwoch morgen, und der Wind dazu hat es noch um einiges kälter gemacht. Das war beim Laufen sehr unangenehm, obwohl ich die Kälte eigentlich hauptsächlich nur in den Fingern gespürt habe.

Ich mag es nicht, wenn es beim Laufen extrem heiß ist, aber auch nicht so wie jetzt, wo es so kalt ist. Der Puls geht bei diesen Temperaturen beim morgendlichen Lauf (spätestens um 5:30) nicht in die Höhe, was aber bei dem langsamen Tempo auch kein Wunder ist. 

Dazu kommt, dass es derzeit sehr eisig und rutschig ist. Viele Gehsteige sind nicht geräumt, die Feldwege und die Wege im Wald sowieso nicht. Zum Teil ist es auf den Feldwegen spiegelglatt, was laufen unmöglich macht. Aber auch da müssen wir durch! 

Sportlich gesehen war diese Woche nicht schlecht. 4 Radeinheiten, 4 Laufeinheiten, 1x Schwimmen, 3 Freeletics-Einheiten, und meine regelmäßigen Übungen mit dem Theraband und der Kettlebell. Insgesamt 18 Trainingsstunden in dieser Woche. Heute habe ich mir frei genommen, damit meine Oberschenkel sich ein wenig erholen können. 

Sonntag, 18. Januar 2026

Probleme mit dem Blutdruck?

Es war wieder mal eine interessante Woche - aber leider nicht in dem Sinne, wie ich es gerne gewollt hätte.

Am Dienstag hatte ich meinen jährlichen Kontrolltermin beim Augenarzt. Der hat sehr gut angefangen, alles in Ordnung, die Sehstärke hat sich nicht verändert, und das nun schon seit ein paar Jahren. Die Altersweitsichtigkeit dürfte sich somit eingebremst haben, vielleicht war's das überhaupt, gibt es nur mehr eine minimale Verschlechterung. 

Und jetzt kommt das aber. Während der Untersuchung fragt mich die Augenärztin, ob ich Probleme mit einem hohen Blutdruck habe. Nein, oder besser: ich weiß es nicht, da ich kein Blutdruckmessgerät habe, somit auch nicht messe. Am Ende der Untersuchung sagt sie mir, dass sie am rechten Auge etwas festgestellt hat, was auf einen erhöhten Blutdruck hinweisen dürfte. Auf jeden Fall soll ich zum Hausarzt und eine Blutdruckmessung durchführen lassen.

Ich bin nach dem Augenarzt zu meiner Hausärztin gefahren, wo wir eine Blutdruckmessung durchgeführt haben. Alles perfekt, im grünen Bereich. Ich wollte schon gehen, aber mir wurde mitgeteilt, dass es das noch nicht war. Wir machen ein EKG. Auch das EKG war unauffällig. Aber zur Sicherheit bekam ich eine Überweisung zum Internisten, damit der sich das ansieht und ein 24 Stunden EKG macht. Diesen Termin habe ich im März.

Als neugieriger Mensch lasse ich das natürlich so nicht stehen und frage, was los ist, warum ich zum Internisten muss. Es kann sein, dass der Blutdruck während der Nacht sich nicht so senkt, wie es sein sollte. Darum das 24 Stunden EKG. Aber es ist nicht dringend, keine Gefahr in Verzug. Zudem ist es so, dass die Augenärzte eine hohen Blutdruck viel eher und schneller entdecken, als man es selbst entdeckt.

Ich habe mir nun ein Blutdruckmessgerät gekauft, und ich messe brav regelmäßig aus Eigeninteresse den Blutdruck. Bisher jedes Mal im Normal- bis Optimalbereich. Ich lasse mich überraschen, was beim Internisten rauskommen wird. 

Sonntag, 11. Januar 2026

Ich war wieder laufen

Die erste Trainingswoche nach der Regenerationswoche ist beendet, und sie ist sehr gut verlaufen. Nach der Laufpause konnte ich wieder 3 Laufeinheiten, insgesamt 30km, absolvieren. Langsam, gemütlich, ganz locker zum Schauen, wie es mit der Wade funktioniert. Und es funktioniert sehr gut, ich habe keinerlei Beschwerden. Auch nach dem gestrigen Lauf, wo doch Schnee, Matsch und Eis war, gab es keine Probleme, hat es die Wade nicht gestört. In der kommenden Woche erhöhe ich die Länge nur minimal, aber ich möchte das Tempo etwas erhöhen.

7 Stunden am Rad auf der Rolle standen auf meinem Programm, die schon leicht geschmerzt haben. Kein lockeres dahindümpeln, sondern eine hohe Trittfrequenz, hohes Tempo, und vor allem bei so vielen Sprints und Bergwertungen wie nur möglich mitmachen. Es war sehr anstrengend, aber es war auch ganz toll, weil ich doch einige Wertungen gewinnen konnte.

Während der Weihnachtsferien habe ich das Schwimmen ausgesetzt, da das Hallenbad erfahrungsgemäß mehr als überfüllt ist. Nachdem ich dadurch 2 Freitage ausgelassen habe, war ich diesen Freitag wieder schwimmen, es hat so gut getan. Bisher ist es mir beim Schwimmen hauptsächlich um die Ausdauer gegangen, aber nun wird es Zeit, dass ich auch wieder etwas am Tempo arbeite. Und das wird weh tun! Aber ich freue mich darauf. 

Die Regenerationswoche, die ich in der Silvesterwoche eingeplant hatte, hat sehr gut getan. Ich habe gemerkt, wie sehr ich diese Woche benötigt hatte, vor allem wegen der vielen Radeinheiten und Radkilometer in der Woche vor der Regenerationswoche. Jetzt kann es wieder los gehen! 

Sonntag, 4. Januar 2026

Rückblick auf 2025 und Vorsätze 2026

Das Jahr 2025 ist vorbei. Es war ein Jahr, das einige Rückschläge für mich vorgesehen hatte, schmerzhafte und schmerzvolle Momente bereitgehalten hat, wo nicht immer alles so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt hatte, auf das ich aber auch mit sehr vielen schönen Erinnerungen zurückblicken kann. 

2025 war nicht immer leicht, es gab einige Herausforderungen, aber alles war machbar. Ich darf mich nicht beschweren, alles in allem war das vergangene Jahr für mich doch ein sehr schönes Jahr, wo ich vieles sehen und erleben durfte, was nicht selbstverständlich ist. Einer der schönen Momente aus sportlicher Sicht war die Tatsache, dass ich endlich wieder schwimmen kann.

Ich hoffe, dass 2026 ein ähnlich schönes Jahr wie 2025 wird. Auf das eine oder andere Ereignis kann ich sehr gerne verzichten, möchte ich nicht unbedingt nochmals so erleben, aber man muss es nehmen wie es kommt. Seit sehr vielen Jahren mache ich keine Vorsätze mehr, weil sie meist bereits nach wenigen Wochen über Bord geworfen und vergessen werden. Ganz tief in mir gibt es sehr wohl einiges, wo ich mir denke, dass ich was anders machen möchte, ich mich selbst ändern möchte. Sportlich gesehen habe ich nur den einen Vorsatz, dass ich heuer endlich wieder am Start eines Triathlonbewerbes stehen möchte.

 

Sonntag, 28. Dezember 2025

Ich bin fertig

... in mehrfacher Hinsicht 😉.

Der nächste Trainingsblock ist beendet. Ein anstrengender Trainingsblock, der sehr radlastig war. Und ich bin froh, dass endlich die Regenerationswoche da ist, wo ich mich etwas erholen kann, und sich auch meine Wehwehchen regenerieren können. Die Wade hat in dieser Woche wieder gezwickt, so dass ich vorsichtshalber nur 1x laufen war, was zur Folge hatte, dass ich vermehrt im Keller auf der Rolle am Rad trainiert habe. Sowohl Zwift als auch Garmin haben aufgeschrien, dass ich bereits im Bereich der Überbelastung bin, was ich aber auch selbst bemerkt habe.

Ich habe beim Radtraining mit Zwift an sehr vielen Berg- und Sprintwertungen teilgenommen, habe doch eine beachtliche Menge davon auch auf Platz 1 vollendet, aber gegen Ende der Woche wurde es immer schwieriger, waren die Beine immer schwerer und müder.

Daher ist es gut, dass nun die Regenerationswoche ansteht. Nach dieser Woche werde ich sehr genau darauf achten, ob ich weiterhin im 3/1 Rhythmus (3 Belastungswochen, 1 Entlastungswoche) bleibe, oder ob ich voerst auf 2/1 umstellen werde. Das wird dann alles das neue Jahr zeigen.