Hobbytriathlet Markus Counter / Zhler

Sonntag, 31. Mai 2026

Tagesausflug an den Wörthersee

Am Donnerstag haben wir das tolle Wetter genutzt und sind ganz früh am Morgen an den Wörthersee gefahren, nach Pörtschach. Sehr viele Jahre, ich glaube es waren 15 hintereinander, haben wir dort Ende Juni immer einen Kurzurlaub gemacht, 7x verbunden mit dem Ironman Austria. Da in Pörtschach jedoch das Angebot immer dürftiger wurde, weniger Restaurants, fast keine Geschäfte, dafür der Zimmerpreis immer höher, haben wir uns vor ein paar Jahren entschieden, nicht mehr in Pörtschach einen Kurzurlaub zu machen. Stattdessen waren wir in den vergangenen Jahren Anfang Juni jeweils ein paar Tage in Italien.

Pörtschach ist schön, was die Natur betrifft, die Landschaft, den See, die Strandpromenade. Aber es hat sich nichts geändert. Die Restaurantvielfalt ist weiterhin sehr dürftig, ebenso die Einkaufsmöglichkeiten. Und es wird immer teurer, leider, zumindest in einigen Resaturants, wo man für eine Fritattensuppe zwischen 6,90 und 7,90 bezahlt. Und das sind keine Nobelrestaurants, sondern ganz normale.

Wenn wir einen Tagesausflug an den Wörthersee machen, dann gehen wir immer in die Pizzeria CiaoCiao in Techelsberg, am westlichen Ortsende von Pörtschach Richtung Velden, essen. Sehr gute Pizza zu einem normalen Preis. 

Auf jeden Fall war der Ausflug am Donnerstag an den Wörthersee wunderschön, und am Nachmittag sind wir auch mehrmals in den See schwimmen gewesen. Das hat so gut getan! Gleich bei der östlichen Ortseinfahrt von Pörtschach gibt es die Möglichkeit, dass man dort ohne Eintritt zahlen zu müssen baden kann, und sich sonnen kann. Wir lieben diesen Platz! 

Nun noch kurz zu meinem Triathlontraining. Die 2 Wochen absolute Trainingspause auf Grund des tollen Asienurlaubs zeigen natürlich ihre Wirkung. Vergangene Woche ist mir der Wiedereinstieg extrem schwer gefallen.Vor dem Urlaub habe ich sehr viel trainiert, nicht nur schwimmen, Rad fahren und laufen, sondern auch Krafttraining: Freeletics, Kettlebell, Theraband. Mittlerweile geht es schon wieder etwas, aber an die hohe Trainingsleistung, an die hohen Trainingsstunden wie vor dem Urlaub komme ich derzeit noch nicht ran. Aber es wird. Auf jeden Fall macht es auf Grund des schönen Wetters Spaß. Ich mag es, wenn es am frühen Morgen schon so hell und warm ist. Mal schauen, welchen Fitnesslevel ich bis zu meinem Triathlon am Neufelder See am 20.6. erreichen werde. 

Warmer Milchrahmstrudel bei Wienerroither



Pizza in der Pizzeria CiaoCiao


 

Sonntag, 24. Mai 2026

Urlaub - Peking, Tokyo, Seoul

Meine Frau und ich waren auf Urlaub, in Asien. Bereits vergangenes Jahr, wo wir am Ende unserer Reise für ein paar Tage in Shanghai waren, wollte meine Frau die chinesische Mauer sehen, was aber von der Zeit her sehr stressig gewesen wäre, und wir hätten dann von Shanghai nur sehr wenig gesehen. Daher habe ich ihr versprochen, dass wir uns in diesem Jahr die chinesische Mauer anschauen werden. Was man verspricht muss man auch halten!

Das war der Ursprungsgedanke, die chinesische Mauer anzusehen, und die verbotene Stadt war auch ein Muss. Im Zuge der Planungen kamen alleine in Peking mehrere Punkte hinzu, die wir uns ansehen wollten (und auch angesehen haben). Wenn wir schon mal in Peking sind, dann können wir uns auch noch andere Städte in Asien anschauen, mein Vorschlag. Und ich meinte damit Tokyo. Da aber zum Zeitpunkt der Planung der Direktflug von Tokyo nach Wien extrem teuer gewesen wäre, ein Flug über München, Frankfurt oder Zürich lange ist, habe ich mich umgesehen, und wir haben uns entschieden, dass wir auch Seoul dazunehmen. Von Seoul gab es einen relativ günstigen Direktflug nach Wien. So ist unsere Reise entstanden, aus der chinesischen Mauer wurden mehrere Tage Peking, danach Tokyo und zum Abschluss Seoul. Wir haben es nicht bereut, jeder Tag war wunderbar, jede Stadt faszinierend (wenn man mal bei China gewisse Punkte außer Acht lässt).

Dieser Urlaub hat im Vorfeld für die Planung einiges an Zeit in Anspruch genommen. Was sehen wir uns an, was ist von der Zeit her machbar, wie kommt man dann dort hin, was benötigt man alles usw. Aber diese Zeit für die Planung war eine sehr gut investierte Zeit, wir hatten dadurch während des Urlaubes keinen Stress, es ist so gelaufen, wie es laufen hätte sollen. Auch für die Einreisen war die Planung im Vorfeld gut, wodurch alles sehr gut abgelaufen ist. Ebenso mit dem Zahlen, denn z.B. in Peking ist es so, dass eigentlich nur mit der App Alipay bezahlt wird, man kein Bargeld benötigt. Und für diese App und weitere Apps war es im Vorfeld wichtig, mit der Bank Kontakt aufzunehmen, damit die Kreditkarte für diese Apps freigeschaltet wird. 

Es ist alles gut abgelaufen, wir hatten keine nennenswerte Probleme. Wir haben sehr viel gesehen, viele schöne Eindrücke mitgenommen, und kommen eigentlich erst jetzt, wo wir schon fast eine Woche wieder daheim sind, dazu, das alles zu verarbeiten. Wir haben so viel gesehen, dass wir gar nicht richtig die Zeit hatten, das alles gleich zu verarbeiten. Obwohl wir viel mit dem Taxi oder Bus fahren mussten, sind wir über 200km zu Fuß gegangen, und das bei einem traumhaften Wetter. Eben auch über den Termin, wann wir diese Reise machen, haben wir uns im Vorfeld einige Gedanken gemacht, nachgesehen, wann in diesen Städten das perfekte Wetter ist, um den optimalen Zeitpunkt zu erwischen. Und so war es auch, wir waren jeden Tag mit kurzer Kleidung unterwegs.

Zum Abschluss noch ein paar Bilder aus über 2700 Bilder, die wir gemacht haben, und einer Menge Videos.

Chinesische Mauer

Verbotene Stadt, Peking

Mount Fuji, Japan

Speisekarte in Tokyo

Tokyo

Tokyo

Seoul

Seoul

Süd Korea, demilitarisierte Zone (DMZ)

 

Sonntag, 17. Mai 2026

Die Faszienrolle

Sie ist seit über einem halben Jahr mein wichtigstes Trainingsgerät geworden. Die Schmerzen, die immer wieder in den Waden und Oberschenkeln auftauchen bekomme ich mit der Faszienrolle so halbwegs in Griff. Ich habe diese Rolle schon länger daheim, aber bisher hatte sie eher ein Schattendasein, habe ich sie nie so recht beachtet. Bei den Freeletics-Übungen kommt die Faszienrolle allerdings fast immer vor, und da habe ich die Wirkung dieser Rolle erst schätzen gelernt.

Da ich seit Dezember immer wieder von Problemen in meinen Beinen geplagt bin, verwende ich seitdem die Faszienrolle fast täglich.  

Sonntag, 10. Mai 2026

Ich starte wieder bei einem Triathlon!

Ich hab's getan, ich habe mich wieder zu einem Triathlon angemeldet. Der letzte Triathlon ist schon sehr lange her, vor Corona, 2019, und ich habe wieder Lust.

Am 20.6.2026, Samstag, starte ich beim Neufelder Triathlon, bei der Sprintdistanz. https://www.neufeld-triathlon.at/ 

Ich habe einige Zeit überlegt, ob ich an der olympische Distanz (1,5km schwimmen, 40km Rad fahren, 10km laufen) oder an der Sprintdistanz (750m schwimmen, 20km Rad fahren und 5km laufen) starten soll, es wurde die Sprintdistanz. Das reicht, da ich die Wochen davor weniger Zeit zum Trainieren haben werde. Ich freue mich schon sehr auf diesen Triathlon!

Freitag, 1. Mai 2026

Leobersdorfer Brückenlauf - 45:37 für 10km

Im letzten Eintrag habe ich noch geschrieben, dass ich keine Erwartungen an diesen 10km Lauf habe, schon eine Zeit knapp unter 50 Minuten eine sehr gute Leistung für mich in diesem Jahr ist. Das war kein Tiefstappeln, kein Untertreiben, das war Tatsache, ernst gemeint. Ich bin sogar von schlimmeren ausgegangen, hatte eine Zeit von knapp unter 60 Minuten befürchtet.

Es sind nun ca. 3 Wochen, in denen ich wieder schmerzfrei laufen kann, ich allerdings sehr vorsichtig und zurückhaltend beim Lauftraining war. Seit 4. April kann ich wieder regelmäßig laufen, davor war es ca. 2 Monate so, dass ich nur sporadisch mal den einen oder anderen kurzen Lauf machen konnte, aber immer wieder nach wenigen Kilometern abbrechen musste, weil der Schmerz im hinteren Oberschenkel zu groß war. Daher war mein Training in den letzten Monaten sehr radlastig.

Heute war es so, dass ich mich schon früh am Morgen sehr gut und lange aufgewärmt habe, ich dabei Freeletics genutzt habe. Danach war ich 15 Minuten am Rad, im Keller auf der Rolle, aber das waren wirklich intensive 15 Minuten im hohen Pulsbereich und mit hoher Trittfrequenz. 30 Minuten vor dem Start habe ich nochmals sehr gut aufgewärmt, was ich sowieso immer vor Wettkämpfen mache, und dann ging es schon los.

 Den ersten Kilometer habe ich mich dieses mal wirklich sehr zurückgehalten und mich nicht wie sonst total abgeschossen. 4:22 trotz Zurückhaltung, so schnell bin ich schon sehr lange nicht mehr einen Kilometer gelaufen, und es waren keine Schmerzen da. Der zweite Kilometer ist bei mir immer langsamer, 4:40. Dann hatte ich das Glück, dass ein Läufer auf mich aufgelaufen ist, der sehr konstant 4:30 gelaufen ist, und der somit ohne sein Wissen mein Pacemaker wurde. Es ging die nächsten Kilometer ziemlich konstant in 4:30 dahin, bis er bei km 8,5 einen Einbruch erlitt. Davor war es schon so, dass ich einige Zeit neben ihm gelaufen bin, er sich dabei schon fast mehr an mich als ich mich an ihm orientierte. Aber bei km 8,5 musste er leider abreißen lassen, was mir sehr leid für ihn tat. Ich war zu diesem Zeitpunkt aber in einem sehr guten Rhythmus, konnte das Tempo beibehalten und kam nach 45:37 ins Ziel. 

Ich bin ein Wettkampfschwein. Das weiß ich, das stellt sich sehr oft heraus. Sobald ich an der Startlinie stehe, kann ich an meine Grenze und zum Teil über meine Grenzen gehen, was ich im Training nur ganz, ganz selten schaffe. Für mich war dieser 10km Lauf nach Jahren endlich wieder mal ein sehr erfreulicher Lauf, noch dazu ohne Schmerzen (mal abgesehen von den üblichen Schmerzen, die man üblicherweise bei einem Wettkampf hat), und vor allem ohne Verletzungen NACH dem Lauf. Es tut mir nichts weh, keine Wade, kein Oberschenkel, keine Achillessehne, es ist alles in Ordnung.

Wie immer war der Leobersdorfer Brückenlauf top organisiert, mit einem prall gefüllten Startersackerl, wenn man Stammgast ist (5x muss innerhalb einer gewissen Zeit teilgenommen haben). Das rundherum top, man kann danach gemütlich zusammen sitzen, es gibt ausreichend und verschiedene Verpflegungen, ein kleines Volksfest. Und wie immer ist es jedes Mal ein Vergnügen, den kleinsten bei deren Wettkampf zuzusehen.  

 

Sonntag, 26. April 2026

Der erste Wettkampf naht...

...und ich bin nicht bereit 😂😢.

Am Freitag, dem 1.5., findet in Leobersdorf wieder der Leobersdorfer Brückenlauf statt, mit mehreren Bewerben. Der Hauptbewerb ist der 10km-Lauf. Gleich vorab: ich werde am Start stehen, teilnehmen. Aber auf die Zeit brauche ich heuer gar nicht zu achten, alles unter 50 Minuten ist schon Erfolg heuer.

Das Training hat im Herbst recht gut begonnen, doch dann wurde ich durch das Problem mit der Wade gebremst. Danach lief es wieder gut, ich war motiviert, kam wieder gut in Schuss, bis mich der rechte hintere Oberschenkel eingebremst hat. 

Als das Problem mit dem Oberschenkel aufgetreten ist, dachte ich, dass das in spätestens 2 Wochen wieder in Ordnung ist. Die Verletzung war aber leider ärger als erwartet und hat sich sehr, sehr lange rausgezogen. Erst seit 2 Wochen kann ich wirklich wieder schmerzfrei laufen. 

Die letzten schnellen Laufeinheiten und Intervallläufe sind schon sehr lange her. Gestern habe ich ein Koppeltraining absolviert, nach 3 Stunden Rad fahren war ich noch 30 Minuten laufen. Ich schaffte in diesen 30 Minuten einen glatten 5er Schnitt (also 5 Minuten pro km), aber es war sehr anstrengend und wäre nicht schneller gegangen. Daher wird der Leobersdorfer Brückenlauf für mich wieder mal, wie schon in den letzten Jahren, mehr ein Vergnügungslauf als ein Wettkampf. Sehr schade, da ich ja noch immer das Ziel hätte, die 10km unter 42 Minuten zu laufen. Ich werde aber nicht jünger, und ich befürchte, dass ich dieses Ziel leider nicht mehr erreichen werde.

Dennoch werde ich den Lauf am Freitag genießen, die Stimmung, alles, und ganz einfach froh sein, dass ich überhaupt laufen und Sport machen kann!

 

Sonntag, 19. April 2026

Eine Regenerationswoche tut nicht immer gut

In den Osterferien hatte ich nach einem 3-wöchigen Belastungsblock meine Regenerationswoche. Der Einstieg in den nächsten Belastungsblock vergangener Woche fiel mir dann extrem schwer. Ich hatte zu viel reduziert, was sowohl die Intensität als auch die Anzahl der Trainingsstunden betrifft. Die vergangene Trainingswoche war daher eine extrem schwere Trainingswoche, ich hatte lange gebraucht, bis ich wieder so richtig reingekommen bin. Manches mal passiert mir so etwas, dass ich zu extrem reduziere, und mir der Einstieg danach wieder schwer fällt.

Diese Woche war jedoch eine gute Trainingswoche. Ich konnte wieder höhere Trainingsumfänge absolvieren, mehrere Einheiten am Tag durchführen, und es hat wieder Spaß gemacht - was aber auch daran lag, dass das Wetter in dieser Woche nicht so schlecht war. 

Heute findet der Wien Marathon statt. Das ist ein Tag, wo es mich wieder wahnsinnig reizt, an einem Marathon teilzunehmen. Ich wünsche auf jeden Fall allen Teilnehmern viel Erfolg!