Es war wieder mal eine interessante Woche - aber leider nicht in dem Sinne, wie ich es gerne gewollt hätte.
Am Dienstag hatte ich meinen jährlichen Kontrolltermin beim Augenarzt. Der hat sehr gut angefangen, alles in Ordnung, die Sehstärke hat sich nicht verändert, und das nun schon seit ein paar Jahren. Die Altersweitsichtigkeit dürfte sich somit eingebremst haben, vielleicht war's das überhaupt, gibt es nur mehr eine minimale Verschlechterung.
Und jetzt kommt das aber. Während der Untersuchung fragt mich die Augenärztin, ob ich Probleme mit einem hohen Blutdruck habe. Nein, oder besser: ich weiß es nicht, da ich kein Blutdruckmessgerät habe, somit auch nicht messe. Am Ende der Untersuchung sagt sie mir, dass sie am rechten Auge etwas festgestellt hat, was auf einen erhöhten Blutdruck hinweisen dürfte. Auf jeden Fall soll ich zum Hausarzt und eine Blutdruckmessung durchführen lassen.
Ich bin nach dem Augenarzt zu meiner Hausärztin gefahren, wo wir eine Blutdruckmessung durchgeführt haben. Alles perfekt, im grünen Bereich. Ich wollte schon gehen, aber mir wurde mitgeteilt, dass es das noch nicht war. Wir machen ein EKG. Auch das EKG war unauffällig. Aber zur Sicherheit bekam ich eine Überweisung zum Internisten, damit der sich das ansieht und ein 24 Stunden EKG macht. Diesen Termin habe ich im März.
Als neugieriger Mensch lasse ich das natürlich so nicht stehen und frage, was los ist, warum ich zum Internisten muss. Es kann sein, dass der Blutdruck während der Nacht sich nicht so senkt, wie es sein sollte. Darum das 24 Stunden EKG. Aber es ist nicht dringend, keine Gefahr in Verzug. Zudem ist es so, dass die Augenärzte eine hohen Blutdruck viel eher und schneller entdecken, als man es selbst entdeckt.
Ich habe mir nun ein Blutdruckmessgerät gekauft, und ich messe brav regelmäßig aus Eigeninteresse den Blutdruck. Bisher jedes Mal im Normal- bis Optimalbereich. Ich lasse mich überraschen, was beim Internisten rauskommen wird.
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