Wie die letzten 12 Jahre zuvor war ich auch heuer am Start des Leobersdorfer Brückenlaufs. Am 1.5.2015 fand bei tollem Wetter dieser 10km-Laufbewerb statt. Für mich dient dieser 10km-Lauf immer zur Formbestimmung, doch heuer war es etwas anders.
Heuer habe ich versucht, die Lauftrainingseinheiten zeitlich anders unterzubringen. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass es für mich nicht optimal ist, wenn ich bereits um 4:00 morgens ein Lauftraining durchführe, und in Leobersdorf habe ich diesbezüglich die endgültige Bestätigung dafür erhalten.
Mit geringen Erwartungen bin ich in Leobersdorfer mit sehr vielen anderen Läufern am Start gestanden. Konnte ich noch vor ein paar Jahren die 10km um die 41 Minuten laufen, so war ich heuer froh, dass ich die 10km in 44:32 absolviert hatte. Wie immer wollte ich den 1. Kilometer halbwegs gemütlich angehen, was mir aber noch nie (und auch heuer nicht) gelungen ist. Immer lasse ich mich von den anderen Läufern mitziehen, was sich jedoch spätestens am 3. Kilometer negativ bemerkbar macht, und erst ab Kilometer 5 ist so, dass ich konstant mein Tempo laufen kann. Ich bin mit der Zeit von 44:32 dennoch zufrieden, da ich heuer nur sehr, sehr wenige Kilometer in den Beinen habe, die ich schneller als 4:40 gelaufen bin.
Der Leobersdorfer Brückenlauf war wieder eine ganz tolle Veranstaltung. Die Organisation wie immer perfekt, ein prall gefülltes Startersackerl, wo sich die Organisatoren von großen Bewerben (z.B. Vienna City Marathon) ein Beispiel nehmen können, ein sehr gut schmeckender Kaiserschmarrn bei der Kaiserschmarrnparty, und ein wunderschöner Platz, wo man vor, während und nach des Bewerbes gemütlich zusammen sitzen kann. Die Veranstalter hatten wieder mal das Glück des Tüchtigen (ich gönne es ihnen sehr!), das Wetter am 1.5.2015 war wunderbar. Die Sonne ist pünktlich zum Start hervorgekommen, die Temperaturen sind gegen Mittag (entgegen der Wettervorhersagen) auf über 20°C geklettert, so dass einer tollen Veranstaltung nichts im Wege stand.
Den Leobersdorfer Brückenlauf kann ich sehr weiterempfehlen! Eine geringe Startgebühr, ein toll gefülltes Startsackerl, sehr gut organisiert und sehr gemütlich! Ich freue mich auf viele weitere Teilnahmen an diesem Laufbewerb!
Montag, 11. Mai 2015
Sonntag, 12. April 2015
Wien Halbmarathon
Ergebnis Wien Halbmarathon, 12.4.2015: 1:42:42
Die Zeit ist nicht gerade berauschend, aber angesichts des nicht gerade optimal verlaufenen Trainings bin ich mit dieser Zeit zufrieden.
Die Gestaltung des Trainings bzw. des Zeitpunktes, wann ich die wichtigen Trainingseinheiten absolviert habe, war heuer nicht optimal. Es war auf jeden Fall einen Versuch wert mal was anderes auszuprobieren. Daher werde ich ab kommender Woche wieder das Training umstellen, um zumindest für die kommenden Bewerbe etwas besser gerüstet zu sein.
Bereits vor dem heutigen Start wusste ich, dass es schwer werden wird. Im Training war es nur sehr selten der Fall, dass ich den Kilometer unter 5 Minuten gelaufen bin. Es wäre zwar oft auf dem Plan gestanden, jedoch wollten der Körper und/oder der Geist nicht. Daher hatte ich mich schon darauf eingestellt gehabt, dass ich den heutigen Halbmarathon nicht unter 1:45 beenden werde. Es ist sich dann doch eine Zeit unter 1:45 ausgegangen, daher bin ich nicht unzufrieden.
Der Halbmarathon selbst war wunderbar. Die Stimmung war super, sehr viele Zuschauer, sehr viele Teilnehmer. Die große Anzahl der Teilnehmer hatte zur Folge, dass man oft gebremst wurde und sehr viel zickzack laufen musste. Gerade die ersten 2 Kilometer war es so, dass ich schneller laufen hätte können, wenn ich nicht durch langsamere Teilnehmer gebremst worden wäre. Aber ich habe es positiv gesehen, denn ich habe mit einem gemütlichen Tempo von 4:55/km begonnen und konnte laufend die Kilometerzeiten steigern. Nach wenigen Kilometern hatte ich mich auf eine Zeit zwischen 4:35 und 4:40 eingependelt, und ich fühlte mich in diesem Bereich recht wohl. Allerdings kam 3 Kilometer vor dem Ziel der Einbruch, die Beine schmerzten, es ging nichts mehr. Der letzte Kilometer war besonders hart, da hatte ich keine Körner mehr, und ich schleppte mich nur mehr ins Ziel.
Aber wie gesagt: vor dem Start habe ich nicht daran gedacht, dass ich unter 1:45 bleiben werde, ich habe es aber dennoch geschafft. Mir hat es heute wieder sehr gut gefallen, und ich hoffe, dass jetzt, wo auch endlich das Wetter schön ist, endlich die Motivation kommen wird.
Weiter geht es am 1.5.2015 in Leobersdorf mit dem Brückenlauf (10km), und am 15.6.2015 mit dem Triathlon über die olympische Distanz (1,5km schwimmen, 40km Rad fahren, 10km laufen) in Neufeld/Leitha. Mal schauen, vielleicht schiebe ich noch den einen oder anderen Triathlon bis Neufeld ein.
Markus!
Die Zeit ist nicht gerade berauschend, aber angesichts des nicht gerade optimal verlaufenen Trainings bin ich mit dieser Zeit zufrieden.
Die Gestaltung des Trainings bzw. des Zeitpunktes, wann ich die wichtigen Trainingseinheiten absolviert habe, war heuer nicht optimal. Es war auf jeden Fall einen Versuch wert mal was anderes auszuprobieren. Daher werde ich ab kommender Woche wieder das Training umstellen, um zumindest für die kommenden Bewerbe etwas besser gerüstet zu sein.
Bereits vor dem heutigen Start wusste ich, dass es schwer werden wird. Im Training war es nur sehr selten der Fall, dass ich den Kilometer unter 5 Minuten gelaufen bin. Es wäre zwar oft auf dem Plan gestanden, jedoch wollten der Körper und/oder der Geist nicht. Daher hatte ich mich schon darauf eingestellt gehabt, dass ich den heutigen Halbmarathon nicht unter 1:45 beenden werde. Es ist sich dann doch eine Zeit unter 1:45 ausgegangen, daher bin ich nicht unzufrieden.
Der Halbmarathon selbst war wunderbar. Die Stimmung war super, sehr viele Zuschauer, sehr viele Teilnehmer. Die große Anzahl der Teilnehmer hatte zur Folge, dass man oft gebremst wurde und sehr viel zickzack laufen musste. Gerade die ersten 2 Kilometer war es so, dass ich schneller laufen hätte können, wenn ich nicht durch langsamere Teilnehmer gebremst worden wäre. Aber ich habe es positiv gesehen, denn ich habe mit einem gemütlichen Tempo von 4:55/km begonnen und konnte laufend die Kilometerzeiten steigern. Nach wenigen Kilometern hatte ich mich auf eine Zeit zwischen 4:35 und 4:40 eingependelt, und ich fühlte mich in diesem Bereich recht wohl. Allerdings kam 3 Kilometer vor dem Ziel der Einbruch, die Beine schmerzten, es ging nichts mehr. Der letzte Kilometer war besonders hart, da hatte ich keine Körner mehr, und ich schleppte mich nur mehr ins Ziel.
Aber wie gesagt: vor dem Start habe ich nicht daran gedacht, dass ich unter 1:45 bleiben werde, ich habe es aber dennoch geschafft. Mir hat es heute wieder sehr gut gefallen, und ich hoffe, dass jetzt, wo auch endlich das Wetter schön ist, endlich die Motivation kommen wird.
Weiter geht es am 1.5.2015 in Leobersdorf mit dem Brückenlauf (10km), und am 15.6.2015 mit dem Triathlon über die olympische Distanz (1,5km schwimmen, 40km Rad fahren, 10km laufen) in Neufeld/Leitha. Mal schauen, vielleicht schiebe ich noch den einen oder anderen Triathlon bis Neufeld ein.
Markus!
Sonntag, 22. März 2015
3 Wochen noch
In 3 Wochen geht für mich die neue Saison los! In 3 Wochen, am 12.4.2015, werde ich in Wien beim Halbmarathon am Start stehen.
Meine derzeitige Form ist alles andere als berauschend. Das Schwimmen würde halbwegs gehen, Rad fahren über kürzere, flache Strecken schaut auch nicht so schlecht aus, jedoch die Laufform ist sehr, sehr mies. In den letzten 4 Monaten war es so, dass ich unmittelbar nach dem Aufstehen, meist zwischen 4:00 und 4:30 morgens, das Lauftraining in Form von Nüchterntrainings absolviert habe. Es ist zwar schön um diese Zeit zu laufen, da es noch so still und "friedlich" ist, jedoch habe ich festgestellt (und leider keine Änderungen daran vorgenommen), dass der Körper gerade bei den schnellen Laufeinheiten um diese Zeit total streikt.
Ich werde in Wien beim Halbmarathon mit fast keinen schnellen Trainingslaufeinheiten am Start stehen und schauen, was dabei rauskommen wird. Hatte ich mir bei der Anmeldung zum Halbmarathon im Vorjahr noch zum Ziel gesetzt gehabt, dass ich unter 1:30 bleiben will, so muss ich dieses Ziel revidieren und hoffen, dass ich unter 1:45 ins Ziel kommen werde.
Ca. 2 1/2 Wochen nach dem Halbmarathon werde ich am 1.5. in Leobersdorf beim Brückenlauf (10km) am Start stehen und hoffen, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt doch einige schnelle Einheiten hinter mich bringen konnte. Wie es nach dem 1.5. aussehen wird weiß ich noch immer nicht. Allerdings muss ich sagen, dass die Lust nach Triathlon nun doch wieder ein wenig steigt, jedoch derzeit nur nach Sprint- und Kurzdistanzen.
Markus!
Meine derzeitige Form ist alles andere als berauschend. Das Schwimmen würde halbwegs gehen, Rad fahren über kürzere, flache Strecken schaut auch nicht so schlecht aus, jedoch die Laufform ist sehr, sehr mies. In den letzten 4 Monaten war es so, dass ich unmittelbar nach dem Aufstehen, meist zwischen 4:00 und 4:30 morgens, das Lauftraining in Form von Nüchterntrainings absolviert habe. Es ist zwar schön um diese Zeit zu laufen, da es noch so still und "friedlich" ist, jedoch habe ich festgestellt (und leider keine Änderungen daran vorgenommen), dass der Körper gerade bei den schnellen Laufeinheiten um diese Zeit total streikt.
Ich werde in Wien beim Halbmarathon mit fast keinen schnellen Trainingslaufeinheiten am Start stehen und schauen, was dabei rauskommen wird. Hatte ich mir bei der Anmeldung zum Halbmarathon im Vorjahr noch zum Ziel gesetzt gehabt, dass ich unter 1:30 bleiben will, so muss ich dieses Ziel revidieren und hoffen, dass ich unter 1:45 ins Ziel kommen werde.
Ca. 2 1/2 Wochen nach dem Halbmarathon werde ich am 1.5. in Leobersdorf beim Brückenlauf (10km) am Start stehen und hoffen, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt doch einige schnelle Einheiten hinter mich bringen konnte. Wie es nach dem 1.5. aussehen wird weiß ich noch immer nicht. Allerdings muss ich sagen, dass die Lust nach Triathlon nun doch wieder ein wenig steigt, jedoch derzeit nur nach Sprint- und Kurzdistanzen.
Markus!
Sonntag, 22. Februar 2015
Saison 2015
Wie wird für mich die heurige Saison aussehen?
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Derzeit ist es so, dass ich nicht motiviert bin im Training aus der Komfortzone rauszugehen, und ich verspüre derzeit auch keine Lust und irgendwelchen Wettkämpfen teilzunehmen.
Derzeit bin ich zwar an 2 Laufbewerben angemeldet, und zwar am Halbmarathon in Wien Mitte April sowie am Leobersdofer Brückenlauf (10km) am 1.5., aber es will noch nicht die richtige Freude aufkommen. Es ist zwar so, dass ich zwar regelmäßig schwimmen, Rad fahren und laufen bin, aber wie schon erwähnt: der Geist weil es derzeit nicht zulassen, dass der Körper die Komfortzone verlässt.
Habe ich mir Ende 2014 noch gedacht, dass ich heuer mindestens in Neufeld an der Leitha Mitte Juni sowohl an der Sprint- als auch an der Kurzdistanz am Start stehen werde, sowie in Fürstenfeld an der Kurzdistanz Mitte August und in Grosssteinbach an der Sprintdistanz Anfang Mai, so empfinde ich derzeit überhaupt keine Lust an irgendwelchen Starts an einem Triathlonbewerb. Aber wer weiß, vielleicht kommt die Freude und Lust wieder wenn das Wetter endlich schöner wird.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende,
Markus!
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Derzeit ist es so, dass ich nicht motiviert bin im Training aus der Komfortzone rauszugehen, und ich verspüre derzeit auch keine Lust und irgendwelchen Wettkämpfen teilzunehmen.
Derzeit bin ich zwar an 2 Laufbewerben angemeldet, und zwar am Halbmarathon in Wien Mitte April sowie am Leobersdofer Brückenlauf (10km) am 1.5., aber es will noch nicht die richtige Freude aufkommen. Es ist zwar so, dass ich zwar regelmäßig schwimmen, Rad fahren und laufen bin, aber wie schon erwähnt: der Geist weil es derzeit nicht zulassen, dass der Körper die Komfortzone verlässt.
Habe ich mir Ende 2014 noch gedacht, dass ich heuer mindestens in Neufeld an der Leitha Mitte Juni sowohl an der Sprint- als auch an der Kurzdistanz am Start stehen werde, sowie in Fürstenfeld an der Kurzdistanz Mitte August und in Grosssteinbach an der Sprintdistanz Anfang Mai, so empfinde ich derzeit überhaupt keine Lust an irgendwelchen Starts an einem Triathlonbewerb. Aber wer weiß, vielleicht kommt die Freude und Lust wieder wenn das Wetter endlich schöner wird.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende,
Markus!
Sonntag, 1. Februar 2015
Freeletics
Im August 2014 bin ich durch Zufall im Internet auf Freeletics (https://www.freeletics.com/de) gestoßen. Als neugieriger Mensch musste ich das natürlich sofort ausprobieren.
Worum geht es bei Freeletics?
Freeletics ist ein Krafttraining nur mit dem eigenen Körpergewicht, um es mal einfach auszudrücken. Man muss für dieses Krafttraining nicht in ein Fitnessstudio gehen, sondern man kann dieses Training zu Hause oder auch im Freien durchführen. Für die Ausführung werden nur wenige Utensilien benötigt, wie eine Trainingsmatte, eine Klimmzugstange und Laufschuhe. Empfehlenswert ist auch ein Smartphone oder ein Tablet, um die angebotene App benutzen zu können.
Auf der Homepage von Freeletics gibt es eine Menge Videos, ebenso auf Youtube. Es werden in diesen Videos viele Versprechungen gemacht, wie sich der Körper ändern wird, wie man zu einem Sixpack kommt, wie die Ausdauer gesteigert wird.
Was sind meine Erfahrungen, stimmen diese mit den Videos überein?
Ich habe Ende August mit Freeletics begonnen. Auf der Homepage kann man sich kostenlos registrieren. Nach der Registrierung habe ich den kostenlosen 3-Wochen-Trainingsplan in Anspruch genommen, um mal zu sehen, worum es wirklich bei Freeletics geht, wie Freeletics funktioniert und wirkt, und vor allem ob Freeletics mit einem triathlonspezifischen Training vereinbar ist.
Diese 3 kostenlosen Trainingswochen waren sehr interessant, denn ich musste auf einmal Übungen machen, die der Körper nicht gewohnt war. Einen Muskelkater hatte ich zwar nicht, aber dennoch waren diese 3 Wochen ziemlich anstrengend.
Nach den 3 Wochen bin ich auf Urlaub gefahren, danach kam schon die Saisonpause, und nach der Saisonpause hatte ich mich entschieden, einen 15-Wochen-Trainingsplan um knappe 40,- zu kaufen. 40,- sind nicht viel, und ich wollte, wie schon oben geschrieben, sehen, ob das Training so wie bei den Menschen auf den diversen Videos auch bei mir wirkt.
Der 15-Wochen-Trainingsplan ist schon intensiver als der 3-Wochen-Testtrainingsplan. Man kann sich entscheiden, ob man nur Krafttraining oder Cardiotraining oder beides kombiniert machen will. Während der Laufzeit ist es auch möglich zu wechseln. Ich habe mich für das kombinierte Kraft- und Cardiotraining entschieden und 15 Wochen durchgezogen. Außerdem hat man die Möglichkeit, jede Woche anzugeben, an wievielen Tagen in der Woche trainiert werden soll. Hier habe ich mich für 4 Tage in der Woche entschieden, aber auch hier besteht die Möglichkeit, dass man diese Anzahl jede Woche ändern kann.
Jetzt aber zum Wichtigsten:
Habe ich einen Sixpack bekommen oder nicht?
Die Anwort ist: oder nicht ;-).
Ich habe keinen Sixpack bekommen, was aber auch klar ist. Ich denke, dass es kaum möglich ist, bei 4x zwischen 15 und 45 Minuten Training pro Einheit in der Woche innerhalb von 15 Wochen einen Sixpack zu bekommen. Auch gewichtsmäßig hat sich nichts getan, ich habe nach den 15 Wochen dasselbe Gewicht wie zu Beginn, wobei ich aber gleich anmerken muss, dass ich mich so wie die letzten Jahre ernähre und absolut NICHT auf die Ernährung achte (also viel Schokolade, Süßes, Fettes usw.). Aber dennoch denke ich, dass der Körperfettanteil gesunken ist und die Muskelmasse zugenommen hat. Ich bin kein Muskelprotz, aber ein klein wenig habe ich schon an Muskeln zugelegt.
Lässt sich Freeletics mit dem Triathlontraining vereinbaren?
Ja, aber man muss sehr vorsichtig sein, da man meiner Meinung nach sehr schnell in ein Übertraining geraten kann. Ich habe des öfteren gemerkt, wie die Beine beim Laufen auf Grund von Freeletics müde waren. Aber: die Muskulatur wird durch Freeletics gestärkt, es werden sehr viele Muskelpartien angesprochen, und es werden besonders die Muskelpartien angesprochen, die wir Triathleten benötigen: die Beine und die Schultermuskulatur. Die Frage ist jedoch, hat man die Zeit, um parallel zum Triathlontraining Freeletics betreiben zu können? Ich habe viele Freeleticseinheiten unmittelbar nach dem Rad- und Lauftraining absolviert, was dann zeitenweise schon recht hart war.
Mein Resumee:
Die 15 Wochen Freeletics waren nicht leicht, aber eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag. Jede Woche werden die Einheiten schwieriger, anstrengender, aber ich hatte den Ehrgeiz, bei jedem Training besser bzw. schneller zu sein als beim selben Training zuvor (was mir recht oft gelungen ist). Das Training hat Spaß gemacht, und daher habe ich vergangene Woche nochmals knappe 40,- für weitere 15 Wochen ausgegeben (mal schauen, ob sich in diesen 15 Wochen was bei einem möglichen Sixpack tut ;-)).
Was ich noch anmerken will:
Ich habe das Freeleticstraining zu 100% zu Hause durchgezogen, keine einzige Trainingseinheit im Freien. Dafür habe ich einige Trainingseinheiten ganz leicht abgeändert und die Laufeinheiten auf dem Rad (auf der Rolle) durchgeführt (z.B. anstatt 400m laufen bin ich 2 Minuten auf dem Rad gesessen, wo ich darauf geachtet habe, mit einem dicken Gang eine hohe Trittfrequenz zu treten).
Falls euch Freeletics interessiert, dann probiert mal die 3 kostenlosen Trainingswochen aus. Ihr habt auch, nachdem ihr euch bei Freeletics kostenlos registriert habt, Zugriff auf (fast?) alle Trainingseinheiten, die ihr mal durchprobieren könnt ohne einen Euro dafür ausgeben zu müssen. Wenn es euch zusagt, dann sind 40,- für 15 Wochen nicht viel Geld.
Ich will hier keine Werbung für Freeletics treiben, auch wenn es sich vielleicht so lesen sollte. Mir hat es ganz einfach nur Spaß gemacht, was ich euch mitteilen wollte, und es ist mal eine nette Abwechslung im Trainingsalltag.
Markus!
Worum geht es bei Freeletics?
Freeletics ist ein Krafttraining nur mit dem eigenen Körpergewicht, um es mal einfach auszudrücken. Man muss für dieses Krafttraining nicht in ein Fitnessstudio gehen, sondern man kann dieses Training zu Hause oder auch im Freien durchführen. Für die Ausführung werden nur wenige Utensilien benötigt, wie eine Trainingsmatte, eine Klimmzugstange und Laufschuhe. Empfehlenswert ist auch ein Smartphone oder ein Tablet, um die angebotene App benutzen zu können.
Auf der Homepage von Freeletics gibt es eine Menge Videos, ebenso auf Youtube. Es werden in diesen Videos viele Versprechungen gemacht, wie sich der Körper ändern wird, wie man zu einem Sixpack kommt, wie die Ausdauer gesteigert wird.
Was sind meine Erfahrungen, stimmen diese mit den Videos überein?
Ich habe Ende August mit Freeletics begonnen. Auf der Homepage kann man sich kostenlos registrieren. Nach der Registrierung habe ich den kostenlosen 3-Wochen-Trainingsplan in Anspruch genommen, um mal zu sehen, worum es wirklich bei Freeletics geht, wie Freeletics funktioniert und wirkt, und vor allem ob Freeletics mit einem triathlonspezifischen Training vereinbar ist.
Diese 3 kostenlosen Trainingswochen waren sehr interessant, denn ich musste auf einmal Übungen machen, die der Körper nicht gewohnt war. Einen Muskelkater hatte ich zwar nicht, aber dennoch waren diese 3 Wochen ziemlich anstrengend.
Nach den 3 Wochen bin ich auf Urlaub gefahren, danach kam schon die Saisonpause, und nach der Saisonpause hatte ich mich entschieden, einen 15-Wochen-Trainingsplan um knappe 40,- zu kaufen. 40,- sind nicht viel, und ich wollte, wie schon oben geschrieben, sehen, ob das Training so wie bei den Menschen auf den diversen Videos auch bei mir wirkt.
Der 15-Wochen-Trainingsplan ist schon intensiver als der 3-Wochen-Testtrainingsplan. Man kann sich entscheiden, ob man nur Krafttraining oder Cardiotraining oder beides kombiniert machen will. Während der Laufzeit ist es auch möglich zu wechseln. Ich habe mich für das kombinierte Kraft- und Cardiotraining entschieden und 15 Wochen durchgezogen. Außerdem hat man die Möglichkeit, jede Woche anzugeben, an wievielen Tagen in der Woche trainiert werden soll. Hier habe ich mich für 4 Tage in der Woche entschieden, aber auch hier besteht die Möglichkeit, dass man diese Anzahl jede Woche ändern kann.
Jetzt aber zum Wichtigsten:
Habe ich einen Sixpack bekommen oder nicht?
Die Anwort ist: oder nicht ;-).
Ich habe keinen Sixpack bekommen, was aber auch klar ist. Ich denke, dass es kaum möglich ist, bei 4x zwischen 15 und 45 Minuten Training pro Einheit in der Woche innerhalb von 15 Wochen einen Sixpack zu bekommen. Auch gewichtsmäßig hat sich nichts getan, ich habe nach den 15 Wochen dasselbe Gewicht wie zu Beginn, wobei ich aber gleich anmerken muss, dass ich mich so wie die letzten Jahre ernähre und absolut NICHT auf die Ernährung achte (also viel Schokolade, Süßes, Fettes usw.). Aber dennoch denke ich, dass der Körperfettanteil gesunken ist und die Muskelmasse zugenommen hat. Ich bin kein Muskelprotz, aber ein klein wenig habe ich schon an Muskeln zugelegt.
Lässt sich Freeletics mit dem Triathlontraining vereinbaren?
Ja, aber man muss sehr vorsichtig sein, da man meiner Meinung nach sehr schnell in ein Übertraining geraten kann. Ich habe des öfteren gemerkt, wie die Beine beim Laufen auf Grund von Freeletics müde waren. Aber: die Muskulatur wird durch Freeletics gestärkt, es werden sehr viele Muskelpartien angesprochen, und es werden besonders die Muskelpartien angesprochen, die wir Triathleten benötigen: die Beine und die Schultermuskulatur. Die Frage ist jedoch, hat man die Zeit, um parallel zum Triathlontraining Freeletics betreiben zu können? Ich habe viele Freeleticseinheiten unmittelbar nach dem Rad- und Lauftraining absolviert, was dann zeitenweise schon recht hart war.
Mein Resumee:
Die 15 Wochen Freeletics waren nicht leicht, aber eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag. Jede Woche werden die Einheiten schwieriger, anstrengender, aber ich hatte den Ehrgeiz, bei jedem Training besser bzw. schneller zu sein als beim selben Training zuvor (was mir recht oft gelungen ist). Das Training hat Spaß gemacht, und daher habe ich vergangene Woche nochmals knappe 40,- für weitere 15 Wochen ausgegeben (mal schauen, ob sich in diesen 15 Wochen was bei einem möglichen Sixpack tut ;-)).
Was ich noch anmerken will:
Ich habe das Freeleticstraining zu 100% zu Hause durchgezogen, keine einzige Trainingseinheit im Freien. Dafür habe ich einige Trainingseinheiten ganz leicht abgeändert und die Laufeinheiten auf dem Rad (auf der Rolle) durchgeführt (z.B. anstatt 400m laufen bin ich 2 Minuten auf dem Rad gesessen, wo ich darauf geachtet habe, mit einem dicken Gang eine hohe Trittfrequenz zu treten).
Falls euch Freeletics interessiert, dann probiert mal die 3 kostenlosen Trainingswochen aus. Ihr habt auch, nachdem ihr euch bei Freeletics kostenlos registriert habt, Zugriff auf (fast?) alle Trainingseinheiten, die ihr mal durchprobieren könnt ohne einen Euro dafür ausgeben zu müssen. Wenn es euch zusagt, dann sind 40,- für 15 Wochen nicht viel Geld.
Ich will hier keine Werbung für Freeletics treiben, auch wenn es sich vielleicht so lesen sollte. Mir hat es ganz einfach nur Spaß gemacht, was ich euch mitteilen wollte, und es ist mal eine nette Abwechslung im Trainingsalltag.
Markus!
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Guten Rutsch
Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu, es sind nur mehr ein paar Stunden bis zum Jahr 2015.
2014 war für mich ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. Es gabe schwere Zeiten, aber auch schöne Zeiten hatte 2014 zu bieten.
Sportlich gesehen war das Jahr 2014 alles andere als optimal. Ich war von vielen Verletzungen (kleinere und größere) geplagt, Mitte Mai kam noch dazu, dass (auch auf Grund der Verletzungen) die Motivation für das Training für den Ironman sehr gering war. Daher war es mir schon im Mai klar, dass der Ironman im Jahr 2014 für längere Zeit mein letzter Ironman sein wird.
Ich habe in diesem Jahr nur sehr wenige Wettkämpfe bestritten, einer davon war für mich emotional sehr schwer aber wichtig ihn bestritten zu haben. Andere Wettkämpfe, wie z.B. den Leobersdorfer Brückenlauf am 1.5. habe ich mit nur wenigen Lauftrainingskilometer bestritten, andere wieder, wie der Triathlon in Fürstenfeld, haben ganz einfach nur Spaß gemacht.
Vom Jahr 2014 verabschiede ich mich sehr gerne und bin froh, wenn ich dieses Jahr endlich hinter mich lassen kann. Mit Freude erwarte ich das Jahr 2015!
Ich wünsche euch allen einen gute Rutsch in das neue Jahr sowie viel Glück und Gesundheit!
Markus!
2014 war für mich ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. Es gabe schwere Zeiten, aber auch schöne Zeiten hatte 2014 zu bieten.
Sportlich gesehen war das Jahr 2014 alles andere als optimal. Ich war von vielen Verletzungen (kleinere und größere) geplagt, Mitte Mai kam noch dazu, dass (auch auf Grund der Verletzungen) die Motivation für das Training für den Ironman sehr gering war. Daher war es mir schon im Mai klar, dass der Ironman im Jahr 2014 für längere Zeit mein letzter Ironman sein wird.
Ich habe in diesem Jahr nur sehr wenige Wettkämpfe bestritten, einer davon war für mich emotional sehr schwer aber wichtig ihn bestritten zu haben. Andere Wettkämpfe, wie z.B. den Leobersdorfer Brückenlauf am 1.5. habe ich mit nur wenigen Lauftrainingskilometer bestritten, andere wieder, wie der Triathlon in Fürstenfeld, haben ganz einfach nur Spaß gemacht.
Vom Jahr 2014 verabschiede ich mich sehr gerne und bin froh, wenn ich dieses Jahr endlich hinter mich lassen kann. Mit Freude erwarte ich das Jahr 2015!
Ich wünsche euch allen einen gute Rutsch in das neue Jahr sowie viel Glück und Gesundheit!
Markus!
Mittwoch, 24. Dezember 2014
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