Hobbytriathlet Markus Counter / Zhler

Donnerstag, 6. Juni 2019

Radstrecke Ironman Austria 2019

Am Dienstag und Mittwoch machten meine Frau und ich einen kleinen Kurzurlaub in Pörtschach am Wörthersee. Während meine Frau das tolle Wetter ausgenutzt und sich gesonnt hat, habe ich mich auf dem Rad von der Sonne "grillen" lassen (es hatte über 30°C) und bin den neuen Teil der Ironmanradstrecke abgefahren.

In den ersten Jahren des Ironman Austria wurden 3 Runden zu je 60km mit dem Rad gefahren, dann gab es eine Änderung auf 2 Runden zu je 90km. Ich bin bisher 6x beim Ironman gestartet, und alle 6x bin ich die 2 Runden gefahren.

Vergangenes Jahr, nach der Anmeldung für den Ironman Austria 2019, wurde vom Veranstalter bekanntgegeben, dass die Radstrecke nun nochmals geändert wird, und im Jahr 2019 nur mehr eine Runde mit 180km zu absolvieren ist. Es gab vor der Anmeldung schon Gerüchte, dass sich bei der Radstrecke was ändern wird, aber das waren bis dahin nur Gerüchte. Und diese Gerüchte haben sich dann bewahrheitet.

Ich habe nun den Dienstag genutzt und bin bei wunderbarem Hochsommerwetter den neuen Teil der Ironmanradstrecke mit dem Rad abgefahren. Es handelt sich dabei um die ersten 90km, die 2. 90km sind gleich den 2. 90km bis inkl. dem Jahr 2018. Markiert war am Dienstag noch nichts, was mir aber im Vorfeld bewusst war, daher habe ich mir zu Hause einen schönen Spickzettel erstellt, wo ich, so dachte ich zumindest, alle Abzweigungen notiert hatte. Dem war nicht so, ich bin mich 3x verfahren, und inkl. der Anfahrt mit dem Rad von Pörtschach nach Krumpendorft und retour war ich somit am Dienstag 120km mit dem Rad unterwegs.

Nun zur Radstrecke:
mir gefällt die Strecke nicht! Das ist meine Meinung, andere sehen das vielleicht anders, aber die bisherige Strecke, die ersten Kilometer entlang des Südufers des Wörthersees usw., war schöner. Ich werde mich daher am 7.7. nach 90km auf den schönen Blick auf den Wörthersee freuen! Auf der neuen Strecke wird man ca. 20km auf der S37 fahren (will man hier St. Pölten kopieren?), das werden langweilige 20km werden. Aber das langweiligste Stück, so habe ich es zumindest am Dienstag empfunden, sind die ca. 25km von St. Veit an der Glan nach Feldkirchen.

Die Strecke an sich habe ich nicht als übermäßig anstrengend empfunden, es scheinen schnelle 90km zu sein, jedoch sind die Straßen zum Teil schon ziemlich schlecht. Ich bin schon gespannt, wie es sein wird, wenn wir mit Renntempo über diese schlechten Straßen fahren werden.

Meine Meinung ist, dass ich es als schade empfinde, dass die Strecke geändert wurde, aber aus Fairnessgründen (weniger Windschattenfahren?) und natürlich aus Profitgründen (aus Sicht der Veranstalter) macht die Streckenänderung Sinn. Ich bin gespannt, wie die Stimmung auf den ersten 90km sein wird, vielleicht wird diese durch die Zuschauer toll werden. Ich lasse mich überraschen und werde versuchen, so schnell wie möglich die 180km mit dem Rad zurückzulegen, schließlich habe ich ja ein Zeitziel ;-).

Noch kurz zum Wörthersee: obwohl es heuer viel geregnet hat und bisher eigentlich noch kein Badewetter vorhanden war, waren wir (ok, ich nur einmal, meine Frau aber mehrmals) am Dienstag und Mittwoch im Wörthersee schwimmen (ohne Neopren!). Laut dem Thermometer bei der Badehütte unseres Hotels hat der See bereits 21°C.

Montag, 3. Juni 2019

Zwift

Seit einigen Monaten verwende ich beim Radtraining auf der Rolle Zwift. Bei Zwift handelt es sich um eine tolle Software, wo man nach Trainingsplänen trainieren kann, gegeneinander fahren kann, oder auch nur ganz einfach so in einer virtuellen Welt Rad fahren kann. Eine tolle Grafik, tolle Strecken, meiner Meinung nach super gemacht.

Ich verwende Zwift eigentlich nur um nach den dort angebotenen Trainingsplänen zu trainieren. Nach einigen anfänglichen Zwifttrainingseinheiten habe ich Ende November/ Anfang Dezember einen FTP-Test gemacht, welchen man super auf Zwift absolvieren kann. Das war mein bisher erster und einziger FTP-Test, ich kann daher nicht viel dazu sagen, aber ich denke, dass so ein Test mittels Zwift perfekt funktioniert, wohingegen auf der Straße das nicht so einfach gehen würde.

Die angebotenen Trainingspläne finde ich sehr gut, auch wenn man im Internet, vor allem auf Youtube, viel nachlesen und hören kann, dass sie angeblich nicht so gut sind. Ich kann nur für mich sprechen und sagen, dass ich über den Winter mit Zwift sehr gut trainiert habe.

Eigentlich wollte ich Zwift im Frühling kündigen, so mein Gedanke, als ich mich bei Zwift angemeldet hatte, doch über den Winter hinweg habe ich Zwift zu schätzen gelernt, und daher meinen Zwiftaccount nicht gekündigt. Der Grund ist ganz einfach: zum einen war das Wetter heuer nicht besonders gut, es war längere Zeit kalt, und es hat doch sehr viel geregnet, so habe ich auch noch diese Woche 2x 1 Stunde auf Zwift trainiert. Zum anderen ist es so, dass ich auf der Straße mit dem Rad "dahinrolle", bei Zwift ist es jedoch so, dass ich durch den Trainingsplan in den Arsch getreten  und zu hohen Wattzahlen "gezwungen" werde. Sprich: dank Zwift trainiere ich in Bereichen, in denen ich sonst auf der Straße nie trainieren würde. Das ist für mich der Hauptgrund, warum ich noch meinen Zwiftaccount habe, und warum ich auch bei schönem Wetter noch mindestens 1x pro Woche auf Zwift eine extrem harte Trainingseinheit absolviere.

Hat mir Zwift geholfen, meine Leistung zu verbessern? Nun, das wird sich erst bei den Wettkämpfen herausstellen. Aber ich denke und habe das Gefühl, dass mir Zwift doch sehr viel geholfen hat und ich dank Zwift meine Leistung am Rad verbessern konnte. Ob's dann wirklich so ist, das werden wir am 7.7.2019 beim Ironman Austria sehen!

Mittwoch, 15. Mai 2019

Magic Life Kalawy - Ägypten

Vergangene Woche waren meine Frau und ich mit unserer kleinen Enkeltochter für eine Woche in Ägypten auf Urlaub. Wir waren wieder im Magic Life Kalawy, da uns dieser Club ganz besonders gefällt. Für unsere kleine Enkeltochter, die in Bälde 4 Jahre alt wird, war es der erste Urlaub ohne ihren Eltern, und sowohl ihr als auch uns hat der Urlaub sehr gut gefallen.

Mir hat der Urlaub auch sehr gut getan, eine Woche totale Regeneration bevor nun die letzten harten Trainingswochen vor dem Ironman anstehen. Ich war in der einen Woche nur 3x für jeweils 35 Minuten (jeweils 7km) laufen, sonst stand null Sport am Programm, mal abgesehen von der täglichen Mini Disco, an der ich mit meiner Enkeltochter teilnahm ;-).

Leider ist die Woche viel zu schnell vergangen, doch der nächste Urlaub wird bestimmt bald kommen!


Mittwoch, 1. Mai 2019

Leobersdorfer Brückenlauf

Heute, am 1.5.2019, fand bereits zum 19. mal der Leobersdorfer Brückenlauf statt, ein Lauf über 10km und 8 Brücken. Für mich ist dieser Lauf meist der Start der Wettkampfsaison und war lange der Lauf, wo ich überprüft habe, wo ich stehe.

Die letzten Jahre war es aber so, dass ich entweder krank oder verletzt am Start war, oder dass ich mich bei diesem Lauf verletzt hatte, wie z.B. das vergangene Jahr nach bereits 100m. Dieses Jahr war es anders, ich bin gesund und nicht verletzt (mal abgesehen von meinen argen Rückenschmerzen, die mich seit längerer Zeit jeden Tag begleiten), und ich habe mich auch bei diesem Lauf nicht verletzt.

Heuer liegt mein Fokus ganz klar auf dem Ironman Austria am 7.7.2019 in Klagenfurt. Daher habe ich den Brückenlauf aus dem vollen Training heraus bestritten, kein Tapering, gestern und vorgestern noch jeweils 2 wirklich harte Trainingseinheiten pro Tag, keine Rücksicht auf den heutigen 10km-Lauf. Der heutige Wettkampf gilt somit als eine schnelle, harte und schöne Trainingseinheit, den Motor wieder mal durchputzen.

Nachdem es gestern den ganzen Tag geregnet hat, hatte Petrus heute Einsehen und schickte uns schönes Laufwetter. Allerdings den Wind, der uns an vielen Stellen heftig entgegenblies, hätte Petrus auch abstellen können. Naja, seien wir froh, dass es nicht geregnet hat, dass die Sonne den ganzen Tag gescheint hat, und dass wir angenehme Temperaturen hatten, bei denen man auch nach dem Lauf am Rathausplatz sitzen bleiben und die tolle Stimmung geniesen konnte.

Mein Ziel für den heutigen Lauf: keine Zeitvorgabe, gesund bleiben, und schauen, was möglich ist. Ich habe heuer noch sehr, sehr wenige schnelle Laufkilometer in den Beinen, dafür viele lange und langsame Laufeinheiten absolviert, wie gesagt, der Fokus liegt auf dem Ironman.

Vorweg: ich habe heute 46:13 benötigt, was in Anbetracht der wenigen schnellen Laufkilometer und des doch starken Windes nicht soooo schlecht ist. Anfangs habe ich mich etwas zurückgehalten, war es doch meist so, dass ich gerade den ersten Kilometer viel zu schnell war, und dann die nächsten 2 Kilometer gebraucht habe, damit ich mich wieder fange. Heute bin ich konstant 4:35 pro Kilometer gelaufen, worüber ich überrascht war. Mit einem Kilometerschnitt knapp unter 5:00 hatte ich gerechnet, doch dass ich 4:35 über 10km laufen kann, das hat mich schon etwas überrascht (im angenehmen Sinn). Ich habe mich recht gut gefühlt, es wäre sicher noch mehr drinnen gewesen, doch ich habe die nächsten Tage noch einige sehr harte Trainingseinheiten vor mir, und am heutigen Nachmittag hatte ich noch eine 2-Stunden-Radausfahrt geplant und durchgeführt.

Ich denke, dass der Formaufbau für den 7.7. nicht so schlecht aussieht. Ich werde noch an dem einen oder anderen Wettkampf (Triathlon) vor dem Ironman teilnehmen, um mich an das höhere Tempo zu gewöhnen, und dann lasse ich mich überraschen, wie es am 7.7. aussehen wird.

Zum Abschluss kann ich den Leobersdorfer Brückenlauf sehr weiterempfehlen, super organisiert, ein tolles Kaiserschmarrnessen am Vortag, ein prall gefülltes Startsackerl, und wenn man Frühanmelder (man muss dazu unter den ersten 250 Anmeldern sein) ist, dann gibt es noch ein weiteres prall gefülltes Startsackerl. Dazu die fantastische Athmosphäre, die "Party" danach am Rathausplatz, und für die Kinder gibt es auch was zu spielen. Ich werde, soferne es die Gesundheit zulässt, nächstes Jahr, beim 20jährigen Jubiläum, sicher wieder am Start stehen! 

Samstag, 16. Februar 2019

Zwift

Die letzten 14 Wochen habe ich, was das Rad fahren anbelangt, im Keller auf der Rolle mit Zwift verbracht. Ich habe das Rad fahren auf der Rolle immer gehasst, aber mit Zwift hat es mir richtig Freude gemacht.

Im Schnitt habe ich pro Woche 6x 1 Stunde auf der Rolle verbracht und die ganze Zeit über nach Trainingsplänen von Zwift trainiert. Man kann im Internet viele negative Aussagen zu diesen Trainingsplänen finden, aber mir haben diese Pläne sehr gefallen und zugesagt. Mir wurde nie langweilig, die Zeit ist pro Einheit sehr schnell vergangen, und ich denke, dass ich sehr gut trainiert habe. Am besten hat mir gefallen, dass ich viel über die Wattbereiche und trainieren nach Watt gelernt habe, was ich auf der Straße nicht gelernt hätte, dazu aber in einem späteren Post mehr.

Da es nun endlich schön und wärmer geworden ist, werde ich wieder einen Großteil der Trainingseinheiten nach draußen verlegen, so wie heute, wo ich mit dem Rad 150 Minuten im Freien bei wunderbarem Wetter unterwegs war. Ich werde aber auch weiterhin kurze, knackige Einheiten nach Zwiftplänen auf der Rolle durchführen, da mir, so mein derzeitiges Gefühl, diese Einheiten sehr gut tun.

Habe ich bisher das Rollentraining gehasst, so habe ich mich mit Zwift immer sehr auf das nächste Training gefreut. Und genau das ist wichtig, dass man Freude beim Sport hat! Zwift trägt für mich sehr viel dazu und ist meiner Meinung nach die 15,- pro Monat wert (aber jetzt bin ich froh, dass ich endlich wieder im Freien mit dem Rad unterwegs sein kann).

Markus!

Mittwoch, 30. Januar 2019

Auf und ab

Seit ca. 1 1/2 Monaten geht es nur auf und ab. Kaum glaube ich, dass es endlich toll dahin geht, gibt es wieder einen Tiefschlag. Immer wieder muss ich aus gesundheitlichen Gründen Pausen einlegen, wie z.B. knapp vor Weihnachten, zu Silvester oder momentan. Seit 2 Wochen ist kein Lauf- und Schwimmtraining möglich, seit 1 Woche auch kein Radtraining. Aber nach dem Tief geht es jetzt hoffentlich wieder bergauf, und wenn dann hoffentlich bald der Frühling kommt (ich weiß, das wird leider noch dauern...), dann wird es hoffentlich dahingehen!

Kopf hoch und durch!

Montag, 24. Dezember 2018