Hobbytriathlet Markus Counter / Zhler

Sonntag, 20. März 2022

Noch immer kein Schwimmtraining

Es sind nun etwas mehr als 2 Jahre her, dass ich das letzte regelmäßige Schwimmtraining absolviert habe, bis Corona kam. Seitdem habe ich nur 2 Kurzurlaube in Pörtschach am Wörthersee genutzt, um dort morgens ein wenig im Wörthersee zu schwimmen.

Geplant hätte ich gehabt, dass ich heuer spätestens Ende Jänner wieder in ein regelmäßiges Schwimmtraining einsteige, doch dann sind wieder die Coronazahlen gestiegen. Obwohl ich 3fach geimpft bin und somit vor einer schweren Erkrankung geschützt sein sollte, möchte ich es dennoch nicht riskieren, bei diesen hohen Fallzahlen in das Schwimmtraining wieder einzusteigen, da es ganz einfach nicht notwendig ist. Ich bin kein Profisportler, verdiene nicht mein Geld mit Triathlon, ich muss daher auch nicht unbedingt an Wettkämpfen teilnehmen. Ich mache Triathlon aus Spaß, und daher kann ich noch mit dem Wiedereinstieg in das Schwimmtraining warten, bis die Fallzahlen erheblich zurückgegangen sind, und eine mögliche Ansteckungsgefahr gering ist.

Auf Grund des fehlenden Schwimmtrainings kann ich daher noch nicht sagen, an welchen Triathlonbewerben ich heuer teilnehmen werde, aber ich würde schon gerne wieder bei dem einen oder anderen Bewerb am Start stehen. Ich warte daher weiter ab, wie es weitergeht, aber wenn wir hoffentlich einen schönen, warmen Frühling haben, dann kann ich vielleicht ab Mitte/Ende Mai wieder frühmorgens im Neufelder See trainieren, sonferne sie dort nicht wie die vergangenen 2 Jahre auf Grund von Corona den Eintritt vor Betriebsbeginn verboten haben. Aber um ehrlich zu sein, momentan geht mir das Schwimmtraining leider Gottes nicht wirklich ab, was nicht unbedingt ein gutes Zeichen ist...

Sonntag, 13. März 2022

Erholung und Rogner Therme Blumau

Ich bin jetzt endlich wieder in meinem 3/1 Rhythmus, 3 Wochen Belastung und 1 Woche Erholung. Diese Woche stand die Regenerationswoche auf dem Plan, wo ich 4 Radeinheiten und 2 Laufeinheiten durchgeführt habe. Die Regeneration hat so ausgesehen, dass ich nur die Quantität etwas zurückgenommen habe, die Intensität ist jedoch geblieben.

In dieser Woche haben wir uns auch eine kleine Auszeit genommen und haben einen Tagesausflug in die Rognertherme Bad Blumau gemacht. Wir waren gleich um 9:00, als geöffnet wurde, dort, und wurden darauf aufmerksam gemacht, dass es sehr vorteilhaft ist, wenn man per Internet den Eintritt bucht, da es sonst sehr leicht möglich ist, dass alle Eintrittskarten vergeben sind. Wir haben es dann auch gesehen, dass in der Rognertherme anscheinend nur sehr wenige Eintrittskarten vergeben werden (es sind nur 180 Kästchen vorhanden, daher nehmen wir an, dass nur 180 Eintrittskarten vergeben werden), was aber den Vorteil hat, dass diese Therme nicht so überlaufen ist.

Es war sehr nett in dieser Therme, jedoch der Preis von 49,- pro Person für den Tageseintritt ist schon sehr teuer. Das Restaurant in der Therme ist auch nett, aber auch hier meiner Meinung nach nicht gerade billig, und die Speisekarte ist ziemlich klein gehalten. Aber die Becken sind toll, vor allem die im Vulkania Bereich, und es gibt auch ein Sportbecken, wo man seine Runden ziehen kann.

Mein Fazit von dieser Therme: wir haben sie gesehen, ist recht nett, aber zu teuer. Wenn man unter der Woche außerhalb der Ferienzeit in die Therme Loipersdorf fährt, ist dort auch relativ wenig los, und es ist in Loipersdorf billiger. Falls man mit Kindern in die Rogner Therme will, dann würde ich abraten, denn für Kinder ist diese Therme eigentlich nicht geeignet.

Sonntag, 6. März 2022

Das ist kein politischer Blog, aber...

Ich möchte in diesem Blog über den Sport, im speziellen über Triathlon, schreiben und meine Erfahrungen weitergeben. Ab und zu kann es vorkommen, dass ein Eintrag absolut nichts mit Sport zu tun hat, ich hoffe, das sei mir verziehen. Jedoch ist dieser Blog kein politischer Blog, obwohl es viele politische Themen geben würde, sowohl national als auch international.

Aber...

Schon vergangene Woche habe ich überlegt, ob ich überhaupt einen Artikel schreiben soll, und wenn ja, ob es etwas sein soll, das mit Sport zu tun hat. Es sind seit Donnerstag vergangener Woche viele schreckliche, sehr schreckliche Dinge passiert. 

Wenn ein Land von einem Aggressor im Jahr 2022 überfallen wird, fällt es mir nicht leicht, so zu tun als ob nichts passiert wäre. Daher ist es mir vergangene Woche schwer gefallen, über die Anmeldung zum Leobersdorfer Brückenlauf zu schreiben, während anderswo unschuldige Menschen um ihr Land, um ihren Besitz und vor allem um ihr Überleben kämpfen müssen. Niemand (Vernünftiger) hat sich vorstellen können, dass so etwas in Europa passieren wird. Es sind momentan schwere Zeiten für mich, da ich mit den betroffenen Menschen sehr mitleide. Im Zuge meiner beruflichen Tätigkeiten habe ich viele Menschen aus verschiedenen Ländern kennenlernen und mit ihnen zum Teil sehr eng zusammenarbeiten dürfen, darunter waren auch einige sehr nette Menschen aus der Ukraine. 

Ich wünsche den betroffenen Menschen alles, alles Gute!

Sonntag, 27. Februar 2022

Leobersdorfer Brückenlauf 1.5.2022

Hurra, nach 2 Jahren coronabedingter Pause findet heuer am 1.5.2022 wieder der Leobersdorfer Brückenlauf statt (nach derzeitigem Stand). Unter dem Link Leobersdorfer Brückenlauf kann man sich seit dem 25.2.2022 anmelden.

Sonntag, 20. Februar 2022

Halbzeit bei Zwift Build me up und der Krampf ist da!

6 Wochen Zwift Build me up sind um, es ist Halbzeit. Mittlerweile wird es schon leicht anstrengend, die Intensität steigt, und man verbleibt auch für längere Intervalle in den hohen Wattbereichen. Bisher ist es so, dass ich noch alle Intervalle so absolvieren kann, wie sie von Zwift vorgegeben werden, aber ich merke, dass das auch auf Kosten des Laufens geschieht. 

Beim Lauftraining muss ich derzeit auf Grund des Radtrainings etwas zurückschalten. Aber das ist kein Problem, da Ende März das Programm Build me up zu Ende ist, und danach kann ich das Lauftraining wieder forcieren. Dennoch führe ich auch beim Laufen jede Woche ein Intervalltraining durch, was zwar wegen dem Radtraining anstrengend ist, aber es hilft.

Am Montag habe ich am Morgen einen 105minütigen Berglauf absolviert, unmittelbar nach dem Aufstehen ohne Frühstück, ein Nüchternlauf, danach eine kurze Pause von 2 Stunden, und dann ein anstrengendes 60minütiges Radtraining. Beim Radtraining war es dann soweit, mitten während eines Intervalls mit ca. 5 Watt/kg ist mir der Krampf in die linke Wade eingeschossen. Das hat wahnsinnig geschmerzt, aber nach wenigen Sekunden habe ich das Radtraining dennoch fortgesetzt und beendet. Ich hatte zwischen dem Lauf- und dem Radtraining zu wenig getrunken und keine Nahrung aufgenommen, 1x Nüchterntraining und ein hartes Radtraining knapp danach waren doch zuviel. Normalerweise habe ich derzeit zwischen 2 Trainingseinheiten an einem Tag ca. 4 Stunden Regenerationszeit dazwischen, wo ich mich auch ausreichend ernähre und genügend trinke, aber am Montag habe ich leider nicht darauf geachtet. Am Dienstag ging es wieder.

In dieser Woche standen 5x Rad fahren und 3x laufen am Programm, insgesamt 10 Stunden. Von der Zeit her also nicht all zu viel, aber von der Belastung her war diese Woche doch anstrengend. Ob es sich auszahlt, das wird sich erst in einiger Zeit beim hoffentlich ersten Wettkampf seit 2019 herausstellen. 

Sonntag, 13. Februar 2022

Regerationswoche

Diese Woche waren in unserem Bundesland Niederösterreich die Semesterferien. An und für sich hätte das keine Auswirkungen auf meinen Trainingsplan, jedoch ist unsere Enkeltochter mittlerweile schon schulpflichtig, und wir durften daher auf Grund der Semesterferien in dieser Woche auf sie aufpassen.

Für mich bedeutet das, dass das Training nachrangig ist, denn die Kinder wachsen so schnell raus, daher will ich jede Minute mit meiner Enkeltochter genießen. Und ich passe daher in solchen Fällen mein Training an. Deshalb habe ich die letzten beiden Trainingsblöcke verlängert, jeweils 4 Wochen Belastung und eine Regenerationswoche (anstatt 3 Belastungswochen und 1 Regenerationswoche), so dass ich in dieser Woche eine Regenerationswoche hatte und mich voll und ganz unserer Enkeltochter widmen konnte.

Die Regenerationswoche hat folgendermassen ausgesehen: 3x Rad fahren nach dem Zwifttrainingsplan Build me up und 2x laufen. Ich habe also die Quantität, die Anzahl der Einheit und den Umfang der Einheiten, reduziert, jedoch habe ich die Intensität versucht, so weit wie es möglich war, hoch zu halten. Zwift nimmt da sowieso keine Rücksicht, da wird man laufend in fast jeder Einheit gefordert, beim Laufen habe ich wieder eine Intervalleinheit durchgeführt, und eine Einheit, wo ich versucht habe, 60 Minuten in einem etwas höheren Pulsbereich zu laufen.

Diese Regenerationswoche hat mir sehr gut getan, ich konnte doch die Anstrengung der letzten Wochen wegstecken, und vor allem hat mir die viele Zeit mit meiner Enkeltochter sehr gut getan. Nun kann es wieder mit vollem Elan und vollem Speicher in den nächsten Belastungsblock gehen.

Sonntag, 6. Februar 2022

4 Wochen Zwift Build me up - Ich bin zerstört

Seit 4 Wochen trainiere ich nun schon am Rad nach dem Zwift Trainingsplan Build me up, der insgesamt 12 Wochen dauert. Ich habe nach diesem Plan schon vergangenes Jahr trainiert, ich sollte daher wissen, was auch mich zukommt, es ist jedoch wie bei einem Ironman: man hat Lust darauf, man freut sich, man hat die Anstrengungen und Schmerzen vom letzten Mal vergessen, man ist überrascht...

Neben dem Trainingsplan Build me up führe ich selbstverständlich auch mein Lauftraining durch, das Schwimmen habe ich weiterhin eingestellt, in der Hoffnung, dass ich vielleicht in spätestens 2 Monaten doch wieder mal in ein geregeltes Schwimmtraining einsteigen werde. 

In dieser Woche bin ich 4x für den Zwift Trainingsplan am Rad gesessen, und es standen auch 4 Laufeinheiten am Plan, und Zwift hat es geschafft, dass ich total zerstört wurde. Am Donnerstag habe ich ein Laufintervalltraining durchgeführt, welches sehr intensiv war, am Freitag stand die vierte und somit letzte Zwifttrainingseinheit für diese Woche am Plan, die es in sich hatte. 105 Minuten mit relativ wenig Erholungszeit, insgesamt 57 Intervalle (oder wie immer Zwift das nennen will), und bei den letzten 6 Intervallen ist mir komplett der Saft ausgegangen. Es waren sehr viele Intervalle oberhalb des FTP-Wertes dabei, es wurde viel bei den Wattwerten innerhalb der Intervalle gemischt, aber es gab auch viel Abwechslung, was die Trittfrequenz betrifft. Und bei den letzten 6 Intervallen war es so, dass ich zwar die vorgegebenen Wattwerte einhalten konnte, jedoch habe ich die Trittfrequenz absolut nicht mehr erreicht. Nach dieser Einheit war ich so fertig, dass ich mich nach dem Duschen für einige Zeit zur Erholung auf die Couch legen musste, was bei mir eigentlich selten vorkommt.

Dennoch finde ich diesen Trainingsplan toll, man wird gefordert, man hat Abwechslung, und im Gegensatz zum Fahren auf der Straße ist es so, dass es sehr viel Abwechslung bei der Trittfrequenz gibt. Gerade für mich ist das ein hervorragendes Training, weil ich auf der Straße immer in das Muster reinfalle, dass ich fast durchgehend mit einer Trittfrequenz von ca. 85 fahre, jedoch bei Build me up ein Trittfrequenzbereich von ca. 60 bis 115 gefordert ist. Und der abrupte Wechsel, z.B. von 60 auf 110, kann schon ganz schön weh tun, jedoch ist das ein sehr gutes Training.

Heute habe ich einen Ruhetag, den ich auch dringend benötige, am Montag wird sich die Couch freuen, wenn sie endlich wieder von mir freigegeben wird ;-).