Nun "trainiere" ich schon seit 3 Monaten für die Saison 2013, in dieser Woche standen die ersten Tests an um zu sehen, wo ich mich befinde.
Die vergangenen 3 Monate waren ziemlich locker, nur lockeres Grundlagentraining in einem sehr moderaten und gemütlichen Tempo, beim Laufen vielleicht ab und zu ein paar 50m Sprints, ebenso waren beim Schwimmen auch nur ab und zu ein paar 25m Sprints vorgesehen. Vergangenes Jahr um diese Zeit hatte ich schon in einer höheren Intensität trainiert, was mir mit regelmäßigen Verletzungen quittiert wurde. Daher war ich gar nicht so traurig darüber, dass in den Trainingsplänen von Triathlon Training in den letzten Wochen viel Grundlage wurde.
Als ich mir vergangenen Sonntag die Trainingseinheiten für diese Woche zusammengestellt und dabei gesehen habe, dass ein 10km Lauftest und ein 400m Schwimmtest auf dem Programm stehen, hatte ich gemischte Gefühle. Zum einen war ich etwas beunruhigt, denn 10km im Wettkampftempo laufen und vorher nur im Grundlagenbereich trainiert zu haben, das hat mich schon etwas beschäftigt, wie das ausgehen wird. Zum anderen habe ich mich auf die beiden Tests gefreut, endlich wieder mal so weit wie möglich Vollgas geben, raus aus dem Wohlfühlbereich.
Wie ist es gelaufen?
Am Montag habe ich am Abend den 10km Lauf absolviert, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneeregen. Der erste Kilometer war noch halbwegs in Ordnung, ab dem zweiten Kilometer ging es bergab (nicht was die Strecke betrifft, sondern was meine Ausdauer und der damit verbundenen Leistung betrifft). Ich erspare euch die Einzelheiten wie ich knapp vor dem Zusammenbruch gestanden bin ;-), nach enttäuschenden und sehr, sehr langsamen aber dafür anstrengenden 48:30 war es endlich vorbei. Ich weiß, dass ich sowohl bei Temperaturen über 30°C als auch bei kühlen Temperaturen Probleme habe. Aber bei diesem Test waren auch körperliche Defizite dabei. Bin gespannt, ob sich bis zum 1. Mai, dem Leobersdorfer Brückenlauf (10km) da etwas tut.
Beim 400m Schwimmtest ging es mir schon etwas besser, aber hervorragend war die Leistung auch nicht. Ich habe für die 400m 7:02 benötigt (also ca 1:45 pro 100m). Das positive daran: ich bin die 400m ziemlich konstant (langsam) geschwommen. Das sehr enttäuschende: in der Nebenbahn ist ein ca 10jähriger Bursch, 120cm groß und vielleicht 35kg schwer, geschwommen, der mich ziemlich deprimiert hat, so schnell wie er geschwommen ist. Derzeit kann ich nicht einmal sagen, dass mich das Radfahren rausreissen würde, denn ich glaube, auf dem Rad sieht es noch viel mieser aus.
Aber ich finde diese Tests sehr gut, denn man weiß, wo man derzeit steht. Obwohl die Tests alles andere als überzeugend ausgefallen sind, werde ich die Trainingspläne von Triathlon Training weiterverfolgen. Ich habe ja noch viel Zeit bis der erste Triathlon ansteht.
Bis demnächst,
Markus!
Sonntag, 13. Januar 2013
Dienstag, 1. Januar 2013
Silvester im Magna Racino
Zu allererst: alles Gute im neuen Jahr!
Dieses mal haben wir, meine liebste Frau und ich, Silvester in Ebreichsdorf beim Frank Stronach im Magna Racino gefeiert http://www.magnaracino.at/events/silvestergala.html
Ein sehr kurzweiliger und unterhaltsamer Abend, eine ganz tolle Show, ein wunderbares Feuerwerk um Mitternacht, und das Essen erst...
Von 18:00 bis 1:00 wurde mit kurzen Unterbrechungen gegessen, so viele gute und leckere Sachen gab es. Die meiste Zeit habe ich bei den Nachspeisen verbracht. Resultat: in das neue Jahr bin ich mit einem Kilo mehr gestartet. Aber dieser Kilo war es wert.
Da ich die Karten schon sehr früh (Anfang Sommer) besorgt habe, hatte ich damals noch freie Platzwahl. Es wurde die teuerste Kategorie (155,- pro Person), aber dafür hatten wir wirklich den besten Blick und genügend Platz. Ganz vorne, ein Tisch für 2 Personen und nur wenige Meter von der Bühne entfernt. Nachteil: zum Buffett hatten wir den weitesten Weg (was nicht geschadet hat, denn sonst hätte ich vielleicht 2 Kilo zugenommen über Nacht ;-).
Ganz hervorragend war die Show, AbbaCapella. Die sind schon am 30.11.2012 und 1.12.2012 im Magna Racino aufgetreten, wir hatten sie beim Silvesterprogramm dabei.
Der gestrige Abend hat uns sehr gut gefallen, nach dem Feuerwerk gab es noch Tanzmusik bis um 4:00 (wir haben aber nicht so lange ausgehalten), und natürlich Essen ;-).
Ich kann die Silvestergala im Magna Racino sehr weiterempfehlen. Ist zwar nicht gerade billig, aber es wird dafür auch etwas geboten. Essen ist in Hülle und Fülle im Preis inbegriffen, ebenso die Getränke.
Um den einen Kilo plus den 3 zusätzlichen Kilos, die ich mir durch die vielen Kekse im Dezember angegessen habe, abzuarbeiten, war ich heute schon brav 1:20 laufen. Die frische Luft war super!
Ich wünsche euch nochmals alles Gute,
Markus!
Dieses mal haben wir, meine liebste Frau und ich, Silvester in Ebreichsdorf beim Frank Stronach im Magna Racino gefeiert http://www.magnaracino.at/events/silvestergala.html
Ein sehr kurzweiliger und unterhaltsamer Abend, eine ganz tolle Show, ein wunderbares Feuerwerk um Mitternacht, und das Essen erst...
Von 18:00 bis 1:00 wurde mit kurzen Unterbrechungen gegessen, so viele gute und leckere Sachen gab es. Die meiste Zeit habe ich bei den Nachspeisen verbracht. Resultat: in das neue Jahr bin ich mit einem Kilo mehr gestartet. Aber dieser Kilo war es wert.
Da ich die Karten schon sehr früh (Anfang Sommer) besorgt habe, hatte ich damals noch freie Platzwahl. Es wurde die teuerste Kategorie (155,- pro Person), aber dafür hatten wir wirklich den besten Blick und genügend Platz. Ganz vorne, ein Tisch für 2 Personen und nur wenige Meter von der Bühne entfernt. Nachteil: zum Buffett hatten wir den weitesten Weg (was nicht geschadet hat, denn sonst hätte ich vielleicht 2 Kilo zugenommen über Nacht ;-).
Ganz hervorragend war die Show, AbbaCapella. Die sind schon am 30.11.2012 und 1.12.2012 im Magna Racino aufgetreten, wir hatten sie beim Silvesterprogramm dabei.
Der gestrige Abend hat uns sehr gut gefallen, nach dem Feuerwerk gab es noch Tanzmusik bis um 4:00 (wir haben aber nicht so lange ausgehalten), und natürlich Essen ;-).
Ich kann die Silvestergala im Magna Racino sehr weiterempfehlen. Ist zwar nicht gerade billig, aber es wird dafür auch etwas geboten. Essen ist in Hülle und Fülle im Preis inbegriffen, ebenso die Getränke.
Um den einen Kilo plus den 3 zusätzlichen Kilos, die ich mir durch die vielen Kekse im Dezember angegessen habe, abzuarbeiten, war ich heute schon brav 1:20 laufen. Die frische Luft war super!
Ich wünsche euch nochmals alles Gute,
Markus!
| Blick von oben auf einen Teil der Tische |
Montag, 31. Dezember 2012
Prosit Neujahr
Heute habe das Jahr 2012 mit einer tollen Ausfahrt mit meinem Triathlonrad ausklingen lassen.
Blauer Himmel, Sonnenschein, fast kein Wind (bei uns eine Seltenheit), und die Temperaturen waren auch halbwegs in Ordnung (beim wegfahren -3°, jedoch in der Sonne war es angenehm warm).
75km, wenig Autos unterwegs, diese Ausfahrt hat wieder sehr gut getan!
Jetzt heißt es bald Abschied vom Jahr 2012 zu nehmen und das Jahr 2013 zu begrüßen!
Ich wünsche euch schon jetzt alles Gute im kommenden Jahr!
Prosit Neujahr,
Markus!
Blauer Himmel, Sonnenschein, fast kein Wind (bei uns eine Seltenheit), und die Temperaturen waren auch halbwegs in Ordnung (beim wegfahren -3°, jedoch in der Sonne war es angenehm warm).
75km, wenig Autos unterwegs, diese Ausfahrt hat wieder sehr gut getan!
Jetzt heißt es bald Abschied vom Jahr 2012 zu nehmen und das Jahr 2013 zu begrüßen!
Ich wünsche euch schon jetzt alles Gute im kommenden Jahr!
Prosit Neujahr,
Markus!
Sonntag, 23. Dezember 2012
Frohe Weihnachten
Lieber Leserinnen und Leser meines Blogs,
ich wünsche euch frohe Weihnachten!
Für uns Triathleten ist Weihnachten eine schöne Zeit, denn es gibt jetzt genügend Feiertage an denen wir bei Tageslicht unsere Trainingseinheiten durchführen können und die Kalorien der vielen Weihnachtskekse (Punsch ist natürlich für uns Triathleten verboten ;-)) abtrainieren können.
Frohe Weihnachten, genießt die freien Tage mit euren Liebsten,
Markus!
ich wünsche euch frohe Weihnachten!
Für uns Triathleten ist Weihnachten eine schöne Zeit, denn es gibt jetzt genügend Feiertage an denen wir bei Tageslicht unsere Trainingseinheiten durchführen können und die Kalorien der vielen Weihnachtskekse (Punsch ist natürlich für uns Triathleten verboten ;-)) abtrainieren können.
Frohe Weihnachten, genießt die freien Tage mit euren Liebsten,
Markus!
Samstag, 8. Dezember 2012
Schnee :-)
Heute in der Früh der erste Blick aus dem Fenster: Schnee!
Der erste Gedanke: verdammt, keine Ausfahrt mit dem Triathlonrad.
Auf einmal höre ich das Mountainbike laut schreien: nimm mich!
Bei -4°C warm angezogen (ein zweites Paar Socken), das Mountainbike geholt, dass sich sehr darüber gefreut hat, dass es endlich wieder mal einen Auslauf bekommt.
Es war heute eine ganz tolle Radausfahrt auf dem nahe liegenden Harzberg, schön eingeschneit, fast keine Menschen unterwegs, die mein Mountainbike und mich in unserer intimen Zweisamkeit stören hätten können...
Nach der Ausfahrt wurde das Mountainbike zärtlich abgetrocknet und gereinigt, bekam, weil es mir heute wieder mal so viel Spass bereitet hat, ein paar Extratropfen Kettenöl und einen Klapps auf den Sattel, und jetzt darf es sich bis zur nächsten Ausfahrt erholen (ich muss nur aufpassen, dass mein Triathlonrad nicht eifersüchtig wird, daher werden die beiden getrennt verwahrt).
Ist das Wetter nicht toll? Noch schöner wäre so eine Winterlandschaft mit +20°C ;-)
Markus!
Der erste Gedanke: verdammt, keine Ausfahrt mit dem Triathlonrad.
Auf einmal höre ich das Mountainbike laut schreien: nimm mich!
Bei -4°C warm angezogen (ein zweites Paar Socken), das Mountainbike geholt, dass sich sehr darüber gefreut hat, dass es endlich wieder mal einen Auslauf bekommt.
Es war heute eine ganz tolle Radausfahrt auf dem nahe liegenden Harzberg, schön eingeschneit, fast keine Menschen unterwegs, die mein Mountainbike und mich in unserer intimen Zweisamkeit stören hätten können...
Nach der Ausfahrt wurde das Mountainbike zärtlich abgetrocknet und gereinigt, bekam, weil es mir heute wieder mal so viel Spass bereitet hat, ein paar Extratropfen Kettenöl und einen Klapps auf den Sattel, und jetzt darf es sich bis zur nächsten Ausfahrt erholen (ich muss nur aufpassen, dass mein Triathlonrad nicht eifersüchtig wird, daher werden die beiden getrennt verwahrt).
Ist das Wetter nicht toll? Noch schöner wäre so eine Winterlandschaft mit +20°C ;-)
Markus!
Sonntag, 25. November 2012
Neue Motivation durch neue Trainingspläne
Anfang November ist die neue Ausgabe von Triathlon Training auf den Markt gekommen. Nach längerer Zeit habe ich mir wieder mal diese Zeitschrift gekauft, der Grund dafür sind die angebotenen Trainingspläne.
Die Zeitschrift liegt nun seit etwas mehr als 14 Tagen bei mir auf dem Schreibtisch. Leider habe ich derzeit relativ wenig Zeit, so dass ich mir bisher nur die Trainingspläne angesehen habe. Und seit 2 Wochen trainiere ich auch nach diesen Plänen, und zwar nach den Plänen für die Kurz- und Mitteldistanz.
Mir gefallen diese Pläne recht gut, denn sie sind sehr abwechslungsreich. Vor allem die Schwimmpläne gefallen mir, da hat sich bei mir in letzter Zeit ein "Alltagstrott" eingeschlichen gehabt.
Da es meinem Rücken schon um viele besser geht, es ist nur mehr ab und zu ein leichtes Zwicken zu spüren, macht mir das Training auch wieder viel mehr Freude. Zu Trainingsbeginn war es etwas mühsam, schon nach wenigen Minuten laufen war ich erschöpft, beim Radfahren ging nicht viel, aber mittlerweile geht es schon wieder.
Ich bin schon gespannt, was bei diesem Training rauskommen wird. Da ich aber für das nächste Jahr absolut keine Ziele habe, noch nicht mal weiß, an welchen Wettbewerben ich teilnehmen werde, habe ich diese Gelegenheit genutzt um mal nach anderen Plänen zu trainieren. Ich lasse mich überraschen... Die Motivation ist derzeit jedoch sehr hoch!
Markus!
Die Zeitschrift liegt nun seit etwas mehr als 14 Tagen bei mir auf dem Schreibtisch. Leider habe ich derzeit relativ wenig Zeit, so dass ich mir bisher nur die Trainingspläne angesehen habe. Und seit 2 Wochen trainiere ich auch nach diesen Plänen, und zwar nach den Plänen für die Kurz- und Mitteldistanz.
Mir gefallen diese Pläne recht gut, denn sie sind sehr abwechslungsreich. Vor allem die Schwimmpläne gefallen mir, da hat sich bei mir in letzter Zeit ein "Alltagstrott" eingeschlichen gehabt.
Da es meinem Rücken schon um viele besser geht, es ist nur mehr ab und zu ein leichtes Zwicken zu spüren, macht mir das Training auch wieder viel mehr Freude. Zu Trainingsbeginn war es etwas mühsam, schon nach wenigen Minuten laufen war ich erschöpft, beim Radfahren ging nicht viel, aber mittlerweile geht es schon wieder.
Ich bin schon gespannt, was bei diesem Training rauskommen wird. Da ich aber für das nächste Jahr absolut keine Ziele habe, noch nicht mal weiß, an welchen Wettbewerben ich teilnehmen werde, habe ich diese Gelegenheit genutzt um mal nach anderen Plänen zu trainieren. Ich lasse mich überraschen... Die Motivation ist derzeit jedoch sehr hoch!
Markus!
Sonntag, 11. November 2012
Saisonrückblick 2012
Heute will ich mal einen Rückblick auf die Saison 2012 machen.
Die Saison 2012 war für mich nicht gerade erfolgreich, die Ziele, die ich mir zu Trainingsbeginn vor einem Jahr gesteckt hatte, habe ich zum Teil ziemlich weit verfehlt (z.B. Ironman Austria).
Leider war schon die Vorbereitung über den Winter für die Saison nicht so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Laufend war ich von Verletzungen geplagt, dazu kamen in regelmäßigen Abständen, zu den ungünstigsten Zeitpunkten, Krankheiten hinzu. Ich denke, mein Körper hat mir ziemlich klar signalisiert, dass es mal Zeit ist, etwas kürzer zu treten, was ich seit meinen Rückenbeschwerden vor wenigen Wochen auch mache.
Begonnen hat die Saison am 1. Mai mit dem Leobersdorfer Brückenlauf, 10km. Für mich ist dieser Bewerb ideal, ich habe gerade mal 15 Minuten zu Fuss zum Start, ist herrscht fast immer eine tolle Stimmung, und dieser Bewerb ist vor allem die erste Standortbestimmung. Heuer war dem leider nicht so, da ich knapp vor dem Bewerb wieder mal krank wurde. Beim Lauf selbst bin ich mit starken Halsschmerzen (konnte fast nicht schlucken) und Fieber angetreten. Dementsprechend war auch die Leistung, wobei ich schon nach ca 2,5km (als ich bei meiner liebsten Frau vorbeigelaufen bin) überlegt hatte, aufzuhören (was vielleicht besser gewesen wäre). Das Resultat war, dass ich nach dem Bewerb einige Zeit benötigte, bis ich wieder auf die Beine kam, und einen meiner Lieblingsbewerbe, nämlich die Sprintdistanz in Grosssteinbach, auslassen musste.
Als Ersatz für Grosssteinbach war ich eine Woche später im Burgenland, beim Römersee-Triathlon am Start. Obwohl der See nicht gerade warm war wurde ohne Neopren geschwommen. Da ich noch nicht komplett auskuriert war, war das nicht gerade optimal für mich. Auch das fehlende Schwimmtraining auf Grund der Verkühlung machte sich bei diesem Bewerb bemerkbar. Doch am Rad ging es dann nicht so schlecht, und auch mit dem Laufen war ich auf Grund der Umstände sehr zufrieden.
2 Wochen später war ich am Stubenbergsee. Auch bei diesem Bewerb starte ich sehr gerne, da die Umgebung und der Stubenbergsee wunderschön sind. Ich stand bei diesem Bewerb zum ersten mal in dieser Saison gesund am Start. Gesund, jedoch hundemüde vom Training für den Ironman. Das machte sich auch beim Radfahren bemerkbar, wo ich mich schon auf den ersten Kilometern so richtig abschoss und beim Lauf nur mehr locker ins Ziel lief. Dennoch, ein wunderschöner Bewerb!
Nach dem Stubenbergtriathlon konzentrierte ich mich auf meine Bachelorprüfung, jedoch habe ich den Traininugsumfang nur geringfügig reduziert (dafür jedoch die Intensität erhöht). Wenige Tage nach der erfolgreichen Bachelorprüfung stand ich Mitte Juni in Neufeld an der Leitha am Neufeldersee am Start. Der Neufeldersee ist in der Nähe von meinem Wohnort, daher bin ich regelmäßig von Mitte Mai bis Mitte September früh am Morgen dort schwimmen. Beim Neufelder Triathlon habe ich an der olympischen Distanz teilgenommen. Das war in dieser Saison der erste Triathlon, wo es so richtig heiss war. Bei Hitze habe ich, vor allem beim Laufen, grosse Probleme. Das schwimmen war noch halbwegs in Ordnung, auch das Radfahren war nicht schlecht, jedoch beim Laufen musste ich wegen der Hitze so richtig Federn lassen.
Dann kam der Saisonhöhepunkt, der Ironman Austria. Mein Ziel war es unter 10:30 zu bleiben, insgeheim hatte ich mit einer Zeit nahe der 10-Stunden-Grenze gerechnet. Ich habe mich super gefühlt, jedoch spielte das Wetter nicht mit. Es war das ideale Wetter für meine Liebste, sie hatte die 5 Tage am Wörthersee perfektes Badewetter, aber für mich war es nix. Geschwommen wurde ohne Neopren, was für mich nicht so arg ist. Jedoch schon am Rad machte sich die extreme Hitze bemerkbar, in der zweiten Radrunde beim Anstieg nach Egg am Faakersee (ca. km 125) war es aus. Von einem Tritt zum anderen ging auf einmal nichts mehr. Dazu kam noch, dass gegen Ende der 180 Radkilometer die Hitze nicht nur von oben, sondern auch von unten, vom Asphalt kam. Ich musste die letzten 20 Radkilometer viel Wasser zur Kühlung meiner Füsse verwenden. Beim Wechsel vom Rad zum Laufen musste ich einige Zeit im Zelt sitzen und schauen, dass die Körpertemperatur etwas runtergeht, denn ich war direkt nach dem Radfahren nicht im Stande auch nur einen Meter zu laufen. Nachdem es wieder einigermassen ging machte ich mich auf die Laufstrecke. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir nur mehr darum ins Ziel zu kommen. Die Zeit war da schon egal. Bei km 29 streikte der Körper. Nachdem ich kurz bei einer Labe stehengeblieben war um ein Gel zu öffnen konnte ich nicht mehr laufen. Der Wille wäre da gewesen, doch der Körper wollte nicht. Ich musste einige 100 Meter gehen, bis ich endlich wieder "laufen" konnte. Mein Ziel, unter 10:30 zu bleiben, habe ich knapp über eine Stunde verfehlt, jedoch kann ich darauf stolz sein, dass ich diesen wirklich extrem harten Ironman beendet habe!
Nach dem Ironman Austria brauchte ich eine Pause. Ich war sowohl körperlich als auch geistig ziemlich leer. Es dauerte auch etwas bis ich endlich wieder in einen Trainingsrythmus kam. Mitte August war der erste Bewerb nach dem Ironman, in Fürstenfeld, die olympische Distanz. Auch diesen Bewerb mag ich sehr, da die Strecke anspruchsvoll ist, und die Stimmung ist dort super. Das war für mich in dieser Saison der erste Bewerb, wo ich endlich eine gute Schwimmleistung erbrachte, das Radfahren war auch super, und beim Laufen bin ich nicht so gestorben wie die Bewerbe zuvor.
Als letzter Bewerb dieser Saison stand meine Hassliebe Podersdorf, die Mitteldistanz am Plan. Ich hasse Podersdorf, aber es zieht mich immer wieder nach Podersdorf. Ich weiss nicht, warum ich jedes Jahr nach Podersdorf fahre... Das Wetter war fast so wie beim Ironman Austria, da ich aber auf Grund der Halbdistanz schon früher auf die Laufstrecke kam, war es beim Laufen nicht so extrem heiss wie in Klagenfurt. Geschwommen wurde ohne Neopren und es ging mies. Am Rad konnte ich jedoch die beste Leistung dieser Saison ablegen, worauf ich stolz bin. Wenn dann das laufen nicht gewesen wäre. Als Ziel hatte ich mir gesetzt, dass ich unter 5 Stunden bleibe. Nach dem Rad war ich auf 4:50 unterwegs, auch auf den ersten 10 Laufkilometern sah es noch super aus. Jedoch dann das ko, die Hitze hatte mich wieder einmal voll erwischt. Fast so wie beim Ironman am Rad war es in Podersdorf beim Laufen, wie wenn ich gegen eine Wand gelaufen wäre. Obwohl ich nur 5 Minuten über der 5 Stunden-Grenze blieb, war ich sehr enttäuscht. Auch aufmunternde Worte von Freunden nach dem Bewerb konnten mich nicht trösten. Podersdorf hat mir heuer einen ziemlich Knacks hinterlassen.
Nach Podersdorf war ich nicht mehr motiviert. Habe ich mir vor Podersdorf noch gedacht, dass ich eine Woche danach noch an einem Triathlon teilnehmen werde, so war die Lust auf Triathlon durch das Versagen in Podersdorf vergangen. Dazu kam noch, dass ich mich beim Lauftraining, bei einem Intervalltraining, knapp nach Podersdorf wieder mal verletzte und lange Zeit nicht laufen konnte.
Ende September war die Saison ohne einem weiteren Bewerb nach Podersdorf zu Ende, worüber ich heuer sehr froh war. Ich habe eine Pause benötigt, die mir auch gut getan hat.
Kurz zusammengefasst:
Ich hatte und habe jetzt schon wieder Spass beim Triathlon. Die Saison war nicht erfolgreich, ich hätte mir viel mehr erwartet, ich habe meine Ziele nicht erreicht. Jedoch hat der Körper mir in dieser Saison gezeigt, dass er nicht mehr so will/kann. Da ich derzeit nicht so viel Zeit zur Verfügung habe, wird die kommende Saison ganz anders aussehen und es wird definitiv kein Ironman am Programm stehen. Es wird höchstwahrscheinlich auch keine Halbdistanz am Programm stehen. Ich werde meinem Körper eine Pause in Form von weniger Training gönnen und schauen, wie es dann weitergehen wird. Trotz all der Rückschläge in dieser Saison möchte ich diese Saison nicht missen, denn ich konnte sehr viel daraus lernen.
Bis demnächst,
Markus!
Die Saison 2012 war für mich nicht gerade erfolgreich, die Ziele, die ich mir zu Trainingsbeginn vor einem Jahr gesteckt hatte, habe ich zum Teil ziemlich weit verfehlt (z.B. Ironman Austria).
Leider war schon die Vorbereitung über den Winter für die Saison nicht so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Laufend war ich von Verletzungen geplagt, dazu kamen in regelmäßigen Abständen, zu den ungünstigsten Zeitpunkten, Krankheiten hinzu. Ich denke, mein Körper hat mir ziemlich klar signalisiert, dass es mal Zeit ist, etwas kürzer zu treten, was ich seit meinen Rückenbeschwerden vor wenigen Wochen auch mache.
Begonnen hat die Saison am 1. Mai mit dem Leobersdorfer Brückenlauf, 10km. Für mich ist dieser Bewerb ideal, ich habe gerade mal 15 Minuten zu Fuss zum Start, ist herrscht fast immer eine tolle Stimmung, und dieser Bewerb ist vor allem die erste Standortbestimmung. Heuer war dem leider nicht so, da ich knapp vor dem Bewerb wieder mal krank wurde. Beim Lauf selbst bin ich mit starken Halsschmerzen (konnte fast nicht schlucken) und Fieber angetreten. Dementsprechend war auch die Leistung, wobei ich schon nach ca 2,5km (als ich bei meiner liebsten Frau vorbeigelaufen bin) überlegt hatte, aufzuhören (was vielleicht besser gewesen wäre). Das Resultat war, dass ich nach dem Bewerb einige Zeit benötigte, bis ich wieder auf die Beine kam, und einen meiner Lieblingsbewerbe, nämlich die Sprintdistanz in Grosssteinbach, auslassen musste.
Als Ersatz für Grosssteinbach war ich eine Woche später im Burgenland, beim Römersee-Triathlon am Start. Obwohl der See nicht gerade warm war wurde ohne Neopren geschwommen. Da ich noch nicht komplett auskuriert war, war das nicht gerade optimal für mich. Auch das fehlende Schwimmtraining auf Grund der Verkühlung machte sich bei diesem Bewerb bemerkbar. Doch am Rad ging es dann nicht so schlecht, und auch mit dem Laufen war ich auf Grund der Umstände sehr zufrieden.
2 Wochen später war ich am Stubenbergsee. Auch bei diesem Bewerb starte ich sehr gerne, da die Umgebung und der Stubenbergsee wunderschön sind. Ich stand bei diesem Bewerb zum ersten mal in dieser Saison gesund am Start. Gesund, jedoch hundemüde vom Training für den Ironman. Das machte sich auch beim Radfahren bemerkbar, wo ich mich schon auf den ersten Kilometern so richtig abschoss und beim Lauf nur mehr locker ins Ziel lief. Dennoch, ein wunderschöner Bewerb!
Nach dem Stubenbergtriathlon konzentrierte ich mich auf meine Bachelorprüfung, jedoch habe ich den Traininugsumfang nur geringfügig reduziert (dafür jedoch die Intensität erhöht). Wenige Tage nach der erfolgreichen Bachelorprüfung stand ich Mitte Juni in Neufeld an der Leitha am Neufeldersee am Start. Der Neufeldersee ist in der Nähe von meinem Wohnort, daher bin ich regelmäßig von Mitte Mai bis Mitte September früh am Morgen dort schwimmen. Beim Neufelder Triathlon habe ich an der olympischen Distanz teilgenommen. Das war in dieser Saison der erste Triathlon, wo es so richtig heiss war. Bei Hitze habe ich, vor allem beim Laufen, grosse Probleme. Das schwimmen war noch halbwegs in Ordnung, auch das Radfahren war nicht schlecht, jedoch beim Laufen musste ich wegen der Hitze so richtig Federn lassen.
Dann kam der Saisonhöhepunkt, der Ironman Austria. Mein Ziel war es unter 10:30 zu bleiben, insgeheim hatte ich mit einer Zeit nahe der 10-Stunden-Grenze gerechnet. Ich habe mich super gefühlt, jedoch spielte das Wetter nicht mit. Es war das ideale Wetter für meine Liebste, sie hatte die 5 Tage am Wörthersee perfektes Badewetter, aber für mich war es nix. Geschwommen wurde ohne Neopren, was für mich nicht so arg ist. Jedoch schon am Rad machte sich die extreme Hitze bemerkbar, in der zweiten Radrunde beim Anstieg nach Egg am Faakersee (ca. km 125) war es aus. Von einem Tritt zum anderen ging auf einmal nichts mehr. Dazu kam noch, dass gegen Ende der 180 Radkilometer die Hitze nicht nur von oben, sondern auch von unten, vom Asphalt kam. Ich musste die letzten 20 Radkilometer viel Wasser zur Kühlung meiner Füsse verwenden. Beim Wechsel vom Rad zum Laufen musste ich einige Zeit im Zelt sitzen und schauen, dass die Körpertemperatur etwas runtergeht, denn ich war direkt nach dem Radfahren nicht im Stande auch nur einen Meter zu laufen. Nachdem es wieder einigermassen ging machte ich mich auf die Laufstrecke. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir nur mehr darum ins Ziel zu kommen. Die Zeit war da schon egal. Bei km 29 streikte der Körper. Nachdem ich kurz bei einer Labe stehengeblieben war um ein Gel zu öffnen konnte ich nicht mehr laufen. Der Wille wäre da gewesen, doch der Körper wollte nicht. Ich musste einige 100 Meter gehen, bis ich endlich wieder "laufen" konnte. Mein Ziel, unter 10:30 zu bleiben, habe ich knapp über eine Stunde verfehlt, jedoch kann ich darauf stolz sein, dass ich diesen wirklich extrem harten Ironman beendet habe!
Nach dem Ironman Austria brauchte ich eine Pause. Ich war sowohl körperlich als auch geistig ziemlich leer. Es dauerte auch etwas bis ich endlich wieder in einen Trainingsrythmus kam. Mitte August war der erste Bewerb nach dem Ironman, in Fürstenfeld, die olympische Distanz. Auch diesen Bewerb mag ich sehr, da die Strecke anspruchsvoll ist, und die Stimmung ist dort super. Das war für mich in dieser Saison der erste Bewerb, wo ich endlich eine gute Schwimmleistung erbrachte, das Radfahren war auch super, und beim Laufen bin ich nicht so gestorben wie die Bewerbe zuvor.
Als letzter Bewerb dieser Saison stand meine Hassliebe Podersdorf, die Mitteldistanz am Plan. Ich hasse Podersdorf, aber es zieht mich immer wieder nach Podersdorf. Ich weiss nicht, warum ich jedes Jahr nach Podersdorf fahre... Das Wetter war fast so wie beim Ironman Austria, da ich aber auf Grund der Halbdistanz schon früher auf die Laufstrecke kam, war es beim Laufen nicht so extrem heiss wie in Klagenfurt. Geschwommen wurde ohne Neopren und es ging mies. Am Rad konnte ich jedoch die beste Leistung dieser Saison ablegen, worauf ich stolz bin. Wenn dann das laufen nicht gewesen wäre. Als Ziel hatte ich mir gesetzt, dass ich unter 5 Stunden bleibe. Nach dem Rad war ich auf 4:50 unterwegs, auch auf den ersten 10 Laufkilometern sah es noch super aus. Jedoch dann das ko, die Hitze hatte mich wieder einmal voll erwischt. Fast so wie beim Ironman am Rad war es in Podersdorf beim Laufen, wie wenn ich gegen eine Wand gelaufen wäre. Obwohl ich nur 5 Minuten über der 5 Stunden-Grenze blieb, war ich sehr enttäuscht. Auch aufmunternde Worte von Freunden nach dem Bewerb konnten mich nicht trösten. Podersdorf hat mir heuer einen ziemlich Knacks hinterlassen.
Nach Podersdorf war ich nicht mehr motiviert. Habe ich mir vor Podersdorf noch gedacht, dass ich eine Woche danach noch an einem Triathlon teilnehmen werde, so war die Lust auf Triathlon durch das Versagen in Podersdorf vergangen. Dazu kam noch, dass ich mich beim Lauftraining, bei einem Intervalltraining, knapp nach Podersdorf wieder mal verletzte und lange Zeit nicht laufen konnte.
Ende September war die Saison ohne einem weiteren Bewerb nach Podersdorf zu Ende, worüber ich heuer sehr froh war. Ich habe eine Pause benötigt, die mir auch gut getan hat.
Kurz zusammengefasst:
Ich hatte und habe jetzt schon wieder Spass beim Triathlon. Die Saison war nicht erfolgreich, ich hätte mir viel mehr erwartet, ich habe meine Ziele nicht erreicht. Jedoch hat der Körper mir in dieser Saison gezeigt, dass er nicht mehr so will/kann. Da ich derzeit nicht so viel Zeit zur Verfügung habe, wird die kommende Saison ganz anders aussehen und es wird definitiv kein Ironman am Programm stehen. Es wird höchstwahrscheinlich auch keine Halbdistanz am Programm stehen. Ich werde meinem Körper eine Pause in Form von weniger Training gönnen und schauen, wie es dann weitergehen wird. Trotz all der Rückschläge in dieser Saison möchte ich diese Saison nicht missen, denn ich konnte sehr viel daraus lernen.
Bis demnächst,
Markus!
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