Meine Startnummer für den Ironman Austria am 4.7.2010 in Klagenfurt ist 1636. Verfolgen kann man am Renntag, also am Sonntag, die Teilnehmer unter www.ironman.com. Entweder gibt es sofort auf der Startseite einen Link zum Ironman Austria, falls nicht, dann muss man unter Events, Ironman Series, den Link "Karnten Ironman Austria" anklicken (eventuell funktioniert folgender Link am Sonntag: http://ironman.com/events/ironman/austria).
Auf der linken Seite findet man wieder einige Links, mit "Race Coverage" kommt man auf die Seite, wo man die Athleten nachverfolgen (tracken) kann. Weiters soll es laut Veranstalter auch einen Livestream (Liveübertragung per Internet) geben, das gab es heuer schon von St. Pölten, aber berauschend war dieser Livestream nicht.
Wir fahren morgen in der Früh nach Pörtschach und machen uns einen schönen Tag, der einzige Tag, wo ich richtig relaxen kann. Unser Quartier ist direkt am See gelegen und hat eine sehr schöne Liegewiese mit direktem Seezugang, aber das wichtigste, es ist abends ruhig obwohl nur ein paar Meter vom Zentrum Pörtschachs entfernt. Am Freitag Abend geht es das erste Mal an diesem Wochenende nach Klagenfurt zur Registrierung und um 18:00 zur Pastaparty. Diese Party ist eine tolle Veranstaltung, auch meiner Frau gefällt es sehr gut. Wir freuen uns schon beide darauf!
Am Samstag stehen für mich noch 3 Minitrainingseinheiten auf dem Programm, 5 min schwimmen, 5 min laufen und 5 min radfahren, alles locker mit je einem 5 sek Sprint. Geplant habe ich, dass ich vor dem Frühstücken schwimmen werde, nach dem Frühstücken werde ich alles für den Sonntag vorbereiten, danach geht es schon Richtung Klagenfurt zur Rennbesprechung. Nach der Rennbesprechung wird das Laufen folgen, danach Mittagessen, und gegen 14:00 geht es wieder nach Klagenfurt einchecken. Aber vor dem Einchecken folgt noch das Radtraining, das ich gleich als letzten Check für das Rad verwende, um zu sehen, dass beim Rad alles ok ist.
Die letzten Male habe ich nach dem Einchecken meine Frau vom Quartier abgeholt, und wir sind nach Velden gefahren. Mal sehen wie es heuer aussehen wird, denn es soll ziemlich heiss werden, eventuell werden wir daher in Pörtschach bleiben... (die Letztentscheidung trifft der Chef, und das ist in unserem Fall meine Frau ;-)).
Am Sonntag heisst es früh aufstehen, voraussichtlich um 3:30, damit ich in Ruhe noch alles erledigen kann und auch frühstücken kann. Um 5:00 öffnet die Wechselzone damit man sein Rad rennfertig machen kann, danach wird der Sack mit der Strassenbekleidung abgegeben und es folgt das Einschwimmen. Um 6:30 plane ich schon an der Startlinie zu stehen, voriges Jahr war die Startlinie um diese Zeit schon gut befüllt. Dann ist es endlich soweit, um 7:00 wird der Startschuss erfolgen und das Abenteuer Ironman Austria kann endlich beginnen.
Die Wettervorhersage betrachte ich mit gemischten Gefühlen. Meine Frau ist happy, da es heiss ist und sie den Tag so richtig geniesen kann auf der hoteleigenen Liegewiese. Für mich ist das vorhergesagte Wetter nicht das optimale, da ich bei hohen Temperaturen (vorausgesagt sind 32°C) meine lieben Probleme habe. Da es aber voriges Jahr genauso war, weiss ich also schon, was auf mich zukommen wird und werde nicht so überrascht sein wie das letzte mal. Und Stubenbergsee war ein sehr gutes Training, denn dort war es genau so heiss.
Am Sonntag wird es darauf ankommen, dass man viel Flüssigkeit zu sich nimmt, vor allem auf dem Rad. Und hier liegt mein Problem, dass ich am Rad immer zu wenig Flüssigkeit aufnehme. Vorgenommen habe ich mir, alle 10 Minuten zu trinken und pro Stunde mindestens eine Flasche mit Elektrolytgetränk zu leeren. Dazu pro Stunde einen Peeroton Riegel, eventuell ab und zu eine Banane. Aber bei der festen Nahrung (also bei den Riegeln) kommt es darauf an, wie es mir mit dem Magen geht. Falls der Magen wieder mal verrückt spielen sollte, werden die Riegel weggelassen, und ich werde mich nur mehr flüssig ernähren (laut Infinit, von denen stammt das Elektrolytgetränk, reicht eine flüssige Ernährung), gegen Ende der Radstrecke werde ich mit den Gels beginnen.
Beim Marathon wird dann getrunken was angeboten wird, hauptsächlich Cola, und jede 2. Labestelle habe ich geplant ein Gel zu nehmen. So weit die Theorie, wie es in der Praxis aussehen wird, wird sich erst am Sonntag im Laufe des Tages herausstellen.
Diese Woche war tapering angesagt, es gab (abgesehen von den Minieinheiten am Samstag) nur mehr 3 Trainingseinheiten: 28 Minuten laufen mit 4 x1 Minute Wettkampftempo, 30 Minuten Schwimmen am Neufeldersee und 30 Minuten am Rad.
Seit 16.10.2009 trainiere ich jetzt schon für den Ironman Austria 2010, ich hatte eine Menge Vorbereitungswettkämpfe, die alle aus dem vollen Training herausbestritten wurden, also keine Taperingsphase bzw. Erholungsphase vor den Wettkämpfen.
Insgesamt war ich in diesen fast neun Monaten
275 km Schwimmen (96 Stunden, 30 Minuten),
5000 km Radfahren (186 Stunden, davon 575 km auf dem Mountainbike, 2050 km auf der Rolle im Keller, der Rest auf meinem Wettkampfrad, meinem Cube Aerium) und
1460 km Laufen (145 Stunden).
Neben den oben genannten Einheiten habe ich auch die ganze Periode über Dehnungsübungen, Übungen zur Stärkung der Rumpf- und Schultermuskulatur usw. gemacht, diese Übungen machen auch 121 Stunden aus. Ich denke, ich bin sehr gut gerüstet für Sonntag.
Das war's vor dem Ironman Austria, jetzt ist die Freude auf das kommende Wochenende schon sehr groß, aber ich merke auch, wie die Spannung steigt. Es wird Zeit, dass es endlich los geht. Den nächsten Eintrag werde ich erste wieder nächste Woche, nach dem Ironmanwochenende, tätigen.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, falls ihr auch beim Ironman oder bei einem anderen Bewerb starten solltet, dann alles Gute und viel Glück!
Bis demnächst,
Markus!
Donnerstag, 1. Juli 2010
Mittwoch, 30. Juni 2010
Triathlon im TV
Am Sonntag, dem 4.7.2010, bringt ORF1 um 18:25 eine 30-minütige Zusammenfassung des heurigen Ironman Austria. Marino wird zu diesem Zeitpunkt schon mehr als 3 Stunden im Ziel sein (ich nehme an als Sieger), aber auch ich werde hoffentlich schon um diese Uhrzeit (18:25) die Finishline gesehen haben.
Am Samstag, dem 3.7.2010, bringt TW1 (=ORF Sport Plus) gleich 2 Triathlonrennen:
von 14:00 - 18:05 eine Zusammenfassung des Ironman Austria 2008 und
von 12:40 - 23:00 eine Zusammenfassung des Ironman Austria 2009.
Bitte diese Termine bei TW1 mit Vorsicht geniesen, denn TW1 ist leider sehr flexibel und ändert ab und zu in letzter Minute das Programm.
Ich finde es schade, dass TW1 die Zusammenfassungen 2008 und 2009 einen Tag vor dem Ironman Austria aussendet, denn da haben sehr viele Athleten (die Athleten, die in Klagenfurt am Start sind) keine Möglichkeit, sich diese Zusammenfassungen anzusehen (am Samstag Nachmittag ist Bike checkin, und am Abend versucht man früh ins Bett zu gehen und zu schlafen, da man am Sonntag sehr früh aus dem Bett raus muss).
Ich wünsche euch viel Spass mit diesen Zusammenfassungen,
Markus!
Am Samstag, dem 3.7.2010, bringt TW1 (=ORF Sport Plus) gleich 2 Triathlonrennen:
von 14:00 - 18:05 eine Zusammenfassung des Ironman Austria 2008 und
von 12:40 - 23:00 eine Zusammenfassung des Ironman Austria 2009.
Bitte diese Termine bei TW1 mit Vorsicht geniesen, denn TW1 ist leider sehr flexibel und ändert ab und zu in letzter Minute das Programm.
Ich finde es schade, dass TW1 die Zusammenfassungen 2008 und 2009 einen Tag vor dem Ironman Austria aussendet, denn da haben sehr viele Athleten (die Athleten, die in Klagenfurt am Start sind) keine Möglichkeit, sich diese Zusammenfassungen anzusehen (am Samstag Nachmittag ist Bike checkin, und am Abend versucht man früh ins Bett zu gehen und zu schlafen, da man am Sonntag sehr früh aus dem Bett raus muss).
Ich wünsche euch viel Spass mit diesen Zusammenfassungen,
Markus!
Canyon Mountainbike
So liebe Leute,
heute die Bilder meines Mountainbikes mit dem neuen Rahmen. Das Mountainbike ist endlich wieder einsatzbereit, ein neuer Rahmen, eine neue Kette, ein neues Schaltwerk.... Und die Feineinstellung des Schaltwerkes gelang mir auch ohne Probleme, es war innerhalb weniger Minuten getan (ich habe mit einem größeren Zeitaufwand gerechnet, aber so ist es mir natürlich lieber).
Auf dem ersten Foto ist noch der alte, blaue Rahmen zu sehen, wo man am Gabelschaft den Riss erkennen kann. Das andere Foto zeigt das Mountainbike mit dem neuen schwarzen Rahmen, der mir um vieles besser gefällt als der alte blaue Rahmen (das Rad war ein "Ladenrad", das heisst, Canyon hatte es als Ausstellungsstück im Laden und im jährlichen Herbstabverkauf um einiges billiger abgegeben, daher konnte ich mir damals nicht die Farbe aussuchen).


Markus
heute die Bilder meines Mountainbikes mit dem neuen Rahmen. Das Mountainbike ist endlich wieder einsatzbereit, ein neuer Rahmen, eine neue Kette, ein neues Schaltwerk.... Und die Feineinstellung des Schaltwerkes gelang mir auch ohne Probleme, es war innerhalb weniger Minuten getan (ich habe mit einem größeren Zeitaufwand gerechnet, aber so ist es mir natürlich lieber).
Auf dem ersten Foto ist noch der alte, blaue Rahmen zu sehen, wo man am Gabelschaft den Riss erkennen kann. Das andere Foto zeigt das Mountainbike mit dem neuen schwarzen Rahmen, der mir um vieles besser gefällt als der alte blaue Rahmen (das Rad war ein "Ladenrad", das heisst, Canyon hatte es als Ausstellungsstück im Laden und im jährlichen Herbstabverkauf um einiges billiger abgegeben, daher konnte ich mir damals nicht die Farbe aussuchen).
Markus
Montag, 28. Juni 2010
Weinviertler 1/8 Man
500m schwimmen, 20km radfahren und 5km laufen. Das waren die Distanzen beim gestrigen Weinviertler 1/8 Man in Reyersdorf/Schönkirchen bei Gänserndorf.
Voriges Jahr nahm ich zum ersten Mal dort teil, weil Gerhard mir sagte, ein kurzer Wettkampf am Wochenende vor dem Ironman wäre gut, damit die Speicher total entleert werden (was natürlich voraussetzt, dass man sich beim Bewerb total verausgabt). Nach dem Wettkampf beginnt die Saltindiät, ab Mittwoch Abend werden die Kohlenhydratspeicher voll aufgeladen.
Das ist voriges Jahr schon gut gegangen, also nahm ich auch heuer wieder in Reyersdorf teil. Das besondere an diesem Wettbewerb ist der 20-Sekunden-Start. Alle 20 Sekunden darf jemand auf mit dem Schwimmen beginnen. Die/derjenige, der die langsamste Zeit bei der Anmeldung angibt, darf als erster starten, der Schnellste startet dann als letzter. Heuer waren knapp 400 Teilnehmer am Start, für eine Sprintdistanz eine Woche vor dem Ironman ist das gewaltig.
In Reyersdorf herrscht immer eine super Stimmung, das Ganze dort ist sehr familiär, super Organisation, und meiner Meinung nach bestens geeignet, wenn man mal bei einem Triathlon reinschnuppern will, wenn man einmal einen Triathlon ausprobieren will. Es gibt beim Schwimmen auf Grund des 20-Sekunden-Starts keine Prügel, die Radstrecke ist flach (aber leider windanfällig), und die Laufstrecke (2 Runden a 2,5km) ist auch nicht schwierig. Für die Angehörigen ist diese Veranstaltung auch toll, denn der Teilnehmer kommt oft genug bei den Angehörigen, die jeweils nur ein paar Meter gehen müssen, vorbei. Wie gesagt, alles familiär gehalten!
Ich bin dieses Mal mit meiner Leistung sehr zufrieden, es gab keine grossen Pannen, alles verlief reibungslos. Die ersten Bewerbe in dieser Saison waren nicht gerade überragend, doch jetzt, je näher es zu Klagenfurt geht, komme ich schön langsam in Fahrt, die Ergebnisse werden besser!
Voriges Jahr gab es perfekte Bedingungen in Reyersdorf (zumindest für mich perfekt), bewölkt, kein Wind und 20°C. Heuer: blauer Himmel, windig und ca 27°C. Der Wind ist für das Radfahren nicht gut, wie schon eingangs erwähnt, die Radstrecke ist windanfällig. Und wenn es heiss ist, dann habe ich beim Laufen meine Probleme....
Das Schwimmen verlief wieder super! Die meiste Angst hatte ich, wie die meisten anderen auch, vor dem Startsprung. Man kann ins Wasser reingehen oder reinspringen, wie man will. Natürlich ist es dem Veranstalter am liebsten, wenn man eine Arschbombe oder ähnliches macht, das sind tolle Fotos. Einige kletterten über die Leiter ins Becken, einige machten eine Kerze vom Rand ins Wasser, Köpfler sah man usw. Ich habe mich auch für den Köpfler entschieden, den ich ein paar Tage zuvor noch beim Schwimmtraining versucht habe zu trainieren. Der Köpfler stellt ja kein Problem dar (als langjähriger Geräteturner), das Problem ist die Schwimmbrille, die immer verrutscht. Beim Training wurde es dann eine Kombination aus Köpfler und Bauchfleck, die Brille presste sich dann zwar wahnsinnig stark ans Gesicht an, aber sie blieb zumindest dort wo sie hingehört. Was ich aber nicht bedachte: beim Wettkampf trage ich immer 2 Badehauben (wegen der Kälte). Und das war gestern ein Vorteil, denn zwischen der ersten und der zweiten Badehaube befindet sich die Brille, die somit einen besseren Halt hat und nicht so schnell verrutschen kann (was bei einem Massenstart sehr gut ist wenn man einen Schlag auf die Brille bekommt, aber auch gestern sehr gut war, da sie beim Köpfler nicht verrutschte). Nach erfolgreichem Startsprung konnte ich schon auf den ersten 50m den ersten überholen, im Laufe der 500m wurden es noch einige mehr. Insgesamt habe ich 8:21 benötigt (ohne Neo!), was einer 100m Zeit von 1:40 bedeutet (für mich eine sehr gute Zeit).
Die Strecke vom Schwimmbecken in die Wechselzone ist ziemlich lang, man muss weit laufen, aber man hat dadurch wieder genügend Zeit sich zu überlegen, was man beim Wechsel zu tun hat (damit es nicht wieder zu solchen Problemen wie in Stubenberg kommt ;-)). Beim Runternehmen des Rades verlor ich dann meine Trinkflasche, was aber schon das einzige Problem war. Der Wechsel dauerte 2:48.
Auf der Radstrecke herrschte zuerst Gegenwind, was aber kein Problem war, da es sich um eine Wendestrecke handelt. Das bedeutet, man fährt genau die selbe Strecke retour, wo man dann Rückenwind hat. Die ersten 5km bin ich gemeinsam mit einem zweiten Athleten gefahren, wo wir uns, ohne etwas ausmachen zu müssen, mit der Führungsarbeit abgewechselt hatten (natürlich mit dem vorgeschriebenen 10m Abstand, aber dennoch ist es leichter, wenn jemand 10m vor einem fährt als man fährt ganz alleine gegen den Wind). Leider waren es nur 5km, denn dann lies der andere abreissen und ich fuhr die restlichen 15km ganz alleine. Dennoch benötigte ich nur 32:39.
Knapp vor der Wechselzone (die letzten 100m) gab es eine schwere 90° Kurve, wo man runtergebremst wurde von den Ordnern. Ein Ordner schrie, absteigen bei der Linie, was ich falsch verstand und der Meinung war, jetzt schon absteigen zu müssen. Er schrie mir aber nochmals zu, erst bei der Linie in 100m. Also leichte Verwirrung meinerseits, hat einige Sekunden gekostet, da es aber mir eh nicht um den Sieg geht, ist es nicht so wild. Nach 1:13 verlies ich die Wechselzone Richtung Laufstrecke.
Nach den nicht gerade überragenden Laufleistungen in den letzten Bewerbe hatte ich ein ungutes Gefühl. Ich wusste, dass ich am Rad fast zu viel gegeben hatte und ich beim Laufen unter Umständen Probleme bekommen würde, aber das Ziel dieses Bewerbes war, die Speicher vollständig zu leeren, also kein Tropfen Benzin im Tank nach dem Überqueren der Ziellinie. So machte ich mich auf die Laufstrecke als ob ich nur einen km zu laufen hätte, also ziemlich schnell, in der Hoffnung, das Tempo so lange wie nur möglich halten zu können. Den ersten km schaffte ich in 4:05, dann pendelte ich mich bei 4:10 ein. Die 4:10 konnte ich konstant bis ins Ziel halten, trotz der doch warmen Temperaturen erlitt ich dieses Mal nicht so einen Einbruch wie in Stubenberg, und das nach einem doch harten Radsplit. Laufzeit gesamt: 20:51
Nach insgesamt 1:05:55 kam ich ins Ziel, mit dem letzten Tropfen Benzin, so wie Gerhard es gefordert hatte ;-). Ich konnte die Zeit aus dem Vorjahr um eine Minute unterbieten, womit ich nicht gerechnet hatte, da ja die Wetterverhältnisse im Vorjahr besser waren. Meine Erkenntnis nach diesem Rennen (und Neufeld eine Woche zuvor): die Kurve geht nach oben, Gerhard hat mich optimal vorbereitet für Klagenfurt, denn nur an diesem Tag muss ich in Topform sein und nicht die Bewerbe zuvor, die als Trainingseinheiten zu sehen sind und aus dem vollen Training heraus bestritten wurden. Ich kann beruhigt am Freitag nach Kärnten fahren, die Richtung und Form scheint zu stimmen!
Hier noch ein Vergleich zwischen Reyersdorf 2009 und 2010:
Schwimmen: 2009: 8:57 2010: 8:21
Wechsel1: 2009: 2:40 2010: 2:48
Rad: 2009: 32:51 2010: 32:39
Wechsel2: 2009: 1:25 2010: 1:13
Laufen: 2009: 21:05 2010: 20:51
Gesamt: 2009: 1:06:58 2010: 1:05:55
Es war ein sehr schöner Bewerb, der mir schon voriges Jahr sehr gut gefallen hat und auch heuer wieder sehr gut gefallen hat. Wenn jemand Lust bekommen hat, auch mal einen Triathlon zu bestreiten und in Reyersdorf zu starten, dann müsst ihr euch nächstes Jahr rechtzeitig anmelden, denn der Bewerb war heuer ungefähr Anfang Juni schon ausgebucht und es gab eine Warteliste. Der Bewerb ist es auf jeden Fall wert mal ausprobiert zu werden!
Markus!
Voriges Jahr nahm ich zum ersten Mal dort teil, weil Gerhard mir sagte, ein kurzer Wettkampf am Wochenende vor dem Ironman wäre gut, damit die Speicher total entleert werden (was natürlich voraussetzt, dass man sich beim Bewerb total verausgabt). Nach dem Wettkampf beginnt die Saltindiät, ab Mittwoch Abend werden die Kohlenhydratspeicher voll aufgeladen.
Das ist voriges Jahr schon gut gegangen, also nahm ich auch heuer wieder in Reyersdorf teil. Das besondere an diesem Wettbewerb ist der 20-Sekunden-Start. Alle 20 Sekunden darf jemand auf mit dem Schwimmen beginnen. Die/derjenige, der die langsamste Zeit bei der Anmeldung angibt, darf als erster starten, der Schnellste startet dann als letzter. Heuer waren knapp 400 Teilnehmer am Start, für eine Sprintdistanz eine Woche vor dem Ironman ist das gewaltig.
In Reyersdorf herrscht immer eine super Stimmung, das Ganze dort ist sehr familiär, super Organisation, und meiner Meinung nach bestens geeignet, wenn man mal bei einem Triathlon reinschnuppern will, wenn man einmal einen Triathlon ausprobieren will. Es gibt beim Schwimmen auf Grund des 20-Sekunden-Starts keine Prügel, die Radstrecke ist flach (aber leider windanfällig), und die Laufstrecke (2 Runden a 2,5km) ist auch nicht schwierig. Für die Angehörigen ist diese Veranstaltung auch toll, denn der Teilnehmer kommt oft genug bei den Angehörigen, die jeweils nur ein paar Meter gehen müssen, vorbei. Wie gesagt, alles familiär gehalten!
Ich bin dieses Mal mit meiner Leistung sehr zufrieden, es gab keine grossen Pannen, alles verlief reibungslos. Die ersten Bewerbe in dieser Saison waren nicht gerade überragend, doch jetzt, je näher es zu Klagenfurt geht, komme ich schön langsam in Fahrt, die Ergebnisse werden besser!
Voriges Jahr gab es perfekte Bedingungen in Reyersdorf (zumindest für mich perfekt), bewölkt, kein Wind und 20°C. Heuer: blauer Himmel, windig und ca 27°C. Der Wind ist für das Radfahren nicht gut, wie schon eingangs erwähnt, die Radstrecke ist windanfällig. Und wenn es heiss ist, dann habe ich beim Laufen meine Probleme....
Das Schwimmen verlief wieder super! Die meiste Angst hatte ich, wie die meisten anderen auch, vor dem Startsprung. Man kann ins Wasser reingehen oder reinspringen, wie man will. Natürlich ist es dem Veranstalter am liebsten, wenn man eine Arschbombe oder ähnliches macht, das sind tolle Fotos. Einige kletterten über die Leiter ins Becken, einige machten eine Kerze vom Rand ins Wasser, Köpfler sah man usw. Ich habe mich auch für den Köpfler entschieden, den ich ein paar Tage zuvor noch beim Schwimmtraining versucht habe zu trainieren. Der Köpfler stellt ja kein Problem dar (als langjähriger Geräteturner), das Problem ist die Schwimmbrille, die immer verrutscht. Beim Training wurde es dann eine Kombination aus Köpfler und Bauchfleck, die Brille presste sich dann zwar wahnsinnig stark ans Gesicht an, aber sie blieb zumindest dort wo sie hingehört. Was ich aber nicht bedachte: beim Wettkampf trage ich immer 2 Badehauben (wegen der Kälte). Und das war gestern ein Vorteil, denn zwischen der ersten und der zweiten Badehaube befindet sich die Brille, die somit einen besseren Halt hat und nicht so schnell verrutschen kann (was bei einem Massenstart sehr gut ist wenn man einen Schlag auf die Brille bekommt, aber auch gestern sehr gut war, da sie beim Köpfler nicht verrutschte). Nach erfolgreichem Startsprung konnte ich schon auf den ersten 50m den ersten überholen, im Laufe der 500m wurden es noch einige mehr. Insgesamt habe ich 8:21 benötigt (ohne Neo!), was einer 100m Zeit von 1:40 bedeutet (für mich eine sehr gute Zeit).
Die Strecke vom Schwimmbecken in die Wechselzone ist ziemlich lang, man muss weit laufen, aber man hat dadurch wieder genügend Zeit sich zu überlegen, was man beim Wechsel zu tun hat (damit es nicht wieder zu solchen Problemen wie in Stubenberg kommt ;-)). Beim Runternehmen des Rades verlor ich dann meine Trinkflasche, was aber schon das einzige Problem war. Der Wechsel dauerte 2:48.
Auf der Radstrecke herrschte zuerst Gegenwind, was aber kein Problem war, da es sich um eine Wendestrecke handelt. Das bedeutet, man fährt genau die selbe Strecke retour, wo man dann Rückenwind hat. Die ersten 5km bin ich gemeinsam mit einem zweiten Athleten gefahren, wo wir uns, ohne etwas ausmachen zu müssen, mit der Führungsarbeit abgewechselt hatten (natürlich mit dem vorgeschriebenen 10m Abstand, aber dennoch ist es leichter, wenn jemand 10m vor einem fährt als man fährt ganz alleine gegen den Wind). Leider waren es nur 5km, denn dann lies der andere abreissen und ich fuhr die restlichen 15km ganz alleine. Dennoch benötigte ich nur 32:39.
Knapp vor der Wechselzone (die letzten 100m) gab es eine schwere 90° Kurve, wo man runtergebremst wurde von den Ordnern. Ein Ordner schrie, absteigen bei der Linie, was ich falsch verstand und der Meinung war, jetzt schon absteigen zu müssen. Er schrie mir aber nochmals zu, erst bei der Linie in 100m. Also leichte Verwirrung meinerseits, hat einige Sekunden gekostet, da es aber mir eh nicht um den Sieg geht, ist es nicht so wild. Nach 1:13 verlies ich die Wechselzone Richtung Laufstrecke.
Nach den nicht gerade überragenden Laufleistungen in den letzten Bewerbe hatte ich ein ungutes Gefühl. Ich wusste, dass ich am Rad fast zu viel gegeben hatte und ich beim Laufen unter Umständen Probleme bekommen würde, aber das Ziel dieses Bewerbes war, die Speicher vollständig zu leeren, also kein Tropfen Benzin im Tank nach dem Überqueren der Ziellinie. So machte ich mich auf die Laufstrecke als ob ich nur einen km zu laufen hätte, also ziemlich schnell, in der Hoffnung, das Tempo so lange wie nur möglich halten zu können. Den ersten km schaffte ich in 4:05, dann pendelte ich mich bei 4:10 ein. Die 4:10 konnte ich konstant bis ins Ziel halten, trotz der doch warmen Temperaturen erlitt ich dieses Mal nicht so einen Einbruch wie in Stubenberg, und das nach einem doch harten Radsplit. Laufzeit gesamt: 20:51
Nach insgesamt 1:05:55 kam ich ins Ziel, mit dem letzten Tropfen Benzin, so wie Gerhard es gefordert hatte ;-). Ich konnte die Zeit aus dem Vorjahr um eine Minute unterbieten, womit ich nicht gerechnet hatte, da ja die Wetterverhältnisse im Vorjahr besser waren. Meine Erkenntnis nach diesem Rennen (und Neufeld eine Woche zuvor): die Kurve geht nach oben, Gerhard hat mich optimal vorbereitet für Klagenfurt, denn nur an diesem Tag muss ich in Topform sein und nicht die Bewerbe zuvor, die als Trainingseinheiten zu sehen sind und aus dem vollen Training heraus bestritten wurden. Ich kann beruhigt am Freitag nach Kärnten fahren, die Richtung und Form scheint zu stimmen!
Hier noch ein Vergleich zwischen Reyersdorf 2009 und 2010:
Schwimmen: 2009: 8:57 2010: 8:21
Wechsel1: 2009: 2:40 2010: 2:48
Rad: 2009: 32:51 2010: 32:39
Wechsel2: 2009: 1:25 2010: 1:13
Laufen: 2009: 21:05 2010: 20:51
Gesamt: 2009: 1:06:58 2010: 1:05:55
Es war ein sehr schöner Bewerb, der mir schon voriges Jahr sehr gut gefallen hat und auch heuer wieder sehr gut gefallen hat. Wenn jemand Lust bekommen hat, auch mal einen Triathlon zu bestreiten und in Reyersdorf zu starten, dann müsst ihr euch nächstes Jahr rechtzeitig anmelden, denn der Bewerb war heuer ungefähr Anfang Juni schon ausgebucht und es gab eine Warteliste. Der Bewerb ist es auf jeden Fall wert mal ausprobiert zu werden!
Markus!
Samstag, 26. Juni 2010
Canyon Kundenservice - letzter Teil
Gestern ist von Canyon das Paket mit dem neuen Schaltwerk eingetroffen, und heute habe ich das Schaltwerk montiert. Ebenso die neue Kette, jetzt ist das Rad fast fertig. Es fehlt nur mehr die Feineinstellung des Schaltwerkes (ich hasse diese Arbeit), aber das Rad ist schon fahrbereit.
Die Leute von Canyon haben wirklich tolle Arbeit geleistet, mir wurden sofort der Rahmen und auch das Schaltwerk ersetzt, ebenso wurden mir die Versandkosten ersetzt, mir sind keinerlei Kosten entstanden. Und es wurden von Canyon auch keine Probleme gemacht.
Ich kann nur sagen, dass der Service perfekt war und ist und kann die Firma mit besten Gewissen weiterempfehlen!
Markus!
(Bilder vom "neuen" Rad folgen in Kürze)
Die Leute von Canyon haben wirklich tolle Arbeit geleistet, mir wurden sofort der Rahmen und auch das Schaltwerk ersetzt, ebenso wurden mir die Versandkosten ersetzt, mir sind keinerlei Kosten entstanden. Und es wurden von Canyon auch keine Probleme gemacht.
Ich kann nur sagen, dass der Service perfekt war und ist und kann die Firma mit besten Gewissen weiterempfehlen!
Markus!
(Bilder vom "neuen" Rad folgen in Kürze)
Sonntag, 20. Juni 2010
Triathlon in Neufeld/Leitha
Bei nicht so warmen Temperaturen, dafür aber ohne Regen, fanden heute am Neufeldersee wieder ein Sprintbewerb (750m schwimmen, 20km Rad und 5,1km laufen) und ein Bewerb über die olympische Distanz (1,5, 40, 10,2) statt.
Am Morgen war es ziemlich frisch, wir hatten gerade mal 12°C, aber, wie schon oben geschrieben, es regnete heute zum Glück nicht! Der See sah nicht gerade einladend aus, es war wellig und er sah "kalt" aus. Aber die Temperatur des Sees war wärmer als die Aussentemperatur ;-).
Nach meinem Desaster beim laufen vorige Woche am Stubenbergsee wollte ich heute schon eine halbwegs passable Laufleistung hinlegen, mindestens die Laufzeit aus dem Vorjahr unterbieten.
Das Schwimmen verlief wieder recht gut, in der ersten Runde war es etwas eng auf Grund des Massenstarts, aber in der zweiten Runde wurde es erwartungsgemäß lockerer. Die zweite Runde schwamm ich dann auch etwas schneller als die erste. Am Ende kam ich nach 26:46 aus dem Wasser.
Heute verlief in der Wechselzone alles ohne Probleme, ohne einem Black out oder ähnlichem. Auch die Klettverschlüsse der Schuhe waren geöffnet ;-), so konnte ich die Wechselzone nach 2:08 verlassen.
Am Rad war es heute hart, da der Wind ziemlich stark ging. Doch die "Windaufteilung" war gerecht, ca die Hälfte der Strecke hatten wir Rückenwind, die zweite Hälfte war Gegenwind. Insgesamt waren 2 Runden zurückzulegen, die ich beide in fast gleicher Zeit absolvierte und gesamt 1:09:56 benötigte.
Die zweite Runde möchte ich hier etwas herausheben, nicht was meine Leistung betrifft: in der zweiten Runde waren die später gestarteten Sprintdistanzler auch schon auf der Strecke, wo ich eine Menge von ihnen überholte. Das ist noch nicht so nennenswert, mich hat nur fasziniert, mit welchen Rädern die zum Teil unterwegs waren. Moutainbikes, ist noch in Ordnung. Räder mit Gepäcksträger, geht ja auch noch (wenn man mal bei einem Triathlon schnuppern will, dann ist das voll in Ordnung. Warum gleich ein teures Rad kaufen und dann gefällt einem dieser Sport nicht). Am meisten fasziniert hat mich ein Teilnehmer, der mit einem uralt Rad unterwegs war. Das sah schon fast wie ein Klapprad aus, normalerweise würde ich sagen, der hat es irgendwo bei der Sperrmüllsammlung gefunden :-). Aber gerade diesen Teilnehmern gebührt mein grösster Respekt, denn die haben sich aufgerafft und machen mit und haben hoffentlich viel Spass (auch wenn es anstrengend war) gehabt. Weiters war ein Vater mit seiner Tochter (hätte ich auf ca 14 geschätzt) unterwegs. Das amüsante daran: eigentlich herrscht ja Windschattenverbot, also zum Vordermann oder Vorderfrau 10m Abstand. Auf dem Stück mit besonders starken Gegenwind fuhr die Tochter, als ich die beiden überholte, nicht einmal einen halben Meter hinter dem Vater. Und hier mein Lob an die Wettkampfrichter, dass sie nicht eingeschritten sind und Fingerspitzengefühl gezeigt haben!!!
Der Wechsel vom Rad zum Laufen verlief auch ohne Probleme in 1:36. Und jetzt das Laufen. Es ging mir um vieles besser als am Stubenbergsee. Ich konnte ziemlich konstant vom 1.km weg bis ins Ziel 4:45 laufen, was eine Endzeit von 49:12 ergab. Das ist zwar noch immer nicht die Zeit, die ich mir vorstelle, aber es geht eigentlich schon von Beginn der Saison nicht so richtig. Da aber der Fokus heuer nur auf den Ironman Austria gelegt ist, habe ich vorrangig Ausdauer trainiert und nicht Schnelligkeit (das wird sich nächste Saison ändern, da werden einige Intervalleinheiten mehr ins Training eingebaut werden. Ebenso werde ich am Rad Kraft und Kraftausdauer trainieren (müssen), denn gerade bei den Steigungen habe ich ein grosses Defizit).
Die Endzeit betrug heute 2:29:40, somit habe ich das Ziel, das ich mir schon voriges Jahr gesetzt hatte, nämlich unter 2:30 zu bleiben, erreicht. Wenn das Laufen noch etwas besser funktionieren würde, dann wären 2:25 sicher drinnen und somit habe ich schon ein Ziel für 2011 :-).
Hier noch eine Gegenüberstellung 2008, 2009 und 2010:
Schwimmen:
2008: 28:15 2009: 27:56 2010: 26:46
Wechsel 1:
2008: 3:09 2009: 2:06 2010: 2:08
Rad:
2008: 1:12:59 2009: 1:10:43 2010: 1:09:56
Wechsel 2:
2008: 2:37 2009: 1:54 2010: 1:36
Laufen:
2008: 53:57 2009: 48:48 2010: 49:12
Gesamt:
2008: 2:40:58 2009: 2:31:27 2010: 2:29:40
Unzufrieden bin ich nicht, denn neben dem Schwimmen hat heute auch das Radfahren funktioniert, und das Laufen war auch nicht sooo schlecht.
Und da Gerhard der Meinung ist, dass ich mit einer olympischen Distanz nicht genug ausgelastet ist, stand für heute noch eine lange Radausfahrt mit hoher Trittfrequenz und geringem Widerstand auf dem Plan. Leute, ich hatte dazu absolut keine Lust! Aber ich konnte mich dennoch aufraffen und bin bei Wind, kühlen Temperaturen und der Vorbelastung (dem Triathlon) 2 Stunden radfahren gewesen. Zum Glück habe ich dafür morgen nichts am Programm stehen.
Am kommenden Sonntag geht es mit dem 1/8-Man (eine Sprintdistanz in Reyersdorf, nähe Gänserndorf) weiter. Das ist dann der letzte Vorbereitungswettkampf bis es in 2 Wochen endlich soweit ist.
Markus!
Am Morgen war es ziemlich frisch, wir hatten gerade mal 12°C, aber, wie schon oben geschrieben, es regnete heute zum Glück nicht! Der See sah nicht gerade einladend aus, es war wellig und er sah "kalt" aus. Aber die Temperatur des Sees war wärmer als die Aussentemperatur ;-).
Nach meinem Desaster beim laufen vorige Woche am Stubenbergsee wollte ich heute schon eine halbwegs passable Laufleistung hinlegen, mindestens die Laufzeit aus dem Vorjahr unterbieten.
Das Schwimmen verlief wieder recht gut, in der ersten Runde war es etwas eng auf Grund des Massenstarts, aber in der zweiten Runde wurde es erwartungsgemäß lockerer. Die zweite Runde schwamm ich dann auch etwas schneller als die erste. Am Ende kam ich nach 26:46 aus dem Wasser.
Heute verlief in der Wechselzone alles ohne Probleme, ohne einem Black out oder ähnlichem. Auch die Klettverschlüsse der Schuhe waren geöffnet ;-), so konnte ich die Wechselzone nach 2:08 verlassen.
Am Rad war es heute hart, da der Wind ziemlich stark ging. Doch die "Windaufteilung" war gerecht, ca die Hälfte der Strecke hatten wir Rückenwind, die zweite Hälfte war Gegenwind. Insgesamt waren 2 Runden zurückzulegen, die ich beide in fast gleicher Zeit absolvierte und gesamt 1:09:56 benötigte.
Die zweite Runde möchte ich hier etwas herausheben, nicht was meine Leistung betrifft: in der zweiten Runde waren die später gestarteten Sprintdistanzler auch schon auf der Strecke, wo ich eine Menge von ihnen überholte. Das ist noch nicht so nennenswert, mich hat nur fasziniert, mit welchen Rädern die zum Teil unterwegs waren. Moutainbikes, ist noch in Ordnung. Räder mit Gepäcksträger, geht ja auch noch (wenn man mal bei einem Triathlon schnuppern will, dann ist das voll in Ordnung. Warum gleich ein teures Rad kaufen und dann gefällt einem dieser Sport nicht). Am meisten fasziniert hat mich ein Teilnehmer, der mit einem uralt Rad unterwegs war. Das sah schon fast wie ein Klapprad aus, normalerweise würde ich sagen, der hat es irgendwo bei der Sperrmüllsammlung gefunden :-). Aber gerade diesen Teilnehmern gebührt mein grösster Respekt, denn die haben sich aufgerafft und machen mit und haben hoffentlich viel Spass (auch wenn es anstrengend war) gehabt. Weiters war ein Vater mit seiner Tochter (hätte ich auf ca 14 geschätzt) unterwegs. Das amüsante daran: eigentlich herrscht ja Windschattenverbot, also zum Vordermann oder Vorderfrau 10m Abstand. Auf dem Stück mit besonders starken Gegenwind fuhr die Tochter, als ich die beiden überholte, nicht einmal einen halben Meter hinter dem Vater. Und hier mein Lob an die Wettkampfrichter, dass sie nicht eingeschritten sind und Fingerspitzengefühl gezeigt haben!!!
Der Wechsel vom Rad zum Laufen verlief auch ohne Probleme in 1:36. Und jetzt das Laufen. Es ging mir um vieles besser als am Stubenbergsee. Ich konnte ziemlich konstant vom 1.km weg bis ins Ziel 4:45 laufen, was eine Endzeit von 49:12 ergab. Das ist zwar noch immer nicht die Zeit, die ich mir vorstelle, aber es geht eigentlich schon von Beginn der Saison nicht so richtig. Da aber der Fokus heuer nur auf den Ironman Austria gelegt ist, habe ich vorrangig Ausdauer trainiert und nicht Schnelligkeit (das wird sich nächste Saison ändern, da werden einige Intervalleinheiten mehr ins Training eingebaut werden. Ebenso werde ich am Rad Kraft und Kraftausdauer trainieren (müssen), denn gerade bei den Steigungen habe ich ein grosses Defizit).
Die Endzeit betrug heute 2:29:40, somit habe ich das Ziel, das ich mir schon voriges Jahr gesetzt hatte, nämlich unter 2:30 zu bleiben, erreicht. Wenn das Laufen noch etwas besser funktionieren würde, dann wären 2:25 sicher drinnen und somit habe ich schon ein Ziel für 2011 :-).
Hier noch eine Gegenüberstellung 2008, 2009 und 2010:
Schwimmen:
2008: 28:15 2009: 27:56 2010: 26:46
Wechsel 1:
2008: 3:09 2009: 2:06 2010: 2:08
Rad:
2008: 1:12:59 2009: 1:10:43 2010: 1:09:56
Wechsel 2:
2008: 2:37 2009: 1:54 2010: 1:36
Laufen:
2008: 53:57 2009: 48:48 2010: 49:12
Gesamt:
2008: 2:40:58 2009: 2:31:27 2010: 2:29:40
Unzufrieden bin ich nicht, denn neben dem Schwimmen hat heute auch das Radfahren funktioniert, und das Laufen war auch nicht sooo schlecht.
Und da Gerhard der Meinung ist, dass ich mit einer olympischen Distanz nicht genug ausgelastet ist, stand für heute noch eine lange Radausfahrt mit hoher Trittfrequenz und geringem Widerstand auf dem Plan. Leute, ich hatte dazu absolut keine Lust! Aber ich konnte mich dennoch aufraffen und bin bei Wind, kühlen Temperaturen und der Vorbelastung (dem Triathlon) 2 Stunden radfahren gewesen. Zum Glück habe ich dafür morgen nichts am Programm stehen.
Am kommenden Sonntag geht es mit dem 1/8-Man (eine Sprintdistanz in Reyersdorf, nähe Gänserndorf) weiter. Das ist dann der letzte Vorbereitungswettkampf bis es in 2 Wochen endlich soweit ist.
Markus!
Donnerstag, 17. Juni 2010
Nachtrag zum Stubenbergsee Triathlon
Noch ein kleiner Nachtrag:
Vom Veranstalter wurden jetzt die Zeiten in einem Excel-Sheet zur Verfügung gestellt, wo die Zeiten besser aufgesplittet sind und man auch viel besser vergleichen kann.
Hier meine Teilzeiten:
Schwimmen: 24:24
Wechsel 1: 2:05
Rad: 1:08:06
Wechsel 2: 1:18
Laufen: 52:59
Ich hatte meinen Wechselplatz im "letzten Eck" der Wechselzone und musste mit dem Rad sowohl beim rausfahren als auch beim zurückkommen durch die ganze Wechselzone :-(.
Aber mit der Schwimmzeit bin ich sehr zufrieden, denn es ist die insgesamt 18. Zeit! So gut und so weit vorne war ich noch nie! Nachteil: ich wurde beim Radfahren von viel mehr Teilnehmern überholt als sonst ;-). Aber vielleicht wird es irgendwann auch mal was mit dem Radfahren, und vielleicht wird auch das Laufen irgendwann mal was...
Markus!
Vom Veranstalter wurden jetzt die Zeiten in einem Excel-Sheet zur Verfügung gestellt, wo die Zeiten besser aufgesplittet sind und man auch viel besser vergleichen kann.
Hier meine Teilzeiten:
Schwimmen: 24:24
Wechsel 1: 2:05
Rad: 1:08:06
Wechsel 2: 1:18
Laufen: 52:59
Ich hatte meinen Wechselplatz im "letzten Eck" der Wechselzone und musste mit dem Rad sowohl beim rausfahren als auch beim zurückkommen durch die ganze Wechselzone :-(.
Aber mit der Schwimmzeit bin ich sehr zufrieden, denn es ist die insgesamt 18. Zeit! So gut und so weit vorne war ich noch nie! Nachteil: ich wurde beim Radfahren von viel mehr Teilnehmern überholt als sonst ;-). Aber vielleicht wird es irgendwann auch mal was mit dem Radfahren, und vielleicht wird auch das Laufen irgendwann mal was...
Markus!
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