Anfang November ist die neue Ausgabe von Triathlon Training auf den Markt gekommen. Nach längerer Zeit habe ich mir wieder mal diese Zeitschrift gekauft, der Grund dafür sind die angebotenen Trainingspläne.
Die Zeitschrift liegt nun seit etwas mehr als 14 Tagen bei mir auf dem Schreibtisch. Leider habe ich derzeit relativ wenig Zeit, so dass ich mir bisher nur die Trainingspläne angesehen habe. Und seit 2 Wochen trainiere ich auch nach diesen Plänen, und zwar nach den Plänen für die Kurz- und Mitteldistanz.
Mir gefallen diese Pläne recht gut, denn sie sind sehr abwechslungsreich. Vor allem die Schwimmpläne gefallen mir, da hat sich bei mir in letzter Zeit ein "Alltagstrott" eingeschlichen gehabt.
Da es meinem Rücken schon um viele besser geht, es ist nur mehr ab und zu ein leichtes Zwicken zu spüren, macht mir das Training auch wieder viel mehr Freude. Zu Trainingsbeginn war es etwas mühsam, schon nach wenigen Minuten laufen war ich erschöpft, beim Radfahren ging nicht viel, aber mittlerweile geht es schon wieder.
Ich bin schon gespannt, was bei diesem Training rauskommen wird. Da ich aber für das nächste Jahr absolut keine Ziele habe, noch nicht mal weiß, an welchen Wettbewerben ich teilnehmen werde, habe ich diese Gelegenheit genutzt um mal nach anderen Plänen zu trainieren. Ich lasse mich überraschen... Die Motivation ist derzeit jedoch sehr hoch!
Markus!
Sonntag, 25. November 2012
Sonntag, 11. November 2012
Saisonrückblick 2012
Heute will ich mal einen Rückblick auf die Saison 2012 machen.
Die Saison 2012 war für mich nicht gerade erfolgreich, die Ziele, die ich mir zu Trainingsbeginn vor einem Jahr gesteckt hatte, habe ich zum Teil ziemlich weit verfehlt (z.B. Ironman Austria).
Leider war schon die Vorbereitung über den Winter für die Saison nicht so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Laufend war ich von Verletzungen geplagt, dazu kamen in regelmäßigen Abständen, zu den ungünstigsten Zeitpunkten, Krankheiten hinzu. Ich denke, mein Körper hat mir ziemlich klar signalisiert, dass es mal Zeit ist, etwas kürzer zu treten, was ich seit meinen Rückenbeschwerden vor wenigen Wochen auch mache.
Begonnen hat die Saison am 1. Mai mit dem Leobersdorfer Brückenlauf, 10km. Für mich ist dieser Bewerb ideal, ich habe gerade mal 15 Minuten zu Fuss zum Start, ist herrscht fast immer eine tolle Stimmung, und dieser Bewerb ist vor allem die erste Standortbestimmung. Heuer war dem leider nicht so, da ich knapp vor dem Bewerb wieder mal krank wurde. Beim Lauf selbst bin ich mit starken Halsschmerzen (konnte fast nicht schlucken) und Fieber angetreten. Dementsprechend war auch die Leistung, wobei ich schon nach ca 2,5km (als ich bei meiner liebsten Frau vorbeigelaufen bin) überlegt hatte, aufzuhören (was vielleicht besser gewesen wäre). Das Resultat war, dass ich nach dem Bewerb einige Zeit benötigte, bis ich wieder auf die Beine kam, und einen meiner Lieblingsbewerbe, nämlich die Sprintdistanz in Grosssteinbach, auslassen musste.
Als Ersatz für Grosssteinbach war ich eine Woche später im Burgenland, beim Römersee-Triathlon am Start. Obwohl der See nicht gerade warm war wurde ohne Neopren geschwommen. Da ich noch nicht komplett auskuriert war, war das nicht gerade optimal für mich. Auch das fehlende Schwimmtraining auf Grund der Verkühlung machte sich bei diesem Bewerb bemerkbar. Doch am Rad ging es dann nicht so schlecht, und auch mit dem Laufen war ich auf Grund der Umstände sehr zufrieden.
2 Wochen später war ich am Stubenbergsee. Auch bei diesem Bewerb starte ich sehr gerne, da die Umgebung und der Stubenbergsee wunderschön sind. Ich stand bei diesem Bewerb zum ersten mal in dieser Saison gesund am Start. Gesund, jedoch hundemüde vom Training für den Ironman. Das machte sich auch beim Radfahren bemerkbar, wo ich mich schon auf den ersten Kilometern so richtig abschoss und beim Lauf nur mehr locker ins Ziel lief. Dennoch, ein wunderschöner Bewerb!
Nach dem Stubenbergtriathlon konzentrierte ich mich auf meine Bachelorprüfung, jedoch habe ich den Traininugsumfang nur geringfügig reduziert (dafür jedoch die Intensität erhöht). Wenige Tage nach der erfolgreichen Bachelorprüfung stand ich Mitte Juni in Neufeld an der Leitha am Neufeldersee am Start. Der Neufeldersee ist in der Nähe von meinem Wohnort, daher bin ich regelmäßig von Mitte Mai bis Mitte September früh am Morgen dort schwimmen. Beim Neufelder Triathlon habe ich an der olympischen Distanz teilgenommen. Das war in dieser Saison der erste Triathlon, wo es so richtig heiss war. Bei Hitze habe ich, vor allem beim Laufen, grosse Probleme. Das schwimmen war noch halbwegs in Ordnung, auch das Radfahren war nicht schlecht, jedoch beim Laufen musste ich wegen der Hitze so richtig Federn lassen.
Dann kam der Saisonhöhepunkt, der Ironman Austria. Mein Ziel war es unter 10:30 zu bleiben, insgeheim hatte ich mit einer Zeit nahe der 10-Stunden-Grenze gerechnet. Ich habe mich super gefühlt, jedoch spielte das Wetter nicht mit. Es war das ideale Wetter für meine Liebste, sie hatte die 5 Tage am Wörthersee perfektes Badewetter, aber für mich war es nix. Geschwommen wurde ohne Neopren, was für mich nicht so arg ist. Jedoch schon am Rad machte sich die extreme Hitze bemerkbar, in der zweiten Radrunde beim Anstieg nach Egg am Faakersee (ca. km 125) war es aus. Von einem Tritt zum anderen ging auf einmal nichts mehr. Dazu kam noch, dass gegen Ende der 180 Radkilometer die Hitze nicht nur von oben, sondern auch von unten, vom Asphalt kam. Ich musste die letzten 20 Radkilometer viel Wasser zur Kühlung meiner Füsse verwenden. Beim Wechsel vom Rad zum Laufen musste ich einige Zeit im Zelt sitzen und schauen, dass die Körpertemperatur etwas runtergeht, denn ich war direkt nach dem Radfahren nicht im Stande auch nur einen Meter zu laufen. Nachdem es wieder einigermassen ging machte ich mich auf die Laufstrecke. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir nur mehr darum ins Ziel zu kommen. Die Zeit war da schon egal. Bei km 29 streikte der Körper. Nachdem ich kurz bei einer Labe stehengeblieben war um ein Gel zu öffnen konnte ich nicht mehr laufen. Der Wille wäre da gewesen, doch der Körper wollte nicht. Ich musste einige 100 Meter gehen, bis ich endlich wieder "laufen" konnte. Mein Ziel, unter 10:30 zu bleiben, habe ich knapp über eine Stunde verfehlt, jedoch kann ich darauf stolz sein, dass ich diesen wirklich extrem harten Ironman beendet habe!
Nach dem Ironman Austria brauchte ich eine Pause. Ich war sowohl körperlich als auch geistig ziemlich leer. Es dauerte auch etwas bis ich endlich wieder in einen Trainingsrythmus kam. Mitte August war der erste Bewerb nach dem Ironman, in Fürstenfeld, die olympische Distanz. Auch diesen Bewerb mag ich sehr, da die Strecke anspruchsvoll ist, und die Stimmung ist dort super. Das war für mich in dieser Saison der erste Bewerb, wo ich endlich eine gute Schwimmleistung erbrachte, das Radfahren war auch super, und beim Laufen bin ich nicht so gestorben wie die Bewerbe zuvor.
Als letzter Bewerb dieser Saison stand meine Hassliebe Podersdorf, die Mitteldistanz am Plan. Ich hasse Podersdorf, aber es zieht mich immer wieder nach Podersdorf. Ich weiss nicht, warum ich jedes Jahr nach Podersdorf fahre... Das Wetter war fast so wie beim Ironman Austria, da ich aber auf Grund der Halbdistanz schon früher auf die Laufstrecke kam, war es beim Laufen nicht so extrem heiss wie in Klagenfurt. Geschwommen wurde ohne Neopren und es ging mies. Am Rad konnte ich jedoch die beste Leistung dieser Saison ablegen, worauf ich stolz bin. Wenn dann das laufen nicht gewesen wäre. Als Ziel hatte ich mir gesetzt, dass ich unter 5 Stunden bleibe. Nach dem Rad war ich auf 4:50 unterwegs, auch auf den ersten 10 Laufkilometern sah es noch super aus. Jedoch dann das ko, die Hitze hatte mich wieder einmal voll erwischt. Fast so wie beim Ironman am Rad war es in Podersdorf beim Laufen, wie wenn ich gegen eine Wand gelaufen wäre. Obwohl ich nur 5 Minuten über der 5 Stunden-Grenze blieb, war ich sehr enttäuscht. Auch aufmunternde Worte von Freunden nach dem Bewerb konnten mich nicht trösten. Podersdorf hat mir heuer einen ziemlich Knacks hinterlassen.
Nach Podersdorf war ich nicht mehr motiviert. Habe ich mir vor Podersdorf noch gedacht, dass ich eine Woche danach noch an einem Triathlon teilnehmen werde, so war die Lust auf Triathlon durch das Versagen in Podersdorf vergangen. Dazu kam noch, dass ich mich beim Lauftraining, bei einem Intervalltraining, knapp nach Podersdorf wieder mal verletzte und lange Zeit nicht laufen konnte.
Ende September war die Saison ohne einem weiteren Bewerb nach Podersdorf zu Ende, worüber ich heuer sehr froh war. Ich habe eine Pause benötigt, die mir auch gut getan hat.
Kurz zusammengefasst:
Ich hatte und habe jetzt schon wieder Spass beim Triathlon. Die Saison war nicht erfolgreich, ich hätte mir viel mehr erwartet, ich habe meine Ziele nicht erreicht. Jedoch hat der Körper mir in dieser Saison gezeigt, dass er nicht mehr so will/kann. Da ich derzeit nicht so viel Zeit zur Verfügung habe, wird die kommende Saison ganz anders aussehen und es wird definitiv kein Ironman am Programm stehen. Es wird höchstwahrscheinlich auch keine Halbdistanz am Programm stehen. Ich werde meinem Körper eine Pause in Form von weniger Training gönnen und schauen, wie es dann weitergehen wird. Trotz all der Rückschläge in dieser Saison möchte ich diese Saison nicht missen, denn ich konnte sehr viel daraus lernen.
Bis demnächst,
Markus!
Die Saison 2012 war für mich nicht gerade erfolgreich, die Ziele, die ich mir zu Trainingsbeginn vor einem Jahr gesteckt hatte, habe ich zum Teil ziemlich weit verfehlt (z.B. Ironman Austria).
Leider war schon die Vorbereitung über den Winter für die Saison nicht so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Laufend war ich von Verletzungen geplagt, dazu kamen in regelmäßigen Abständen, zu den ungünstigsten Zeitpunkten, Krankheiten hinzu. Ich denke, mein Körper hat mir ziemlich klar signalisiert, dass es mal Zeit ist, etwas kürzer zu treten, was ich seit meinen Rückenbeschwerden vor wenigen Wochen auch mache.
Begonnen hat die Saison am 1. Mai mit dem Leobersdorfer Brückenlauf, 10km. Für mich ist dieser Bewerb ideal, ich habe gerade mal 15 Minuten zu Fuss zum Start, ist herrscht fast immer eine tolle Stimmung, und dieser Bewerb ist vor allem die erste Standortbestimmung. Heuer war dem leider nicht so, da ich knapp vor dem Bewerb wieder mal krank wurde. Beim Lauf selbst bin ich mit starken Halsschmerzen (konnte fast nicht schlucken) und Fieber angetreten. Dementsprechend war auch die Leistung, wobei ich schon nach ca 2,5km (als ich bei meiner liebsten Frau vorbeigelaufen bin) überlegt hatte, aufzuhören (was vielleicht besser gewesen wäre). Das Resultat war, dass ich nach dem Bewerb einige Zeit benötigte, bis ich wieder auf die Beine kam, und einen meiner Lieblingsbewerbe, nämlich die Sprintdistanz in Grosssteinbach, auslassen musste.
Als Ersatz für Grosssteinbach war ich eine Woche später im Burgenland, beim Römersee-Triathlon am Start. Obwohl der See nicht gerade warm war wurde ohne Neopren geschwommen. Da ich noch nicht komplett auskuriert war, war das nicht gerade optimal für mich. Auch das fehlende Schwimmtraining auf Grund der Verkühlung machte sich bei diesem Bewerb bemerkbar. Doch am Rad ging es dann nicht so schlecht, und auch mit dem Laufen war ich auf Grund der Umstände sehr zufrieden.
2 Wochen später war ich am Stubenbergsee. Auch bei diesem Bewerb starte ich sehr gerne, da die Umgebung und der Stubenbergsee wunderschön sind. Ich stand bei diesem Bewerb zum ersten mal in dieser Saison gesund am Start. Gesund, jedoch hundemüde vom Training für den Ironman. Das machte sich auch beim Radfahren bemerkbar, wo ich mich schon auf den ersten Kilometern so richtig abschoss und beim Lauf nur mehr locker ins Ziel lief. Dennoch, ein wunderschöner Bewerb!
Nach dem Stubenbergtriathlon konzentrierte ich mich auf meine Bachelorprüfung, jedoch habe ich den Traininugsumfang nur geringfügig reduziert (dafür jedoch die Intensität erhöht). Wenige Tage nach der erfolgreichen Bachelorprüfung stand ich Mitte Juni in Neufeld an der Leitha am Neufeldersee am Start. Der Neufeldersee ist in der Nähe von meinem Wohnort, daher bin ich regelmäßig von Mitte Mai bis Mitte September früh am Morgen dort schwimmen. Beim Neufelder Triathlon habe ich an der olympischen Distanz teilgenommen. Das war in dieser Saison der erste Triathlon, wo es so richtig heiss war. Bei Hitze habe ich, vor allem beim Laufen, grosse Probleme. Das schwimmen war noch halbwegs in Ordnung, auch das Radfahren war nicht schlecht, jedoch beim Laufen musste ich wegen der Hitze so richtig Federn lassen.
Dann kam der Saisonhöhepunkt, der Ironman Austria. Mein Ziel war es unter 10:30 zu bleiben, insgeheim hatte ich mit einer Zeit nahe der 10-Stunden-Grenze gerechnet. Ich habe mich super gefühlt, jedoch spielte das Wetter nicht mit. Es war das ideale Wetter für meine Liebste, sie hatte die 5 Tage am Wörthersee perfektes Badewetter, aber für mich war es nix. Geschwommen wurde ohne Neopren, was für mich nicht so arg ist. Jedoch schon am Rad machte sich die extreme Hitze bemerkbar, in der zweiten Radrunde beim Anstieg nach Egg am Faakersee (ca. km 125) war es aus. Von einem Tritt zum anderen ging auf einmal nichts mehr. Dazu kam noch, dass gegen Ende der 180 Radkilometer die Hitze nicht nur von oben, sondern auch von unten, vom Asphalt kam. Ich musste die letzten 20 Radkilometer viel Wasser zur Kühlung meiner Füsse verwenden. Beim Wechsel vom Rad zum Laufen musste ich einige Zeit im Zelt sitzen und schauen, dass die Körpertemperatur etwas runtergeht, denn ich war direkt nach dem Radfahren nicht im Stande auch nur einen Meter zu laufen. Nachdem es wieder einigermassen ging machte ich mich auf die Laufstrecke. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir nur mehr darum ins Ziel zu kommen. Die Zeit war da schon egal. Bei km 29 streikte der Körper. Nachdem ich kurz bei einer Labe stehengeblieben war um ein Gel zu öffnen konnte ich nicht mehr laufen. Der Wille wäre da gewesen, doch der Körper wollte nicht. Ich musste einige 100 Meter gehen, bis ich endlich wieder "laufen" konnte. Mein Ziel, unter 10:30 zu bleiben, habe ich knapp über eine Stunde verfehlt, jedoch kann ich darauf stolz sein, dass ich diesen wirklich extrem harten Ironman beendet habe!
Nach dem Ironman Austria brauchte ich eine Pause. Ich war sowohl körperlich als auch geistig ziemlich leer. Es dauerte auch etwas bis ich endlich wieder in einen Trainingsrythmus kam. Mitte August war der erste Bewerb nach dem Ironman, in Fürstenfeld, die olympische Distanz. Auch diesen Bewerb mag ich sehr, da die Strecke anspruchsvoll ist, und die Stimmung ist dort super. Das war für mich in dieser Saison der erste Bewerb, wo ich endlich eine gute Schwimmleistung erbrachte, das Radfahren war auch super, und beim Laufen bin ich nicht so gestorben wie die Bewerbe zuvor.
Als letzter Bewerb dieser Saison stand meine Hassliebe Podersdorf, die Mitteldistanz am Plan. Ich hasse Podersdorf, aber es zieht mich immer wieder nach Podersdorf. Ich weiss nicht, warum ich jedes Jahr nach Podersdorf fahre... Das Wetter war fast so wie beim Ironman Austria, da ich aber auf Grund der Halbdistanz schon früher auf die Laufstrecke kam, war es beim Laufen nicht so extrem heiss wie in Klagenfurt. Geschwommen wurde ohne Neopren und es ging mies. Am Rad konnte ich jedoch die beste Leistung dieser Saison ablegen, worauf ich stolz bin. Wenn dann das laufen nicht gewesen wäre. Als Ziel hatte ich mir gesetzt, dass ich unter 5 Stunden bleibe. Nach dem Rad war ich auf 4:50 unterwegs, auch auf den ersten 10 Laufkilometern sah es noch super aus. Jedoch dann das ko, die Hitze hatte mich wieder einmal voll erwischt. Fast so wie beim Ironman am Rad war es in Podersdorf beim Laufen, wie wenn ich gegen eine Wand gelaufen wäre. Obwohl ich nur 5 Minuten über der 5 Stunden-Grenze blieb, war ich sehr enttäuscht. Auch aufmunternde Worte von Freunden nach dem Bewerb konnten mich nicht trösten. Podersdorf hat mir heuer einen ziemlich Knacks hinterlassen.
Nach Podersdorf war ich nicht mehr motiviert. Habe ich mir vor Podersdorf noch gedacht, dass ich eine Woche danach noch an einem Triathlon teilnehmen werde, so war die Lust auf Triathlon durch das Versagen in Podersdorf vergangen. Dazu kam noch, dass ich mich beim Lauftraining, bei einem Intervalltraining, knapp nach Podersdorf wieder mal verletzte und lange Zeit nicht laufen konnte.
Ende September war die Saison ohne einem weiteren Bewerb nach Podersdorf zu Ende, worüber ich heuer sehr froh war. Ich habe eine Pause benötigt, die mir auch gut getan hat.
Kurz zusammengefasst:
Ich hatte und habe jetzt schon wieder Spass beim Triathlon. Die Saison war nicht erfolgreich, ich hätte mir viel mehr erwartet, ich habe meine Ziele nicht erreicht. Jedoch hat der Körper mir in dieser Saison gezeigt, dass er nicht mehr so will/kann. Da ich derzeit nicht so viel Zeit zur Verfügung habe, wird die kommende Saison ganz anders aussehen und es wird definitiv kein Ironman am Programm stehen. Es wird höchstwahrscheinlich auch keine Halbdistanz am Programm stehen. Ich werde meinem Körper eine Pause in Form von weniger Training gönnen und schauen, wie es dann weitergehen wird. Trotz all der Rückschläge in dieser Saison möchte ich diese Saison nicht missen, denn ich konnte sehr viel daraus lernen.
Bis demnächst,
Markus!
Sonntag, 28. Oktober 2012
Ein Lichtblick...
Nachdem ich eine Woche lang sportlich überhaupt nichts getan hatte, damit die Rückenbeschwerden wieder besser werden, habe ich es am Mittwoch nicht mehr ausgehalten und war schwimmen.
Das hat sooo gut getan, nicht körperlich sondern im Kopf. Eine Woche nichts tun, bei jeder Bewegung aufpassen, das ist schwer. Ich musste zwar auch beim Schwimmen aufpassen, dass ich keine falsche Bewegung mache, aber die Beschwerden sind nicht schlechter geworden.
Daher habe ich am Donnerstag am Abend beschlossen, dass ich ein kurze Laufeinheit absolviere und schaue, ob sich beim bzw. nach dem Laufen der Zustand verschlechtert. Die gute Nachricht: die Rückenbeschwerden sind nicht schlechter geworden. Es ist zwar noch immer ein Stechen vorhanden, bei Drehbewegungen muss ich weiterhin aufpassen, jedoch hat das Laufen die Rückenschmerzen nicht verschlimmert.
Am Freitag habe ich eine Radeinheit mit dem Triathlonrad absolviert. Anfangs verhalten am Oberlenker, nach wenigen km bin ich in die Aeroposition auf den Auflieger gegangen. Vor einer Woche wäre das noch unmöglich gewesen, doch es geht jetzt schon wieder einigermassen.
Die Rückenschmerzen wurden diese Woche nach dem Training nicht schlimmer, daher werde ich kommende Woche den Umfang etwas steigern. Jedoch habe ich diese Woche schon gemerkt, wie die "Form" verloren gegangen ist. 2 Wochen Trainingspause, dann nicht einmal 2 Wochen Training, jetzt wieder eine Woche Pause, und nach 45 Minuten laufen spüre ich meine Beine...
Jetzt heisst es vorsichtig beginnen und hoffen, dass die Rückenschmerzen schon langsam vergehen.
Markus!
Das hat sooo gut getan, nicht körperlich sondern im Kopf. Eine Woche nichts tun, bei jeder Bewegung aufpassen, das ist schwer. Ich musste zwar auch beim Schwimmen aufpassen, dass ich keine falsche Bewegung mache, aber die Beschwerden sind nicht schlechter geworden.
Daher habe ich am Donnerstag am Abend beschlossen, dass ich ein kurze Laufeinheit absolviere und schaue, ob sich beim bzw. nach dem Laufen der Zustand verschlechtert. Die gute Nachricht: die Rückenbeschwerden sind nicht schlechter geworden. Es ist zwar noch immer ein Stechen vorhanden, bei Drehbewegungen muss ich weiterhin aufpassen, jedoch hat das Laufen die Rückenschmerzen nicht verschlimmert.
Am Freitag habe ich eine Radeinheit mit dem Triathlonrad absolviert. Anfangs verhalten am Oberlenker, nach wenigen km bin ich in die Aeroposition auf den Auflieger gegangen. Vor einer Woche wäre das noch unmöglich gewesen, doch es geht jetzt schon wieder einigermassen.
Die Rückenschmerzen wurden diese Woche nach dem Training nicht schlimmer, daher werde ich kommende Woche den Umfang etwas steigern. Jedoch habe ich diese Woche schon gemerkt, wie die "Form" verloren gegangen ist. 2 Wochen Trainingspause, dann nicht einmal 2 Wochen Training, jetzt wieder eine Woche Pause, und nach 45 Minuten laufen spüre ich meine Beine...
Jetzt heisst es vorsichtig beginnen und hoffen, dass die Rückenschmerzen schon langsam vergehen.
Markus!
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Unfreiwillige Pause...
Vor nicht ganz 2 Wochen habe ich wieder mit grosser Freude mein Training aufgenommen. Am meisten gefreut hatte mich, dass ich endlich wieder mal schmerzfrei war.
Dieser Zustand hat jedoch nicht lange angehalten. Gestern am Morgen ein ziehen im Rücken (im unteren Bereich), das im Laufe des Tages immer ärger wurde. Ab und zu habe ich so ein ziehen, jedoch wurde das bisher immer ignoriert. So auch gestern. Und obwohl ich nicht mal grade stehen konnte, hatte ich grosse Lust laufen zu gehen.
Das Resultat: zu Beginn der Laufeinheit tat mir alles weh, ich war nicht gerade sehr beweglich. Jedoch während des Laufens verging der Schmerz etwas, aber nach der Laufeinheit wurde der Schmerz immer ärger.
Am Abend beim Duschen konnte ich nicht mal mehr gerade stehen, die Nacht war sowieso der Horror. Jede Bewegung, jede Drehung bedeutete Schmerzen.
Heute war der Gang zum Arzt angesagt. 3 Spritzen in den Rücken und die freudige Auskunft des Arztes, dass ich in wenigen Tagen nochmals vorbeikommen darf und mir weitere Spritzen abholen darf.
Das Training ist daher wieder mal eingestellt, was mich aber nicht so stört, da ich mich bis vor den Spritzen eh nicht bewegen konnte. Was der Auslöser der Schmerzen sein könnte, das konnte der Arzt nicht genau sagen. Jetzt wird erst mal abgewartet, wie weit die Spritzen wirken.
Markus!
Dieser Zustand hat jedoch nicht lange angehalten. Gestern am Morgen ein ziehen im Rücken (im unteren Bereich), das im Laufe des Tages immer ärger wurde. Ab und zu habe ich so ein ziehen, jedoch wurde das bisher immer ignoriert. So auch gestern. Und obwohl ich nicht mal grade stehen konnte, hatte ich grosse Lust laufen zu gehen.
Das Resultat: zu Beginn der Laufeinheit tat mir alles weh, ich war nicht gerade sehr beweglich. Jedoch während des Laufens verging der Schmerz etwas, aber nach der Laufeinheit wurde der Schmerz immer ärger.
Am Abend beim Duschen konnte ich nicht mal mehr gerade stehen, die Nacht war sowieso der Horror. Jede Bewegung, jede Drehung bedeutete Schmerzen.
Heute war der Gang zum Arzt angesagt. 3 Spritzen in den Rücken und die freudige Auskunft des Arztes, dass ich in wenigen Tagen nochmals vorbeikommen darf und mir weitere Spritzen abholen darf.
Das Training ist daher wieder mal eingestellt, was mich aber nicht so stört, da ich mich bis vor den Spritzen eh nicht bewegen konnte. Was der Auslöser der Schmerzen sein könnte, das konnte der Arzt nicht genau sagen. Jetzt wird erst mal abgewartet, wie weit die Spritzen wirken.
Markus!
Samstag, 13. Oktober 2012
Vorbereitungen für den Wildsau Dirt Run
Heute in einer Woche, am Samstag dem 20.10.2012, findet zum 4. mal der Wildsau Dirt run statt. Für all diejenigen, die diesen Run noch nicht kennen, schämt euch ;-).
Hier der Link zur Homepage:
http://www.wild-sau.at/
Und hier ein tolles Video aus dem Jahr 2011:
http://www.youtube.com/watch?v=er9-nQnWdpI
Ich kann heuer leider aus Zeitgründen nicht teilnehmen, ich kann nicht einmal als Zuschauer anwesend sein. Obwohl, ich wäre endlich mal verletzungsfrei, derzeit gäbe es keine Wehwehchen, da würde wahrscheinlich das Zuschauen noch mehr schmerzen als gar nicht dabei zu sein.
Wie wird es mit dem Wetter aussehen?
Schlecht!
Auf www.wetter.com sagt die 16-Tagesvorschau nichts gutes. 9°C - 21°C, dazu Sonnenschein, keine Wolke. Dieses Wetter ist dem Wildsau Dirt run nicht würdig! Die Tageshöchsttemperatur müsste um mindestens 20°C niedriger sein, Minusgrade um 9:00 morgens bei der Registrierung wären das mindeste, was sich eine Wildsau wünschen würde.
Sonnenschein, keine Wolke? Petrus scheint kein Erbarmen mit uns Wildschweinen zu haben! Nebel, grau in grau, leichter Nieselregen, dieses Wetter wünschen wir uns.
Gab es schon die letzten Jahre die Überlegungen, wie kleidet sich die Wildsau bei diesem Run, so wird es dieses Jahr noch schwieriger. Waren die Teilnehmer bisher bei Minusgraden am Morgen und wunderbaren zarten Plusgraden während des Tages in der Sonne (zum Glück befinden wir Wildsäue uns bei diesem Run zu 99,9% nicht in der Sonne) zum Teil mit nacktem Oberkörper unterwegs, wie soll man sich heuer bei 21°C kleiden? Maximalbekleidung wäre daher kurze Hose und kurzes Shirt, mehr und wärmere Bekleidung wäre heuer einer Wildsau unwürdig!
Welche Ratschläge kann ich euch zu diesem Run mitgeben?
Ich war bei der Premiere dabei, musste verletzungsbedingt beim zweiten Mal passen (war jedoch Zuschauer), beim dritten Mal war ich wieder dabei. Beim dritten Mal war ich in dem Rudel dabei, das sich gleich nach dem Start verlaufen hat, aber toll war es dennoch.
Das Training für diesen Bewerb sollte schon abgeschlossen sein. Ich kann euch den Ratschlag geben, geniesst die 10 bzw. 20 Kilometer (oder ein paar km mehr). Verläuft ihr euch, egal! Der Spass steht im Vordergrund. Irgendwann werdet ihr schon gefunden werden!
Noch kurz was zur Bekleidung: maximal kurz/kurz. Wählt so eine Bekleidung, an der ihr nicht so hängt. Glaubt mir, die Bekleidung stinkt nach dem Run fürchterlich, wie es sich für eine Wildsau halt gehört. Zieht euch alte Laufschuhe an, die ihr danach wegschmeissen könnt. Nehmt euch Gummistiefel mit, damit ihr bei der Registrierung und vor allem nach dem Bewerb nicht mit den guten Schuhen im Matsch herumlaufen müsst. Für eure Begleitung gilt dasselbe, Gummistiefel mitnehmen! Handschuhe? Ich würde sagen, heuer nein. Bei den Hindernissen wären sie eventuell von Vorteil, aber die 21°C sprechen dagegen. Falls jemand dennoch Handschuhe anziehen will, dann kann ich euch die billigen Handwerkerhandschuhe aus dem Baumarkt (z.B. Obi) empfehlen. Die sind nicht mehr so steif, wie sie früher einmal waren, und sie sind auf den Handflächen schön griffig, so dass man beim Hindernisparcour gut zugreifen kann und nicht abrutscht.
Die ersten 3 mal war es so, dass ihr einen grossen Plastiksack zur Verfügung gestellt bekommt, wo ihr eure Bekleidung, die ihr nach dem Run benötigt, reingeben könnt. Den Sack könnt ihr im Start- Zielbereich abgeben. "Duschen" waren bisher auch immer vorhanden, aber denkt daran, es sind ca. 1500 Wildsäue die am Bewerb teilnehmen und duschen wollen. Ihr befindet euch dort im Niemandsland, wo rundherum nichts ist, daher freut euch über jeden Tropfen Wasser den ihr nach dem Bewerb zum duschen bekommt! Warmwasser wäre eine Verhöhnung für uns Wildschweine, daher gibt es auch dieses mal hoffentlich angenehm frisches, kühles Wasser!
Auch für Getränke und Speisen ist gesorgt, und das tolle ist das Lagerfeuer und Zusammensitzen nach dem Bewerb (heuer leider bei sehr unangenehmen Temperaturen).
Mein Tip:
Viel Zeit mitbringen, damit ihr die Athmosphäre NACH dem Run geniessen könnt! Schaut dass ihr euch früh auf den Weg zu diesem Bewerb macht. Es gab die letzten Jahre beim Einbiegen in das Parkplatzgelände einen Stau, und je später ihr kommt, umso länger werdet ihr bei der Registrierung warten müssen.
All jenen, die an diesem Bewerb teilnehmen, wünsche ich viel Spass, viel Matsch, kühle Schlamm- und Wasserlöcher zum abkühlen bei den vorhergesagten Temperaturen, und natürlich wünsche ich euch tolle und prickelnde Hindernisse (wie z.B. das Hindernis mit dem Strom im Vorjahr)!
Lasst die Sau raus,
Markus!
Hier der Link zur Homepage:
http://www.wild-sau.at/
Und hier ein tolles Video aus dem Jahr 2011:
http://www.youtube.com/watch?v=er9-nQnWdpI
Ich kann heuer leider aus Zeitgründen nicht teilnehmen, ich kann nicht einmal als Zuschauer anwesend sein. Obwohl, ich wäre endlich mal verletzungsfrei, derzeit gäbe es keine Wehwehchen, da würde wahrscheinlich das Zuschauen noch mehr schmerzen als gar nicht dabei zu sein.
Wie wird es mit dem Wetter aussehen?
Schlecht!
Auf www.wetter.com sagt die 16-Tagesvorschau nichts gutes. 9°C - 21°C, dazu Sonnenschein, keine Wolke. Dieses Wetter ist dem Wildsau Dirt run nicht würdig! Die Tageshöchsttemperatur müsste um mindestens 20°C niedriger sein, Minusgrade um 9:00 morgens bei der Registrierung wären das mindeste, was sich eine Wildsau wünschen würde.
Sonnenschein, keine Wolke? Petrus scheint kein Erbarmen mit uns Wildschweinen zu haben! Nebel, grau in grau, leichter Nieselregen, dieses Wetter wünschen wir uns.
Gab es schon die letzten Jahre die Überlegungen, wie kleidet sich die Wildsau bei diesem Run, so wird es dieses Jahr noch schwieriger. Waren die Teilnehmer bisher bei Minusgraden am Morgen und wunderbaren zarten Plusgraden während des Tages in der Sonne (zum Glück befinden wir Wildsäue uns bei diesem Run zu 99,9% nicht in der Sonne) zum Teil mit nacktem Oberkörper unterwegs, wie soll man sich heuer bei 21°C kleiden? Maximalbekleidung wäre daher kurze Hose und kurzes Shirt, mehr und wärmere Bekleidung wäre heuer einer Wildsau unwürdig!
Welche Ratschläge kann ich euch zu diesem Run mitgeben?
Ich war bei der Premiere dabei, musste verletzungsbedingt beim zweiten Mal passen (war jedoch Zuschauer), beim dritten Mal war ich wieder dabei. Beim dritten Mal war ich in dem Rudel dabei, das sich gleich nach dem Start verlaufen hat, aber toll war es dennoch.
Das Training für diesen Bewerb sollte schon abgeschlossen sein. Ich kann euch den Ratschlag geben, geniesst die 10 bzw. 20 Kilometer (oder ein paar km mehr). Verläuft ihr euch, egal! Der Spass steht im Vordergrund. Irgendwann werdet ihr schon gefunden werden!
Noch kurz was zur Bekleidung: maximal kurz/kurz. Wählt so eine Bekleidung, an der ihr nicht so hängt. Glaubt mir, die Bekleidung stinkt nach dem Run fürchterlich, wie es sich für eine Wildsau halt gehört. Zieht euch alte Laufschuhe an, die ihr danach wegschmeissen könnt. Nehmt euch Gummistiefel mit, damit ihr bei der Registrierung und vor allem nach dem Bewerb nicht mit den guten Schuhen im Matsch herumlaufen müsst. Für eure Begleitung gilt dasselbe, Gummistiefel mitnehmen! Handschuhe? Ich würde sagen, heuer nein. Bei den Hindernissen wären sie eventuell von Vorteil, aber die 21°C sprechen dagegen. Falls jemand dennoch Handschuhe anziehen will, dann kann ich euch die billigen Handwerkerhandschuhe aus dem Baumarkt (z.B. Obi) empfehlen. Die sind nicht mehr so steif, wie sie früher einmal waren, und sie sind auf den Handflächen schön griffig, so dass man beim Hindernisparcour gut zugreifen kann und nicht abrutscht.
Die ersten 3 mal war es so, dass ihr einen grossen Plastiksack zur Verfügung gestellt bekommt, wo ihr eure Bekleidung, die ihr nach dem Run benötigt, reingeben könnt. Den Sack könnt ihr im Start- Zielbereich abgeben. "Duschen" waren bisher auch immer vorhanden, aber denkt daran, es sind ca. 1500 Wildsäue die am Bewerb teilnehmen und duschen wollen. Ihr befindet euch dort im Niemandsland, wo rundherum nichts ist, daher freut euch über jeden Tropfen Wasser den ihr nach dem Bewerb zum duschen bekommt! Warmwasser wäre eine Verhöhnung für uns Wildschweine, daher gibt es auch dieses mal hoffentlich angenehm frisches, kühles Wasser!
Auch für Getränke und Speisen ist gesorgt, und das tolle ist das Lagerfeuer und Zusammensitzen nach dem Bewerb (heuer leider bei sehr unangenehmen Temperaturen).
Mein Tip:
Viel Zeit mitbringen, damit ihr die Athmosphäre NACH dem Run geniessen könnt! Schaut dass ihr euch früh auf den Weg zu diesem Bewerb macht. Es gab die letzten Jahre beim Einbiegen in das Parkplatzgelände einen Stau, und je später ihr kommt, umso länger werdet ihr bei der Registrierung warten müssen.
All jenen, die an diesem Bewerb teilnehmen, wünsche ich viel Spass, viel Matsch, kühle Schlamm- und Wasserlöcher zum abkühlen bei den vorhergesagten Temperaturen, und natürlich wünsche ich euch tolle und prickelnde Hindernisse (wie z.B. das Hindernis mit dem Strom im Vorjahr)!
Lasst die Sau raus,
Markus!
Montag, 8. Oktober 2012
Trainingspause ist vorbei!
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, MINDESTENS 14 Tage zu pausieren. 14 Tag absolut keinen Sport und keine sportliche Tätigkeit durchzuführen. Mein Problem ist, dass ich nicht immer konsequent genug bin. Tja, bei einer Trainingspause ist das meist auch immer der Fall...
Die erste trainingsfreie Woche war ich in Graz. Ich habe mir keine Laufschuhe, kein Triathlonrad, kein Mountainbike, keine Schwimmsachen, nichts, was mich zu einem Training verführen konnte, mitgenommen. Jedoch hatte ich ein Zimmer in einer Pension, welche auf einem Berg ist. Am Abend, gegen 21:30 bin ich regelmässig zu Fuss die 1,7km den Berg hochgegangen, habe das angenehme Wetter genossen, und ich habe gemerkt, wie sehr mir der Sport fehlt. Habe ich vor dieser Graz-Woche lange überlegt, wie es weitergehen soll, ob es überhaupt sportlich weitergehen soll, so hat mir diese eine Woche in Graz sehr weitergeholfen. Jeden Tag hatte ich das Verlangen nach meinem Mountainbike um eine Runde damit zu drehen. Da ich jedoch nichts mithatte, blieb es nur bei dem abendlichen kurzen 1,7km langen Marsch zur Pension hoch.
Vorige Woche (die zweite trainingsfreie Woche) stieg das Verlangen nach sportlicher Betätigung immer mehr. Am Freitag konnte ich es nicht mehr aushalten und ich bin schwimmen gegangen. Hat das gut getan! Dazu kam noch das wunderbare Wetter, so dass ich mich am Nachmittag zu einer tollen Mountainbikeausfahrt hinreissen liess. Das war's für mich, die endgültige Entscheidung ist gefallen, dass ich ohne Sport und ohne Triathlon derzeit nicht auskommen kann/will.
Aus MINDESTENS 14 Tage ohne sportlicher Betätigung wurden gerade mal 12 Tage, jedoch so scharf auf ein Training wie derzeit war ich schon lange nicht mehr. Ich habe mir zwar noch keine Ziele gesetzt, ich weiss noch nicht, an welchen Wettkämpfen ich teilnehmen werde, ich weiss nur, dass ich wieder richtig viel Lust auf Sport habe. Die kurze Pause hat mir also sehr gut getan, die Wehwechen sind alle weg (ich hoffe, das bleibt auch längere Zeit so).
Was ich ganz sicher weiss ist, dass ich nicht vorhabe, in der kommenden Saison die Trainingsumfänge zu absolvieren, wie ich sie in den letzten Jahren absolviert habe. Zum einen habe ich derzeit nicht die Zeit dazu, zum anderen habe ich das Ziel, endlich mal etwas schneller zu werden. Ich habe gespürt, wie sehr mich das Training für die Langdistanz auf den kurzen Distanzen langsam gemacht hat. Ich will endlich mal einen schnellen 10km-Lauf absolvieren, ich will endlich mal auf der Sprint- und Kurzdistanz schnell unterwegs sein (und nicht so müde wie in den letzten Jahren). Daher werde ich in den nächsten 1 1/2 Jahren nur mehr sehr wenige lange Einheiten durchführen, es werden kürzere Einheiten auf dem Programm stehen, diese jedoch in einer höheren Intensität.
Dadurch erhoffe ich mir, dass ich auf der Langdistanz schneller werde. Eine Langdistanz wird in den kommenden 2 Jahren mit 99%iger Sicherheit nicht auf dem Programm stehen, aber 2015...(?)
Das Training für die Saison 2013 hat für mich somit vor 3 Tagen begonnen, und ich bin derzeit so motiviert, wie schon lange nicht mehr um diese Zeit! Ich freu mich schon auf die nächste Trainingseinheit!
Markus!
Die erste trainingsfreie Woche war ich in Graz. Ich habe mir keine Laufschuhe, kein Triathlonrad, kein Mountainbike, keine Schwimmsachen, nichts, was mich zu einem Training verführen konnte, mitgenommen. Jedoch hatte ich ein Zimmer in einer Pension, welche auf einem Berg ist. Am Abend, gegen 21:30 bin ich regelmässig zu Fuss die 1,7km den Berg hochgegangen, habe das angenehme Wetter genossen, und ich habe gemerkt, wie sehr mir der Sport fehlt. Habe ich vor dieser Graz-Woche lange überlegt, wie es weitergehen soll, ob es überhaupt sportlich weitergehen soll, so hat mir diese eine Woche in Graz sehr weitergeholfen. Jeden Tag hatte ich das Verlangen nach meinem Mountainbike um eine Runde damit zu drehen. Da ich jedoch nichts mithatte, blieb es nur bei dem abendlichen kurzen 1,7km langen Marsch zur Pension hoch.
Vorige Woche (die zweite trainingsfreie Woche) stieg das Verlangen nach sportlicher Betätigung immer mehr. Am Freitag konnte ich es nicht mehr aushalten und ich bin schwimmen gegangen. Hat das gut getan! Dazu kam noch das wunderbare Wetter, so dass ich mich am Nachmittag zu einer tollen Mountainbikeausfahrt hinreissen liess. Das war's für mich, die endgültige Entscheidung ist gefallen, dass ich ohne Sport und ohne Triathlon derzeit nicht auskommen kann/will.
Aus MINDESTENS 14 Tage ohne sportlicher Betätigung wurden gerade mal 12 Tage, jedoch so scharf auf ein Training wie derzeit war ich schon lange nicht mehr. Ich habe mir zwar noch keine Ziele gesetzt, ich weiss noch nicht, an welchen Wettkämpfen ich teilnehmen werde, ich weiss nur, dass ich wieder richtig viel Lust auf Sport habe. Die kurze Pause hat mir also sehr gut getan, die Wehwechen sind alle weg (ich hoffe, das bleibt auch längere Zeit so).
Was ich ganz sicher weiss ist, dass ich nicht vorhabe, in der kommenden Saison die Trainingsumfänge zu absolvieren, wie ich sie in den letzten Jahren absolviert habe. Zum einen habe ich derzeit nicht die Zeit dazu, zum anderen habe ich das Ziel, endlich mal etwas schneller zu werden. Ich habe gespürt, wie sehr mich das Training für die Langdistanz auf den kurzen Distanzen langsam gemacht hat. Ich will endlich mal einen schnellen 10km-Lauf absolvieren, ich will endlich mal auf der Sprint- und Kurzdistanz schnell unterwegs sein (und nicht so müde wie in den letzten Jahren). Daher werde ich in den nächsten 1 1/2 Jahren nur mehr sehr wenige lange Einheiten durchführen, es werden kürzere Einheiten auf dem Programm stehen, diese jedoch in einer höheren Intensität.
Dadurch erhoffe ich mir, dass ich auf der Langdistanz schneller werde. Eine Langdistanz wird in den kommenden 2 Jahren mit 99%iger Sicherheit nicht auf dem Programm stehen, aber 2015...(?)
Das Training für die Saison 2013 hat für mich somit vor 3 Tagen begonnen, und ich bin derzeit so motiviert, wie schon lange nicht mehr um diese Zeit! Ich freu mich schon auf die nächste Trainingseinheit!
Markus!
Samstag, 22. September 2012
Das war's?!
Heute in aller Früh habe ich meine letzte Trainingseinheit der Saison 2012 durchgeführt, einen lockeren und schönen Lauf zu einer Uhrzeit, wo noch niemand unterwegs war und ich die Ruhe und die Herbststimmung geniessen konnte.
Die Saison 2012 ist somit für mich abgeschlossen. Zum Teil mit einem lachenden und zum Teil mit einem weinenden Auge. Lachend deswegen, da ich mich schon sehr auf die bevorstehende Pause freue, weinend, da mir die Radeinheiten der letzten Wochen sehr gut gefallen haben, und die Pause bedeutet immer, dass jetzt wieder die kalte Jahreszeit kommt (die ich nicht so sehr liebe).
Die Saison 2012 ist nicht so verlaufen, wie ich es geplant hatte. Ich war durch viele Verletzung gehandicapt, das Training, vor allem das Lauftraining, hat dadurch sehr gelitten, aber auch einige Wettkämpfe, die ich mit Schmerzen absolviert habe, sind nicht so verlaufen wie ich es mir vorgestellt hätte. Der Körper hat mir heuer ziemlich klar signalisiert, dass es Zeit wird, mal eine Pause zu machen und etwas zurückzuschalten.
In dieser Saison gab es für mich sehr viele Tiefen aber auch einige Höhen, aber dazu werde ich in einem späteren Blogeintrag detaillierter berichten. Hervorheben möchte ich zu diesem Zeitpunkt nur 2 Bewerbe, die mich heuer ziemlich geprägt haben: der Ironman Austria und die Halbdistanz Podersdorf. Für beide Bewerbe wäre ich sehr gut vorbereitet gewesen, jedoch hat es nicht sein sollen. Vor allem Podersdorf hat mir mental sehr zugesetzt und mich in den letzten Wochen ziemlich lange nachdenken lassen.
Jetzt geht es einmal in eine zweiwöchige absolute Trainingspause. In diesen zwei Wochen werde ich mich in keinster Weise sportlich betätigen und mir nur Winterspeck anfressen. Diese zwei Wochen werde ich aber auch dazu benutzen um zu überlegen, wie es sportlich weitergehen soll. Fest steht, dass in den kommenden zwei Jahren kein Ironman auf meinem Programm steht. Ich bin mir zum heutigen Zeitpunkt nicht einmal sicher, ob ich im kommenden Jahr überhaupt an einem Triathlon teilnehmen werde. Ich werde mir genügend Zeit nehmen um alles zu überdenken und mir danach meine Ziele stecken. Nach Podersdorf hatte ich überhaupt keine Lust auf ein Koppeltraining und schon gar nicht auf einen Triathlon. Jedoch habe ich mir gestern auf Youtube ein kurzes Video vom heurigen Ironman Austria angesehen, da habe ich schon wieder das Kribbeln gespürt, habe mich an die schönen Momente, die ich in den letzten Jahren hatte, erinnert, und vor allem das geile Gefühl, das ich bei den Zieleinläufen in Klagenfurt beim Ironman Austria hatte, war wieder da.
Derzeit sind definitiv andere Prioritäten gesetzt, und mir ist es jetzt wichtig, dass ich endlich mal all die Wehwechen, die in dieser Saison entstanden sind, auskurieren kann, und ich endlich wieder einmal schmerzfrei bin. Ich hoffe, die kommenden zwei Wochen bringen gesundheitlich eine Besserung, und ich hoffe, dass ich in den kommenden zwei Wochen auch eine Entscheidung finde, und damit auch Ziele, wie es weitergehen wird. Falls nicht, dann werde ich mir mehr Zeit nehmen, und zwar soviel, wie nötig ist.
Dieser Blog hier ist nicht Geschichte, es wird weitergehen. Nur in welcher Form weiss ich noch nicht. Schaut weiterhin ab und zu vorbei, würde mich sehr freuen! Ein ganz großer Dank und ein riesen großes Lob gebührt meiner besseren und schöneren Hälfte, meiner lieben Frau, die immer hinter mir steht und mich diese doch sehr zeitintensive Sportart ausüben hat lassen! Vielen Dank mein Schatz!
Markus!
Die Saison 2012 ist somit für mich abgeschlossen. Zum Teil mit einem lachenden und zum Teil mit einem weinenden Auge. Lachend deswegen, da ich mich schon sehr auf die bevorstehende Pause freue, weinend, da mir die Radeinheiten der letzten Wochen sehr gut gefallen haben, und die Pause bedeutet immer, dass jetzt wieder die kalte Jahreszeit kommt (die ich nicht so sehr liebe).
Die Saison 2012 ist nicht so verlaufen, wie ich es geplant hatte. Ich war durch viele Verletzung gehandicapt, das Training, vor allem das Lauftraining, hat dadurch sehr gelitten, aber auch einige Wettkämpfe, die ich mit Schmerzen absolviert habe, sind nicht so verlaufen wie ich es mir vorgestellt hätte. Der Körper hat mir heuer ziemlich klar signalisiert, dass es Zeit wird, mal eine Pause zu machen und etwas zurückzuschalten.
In dieser Saison gab es für mich sehr viele Tiefen aber auch einige Höhen, aber dazu werde ich in einem späteren Blogeintrag detaillierter berichten. Hervorheben möchte ich zu diesem Zeitpunkt nur 2 Bewerbe, die mich heuer ziemlich geprägt haben: der Ironman Austria und die Halbdistanz Podersdorf. Für beide Bewerbe wäre ich sehr gut vorbereitet gewesen, jedoch hat es nicht sein sollen. Vor allem Podersdorf hat mir mental sehr zugesetzt und mich in den letzten Wochen ziemlich lange nachdenken lassen.
Jetzt geht es einmal in eine zweiwöchige absolute Trainingspause. In diesen zwei Wochen werde ich mich in keinster Weise sportlich betätigen und mir nur Winterspeck anfressen. Diese zwei Wochen werde ich aber auch dazu benutzen um zu überlegen, wie es sportlich weitergehen soll. Fest steht, dass in den kommenden zwei Jahren kein Ironman auf meinem Programm steht. Ich bin mir zum heutigen Zeitpunkt nicht einmal sicher, ob ich im kommenden Jahr überhaupt an einem Triathlon teilnehmen werde. Ich werde mir genügend Zeit nehmen um alles zu überdenken und mir danach meine Ziele stecken. Nach Podersdorf hatte ich überhaupt keine Lust auf ein Koppeltraining und schon gar nicht auf einen Triathlon. Jedoch habe ich mir gestern auf Youtube ein kurzes Video vom heurigen Ironman Austria angesehen, da habe ich schon wieder das Kribbeln gespürt, habe mich an die schönen Momente, die ich in den letzten Jahren hatte, erinnert, und vor allem das geile Gefühl, das ich bei den Zieleinläufen in Klagenfurt beim Ironman Austria hatte, war wieder da.
Derzeit sind definitiv andere Prioritäten gesetzt, und mir ist es jetzt wichtig, dass ich endlich mal all die Wehwechen, die in dieser Saison entstanden sind, auskurieren kann, und ich endlich wieder einmal schmerzfrei bin. Ich hoffe, die kommenden zwei Wochen bringen gesundheitlich eine Besserung, und ich hoffe, dass ich in den kommenden zwei Wochen auch eine Entscheidung finde, und damit auch Ziele, wie es weitergehen wird. Falls nicht, dann werde ich mir mehr Zeit nehmen, und zwar soviel, wie nötig ist.
Dieser Blog hier ist nicht Geschichte, es wird weitergehen. Nur in welcher Form weiss ich noch nicht. Schaut weiterhin ab und zu vorbei, würde mich sehr freuen! Ein ganz großer Dank und ein riesen großes Lob gebührt meiner besseren und schöneren Hälfte, meiner lieben Frau, die immer hinter mir steht und mich diese doch sehr zeitintensive Sportart ausüben hat lassen! Vielen Dank mein Schatz!
Markus!
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