Hobbytriathlet Markus Counter / Zhler

Sonntag, 28. August 2022

Schaltseilzug gerissen

In dieser Woche ist mir während einer Trainingsfahrt bei meinem Canyon Triathlonrad der Schaltseilzug des Umwerfers gerissen. Das ist mir bisher noch nicht passiert, eine Premiere. War aber kein Problem, die 20km konnte ich dennoch nach Hause fahren, jedoch konnte ich nicht mehr zwischen dem großen und kleinen Kettenblatt hin und her wechseln.

Das Austauschen eines Schaltseilzuges stellt eigentlich kein Problem dar, die Betonung liegt auf eigentlich... Bereits im Frühjahr habe ich bei meinem Cube Triathlonrad, welches nur mehr im Keller auf der Rolle eingesetzt wird, den Schaltseilzug des Schaltwerkes tauschen müssen, was auch hier eigentlich kein Problem darstellen hätte sollen. Jedoch war dieser Schaltseilzug schon so lange im Einsatz (ca. 10 Jahre), so dass sich der Kopf des Zuges so festgesetzt hatte, dass ich ihn aufbohren musste, um den Zug herauszubekommen.

Beim Canyon ging der alte Schaltseilzug zwar schnell und problemlos heraus, jedoch das Einfädeln des neuen Zuges stellte sich doch als schwieriger heraus als erwartet. Die Züge sind im Canyon innen verlegt (wie es eigentlich schon Standard ist), jedoch um den Zug für den Umwerfer korrekt einfädeln zu können, musste ich auch gleich den Zug für das Schaltwerk tauschen. Und sowohl beim Umwerfer als auch beim Schaltwerk war das Einfädeln eine doch etwas fummelige Arbeit, und somit wurden aus den von mir geschätzten 30 Minuten doch 2 1/2 Stunden. Naja, beim nächsten Mal wird es schneller gehen, denn da weiß ich dann schon, worauf ich achten muss. 

Eigentlich wollte ich im Winter bei meinem Canyon ein Komplettservice durchführen, komplett zerlegen, alles reinigen, fetten, Züge und Kette tauschen usw., mal schauen, ob ich im Winter dann die Züge dennoch nochmals tauschen werde. Schaden würde es nicht, denn ich hatte diese Woche zwar Schaltseilzüge zu Hause, doch die Hülsen nicht, daher habe ich die selben Hülsen wiederverwendet. Es würde daher nicht schaden, im Winter auch die Hülsen der Schaltzüge zu tauschen. Dennoch schalten jetzt sowohl der Umwerfer als auch das Schaltwerk wieder perfekt.

Sonntag, 21. August 2022

Readly

Für all jene, die gerne Zeitschriften und Magazine lesen und dies Online tun wollen, ist Readly zu empfehlen. Für relativ wenig Geld (9,90 im Monat) hat man ca. 6000 Magazine zur Auswahl.

Ich verwende Readly für TV Media Digital (Programmzeitschrift), Computer- und Sportzeitschriften, aber auch die Presse oder der Standard stünden als öst. Tageszeitungen zur Verfügung. Readly bietet eine sehr große Auswahl zu einem, so finde ich, recht günstigen Preis. Wir hatten bisher die Zeitschrift TV Media Digital als Printversion, wo eine Ausgabe ich glaube bei 2,50 gekostet hat, und diese Zeitschrift alle 2 Wochen herausgegeben wurde. Das sind schon mal 5,- im Monat für nur eine Zeitschrift.

Man kann Readly auch noch mit einigen Leuten teilen, so habe ich Readly mit meiner Frau geteilt, die ohne Zusatzkosten ihren eigenen Zugriff hat, und weitaus mehr Zeitschriften liest als ich. Für uns zahlt sich Readly definitiv aus.

Voraussetzung ist jedoch entweder ein Tablet, oder ein Notebook bzw. PC, denn auf einem Handy denke ich, dass man nicht viel sehen und lesen kann.


Sonntag, 14. August 2022

Autofahrer vs. Radfahrer

Heute muss ich mal wieder meinen Frust über einige wenige Autofahrer kundtun. Es handelt sich hier wirklich um einen sehr, sehr kleinen Teil der Autofahrer, die anscheinend gewisse Aggressionen (aus welchen Gründen auch immer) gegen uns Radfahrer haben. Ich möchte hier aber nicht alle Radfahrer in Schutz nehmen, denn wir müssen so ehrlich sein, es gibt auch einige Radfahrer, die sich nicht sehr kooperativ gegenüber den anderen Straßenteilnehmern  verhalten, um es mal schön umschrieben auszusprechen. Aber auch hier, wie bei den Autofahrern, es handelt sich nur um einen kleinen Teil.

Gut, nun zu meinem Frust: leider kam es in letzter Zeit immer öfter, fast auf jeder Ausfahrt einmal, zu "Problemen" mit Autofahrern. Ich wurde grundlos beschimpft, die Autofahrer öffnen beim Vorbeifahren das Seitenfenster und fangen an, mich als Radfahrer aufs übelste zu beschimpfen. Es wird der Mittelfinger gezeigt, es wird, nachdem ich überholt wurde, die Scheibenwaschanlage aktiviert, damit mir der ganze Scheibenreiniger in das Gesicht spritzt, es wird der Seitenabstand beim Überholen nicht eingehalten, oder man wird überholt, und unmittelbar nach dem Überholvorgang bremst der Autofahrer ab.

Liebe Autofahrer, was ist mit euch los? Wisst ihr euch nicht zu benehmen? Wie gesagt, es handelt sich hier um einen sehr, sehr geringen Teil der Autofahrer, und oft sind es auch Firmenautos. Ich fahre alleine mit dem Fahrrad, somit gibt es bei mir kein nebeneinander fahren, was ich sowieso verurteile. Ich benütze auf gewissen Strecken den Radweg, aber auf vielen Strecken geht es nicht, weil es ganz einfach zu gefährlich wäre. Liebe Autofahrer, wenn ihr wieder mal aus dem Fenster rausschreit "Trottel, fahr auf dem Radweg", dann geht nochmals in die Fahrschule. Während einer Trainingsfahrt muss ich den Radweg NICHT benutzen, eben weil es zu in vielen Fällen zu gefährlich wäre. Die paar Sekunden, die ihr vielleicht hinter mir herfahren müsst, bis ihr mich überholen könnt, werdet ihr doch auch noch haben.

Ich fahre auch nicht mitten auf der Straße, sondern eh schon sehr weit rechts, aber im Ortsgebiet ist das nicht so leicht, weil man als Radfahrer immer der Gefahr ausgesetzt ist, dass ein Autofahrer beim Aussteigen die Tür öffnet, ohne zu schauen, ob ein Radfahrer kommt.

Ich gebe sowohl beim Links- aus auch beim Rechtsabbiegen Handzeichen, bitte ignoriert das nicht. Und wenn ich mal kein Handzeichen gebe, dann bedeutet das dasselbe wie beim Autofahren, ich fahre gerade aus. Also bitte überholt in diesem Fall nicht, um unmittelbar nach dem Überholen nach rechts abzubiegen, und mich somit zu einer Vollbremsung zu zwingen.

Und warum glaubt ihr einen Radfahrer im Vorbeifahren beschimpfen zu müssen, wer gibt euch das Recht dazu? Wir sind nicht per du, nur mal so nebenbei. Was für Probleme habt ihr, dass ihr aus dem Auto rausschimpfen müsst, obwohl es keinen Anlass gibt? Ich werde auf jeden Fall in Zukunft mir die Autofahrer mit den Firmenautos merken, und bei oben genannten Aktionen mal die Firmenleitungen anschreiben, was die zu dem Verhalten ihrer Mitarbeiter sagen. Wenn ihr in einem Firmenauto sitzt, dann vergesst nicht, dass ihr eine Firma vertretet und für deren Image zuständig seid. 

Viele Vorfälle werde ich nicht mehr hinnehmen, denn warum auch? Ich möchte Sport machen, und ich habe als Radfahrer das Recht, eine Straße zu benützen, genauso wie all die anderen Verkehrsteilnehmer. Und dafür brauche ich mich nicht von einigen wenigen Autofahrern, die anscheinend irgendwelche Probleme haben, und somit für den Straßenverkehr selbst eine große Gefahr darstellen, beschimpfen lassen!

Also liebe Autofahrer, beim Großteil von euch, und hier spreche ich von vielleicht 99%, möchte ich mich dafür bedanken, dass ihr auf mich Radfahrer, der fast der schwächste Verkehrsteilnehmer ist, Rücksicht nehmt. Und das restliche 1%, die glauben, dass sie sich im Straßenverkehr unmöglich benehmen können, nehmt euch bitte zu Herzen, dass auch ich ein Verkehrsteilnehmer bin, der das Recht darauf hat, eine Straße zu benutzen, und lasst eure unnötigen Aggressionen woanders aus, z.B. in einem Fitnessclub, oder sucht euch professionelle Hilfe!

Sonntag, 7. August 2022

Derzeit nur reduziertes Training

Seit Beginn der Schulferien absolviere ich nur ein reduziertes Triathlontraining in Form von durchschnittlich ca. 10 Wochenstunden. Es sind keine langen Einheiten dabei, 6 bis 8 Trainingseinheiten pro Woche, dafür aber diese Einheiten in einer höheren Intensität. 

Der Grund dafür liegt nicht an der Hitze, sondern daran, dass meine Frau und ich in der glücklichen Lage sind, dass wir auch während der Ferienzeit auf unsere Enkeltochter, die mittlerweile schon 7 Jahre alt ist, aufpassen dürfen. Wir freuen uns sehr darüber, und auch unserer Enkeltochter gefällt es bei uns zu sein. 

Für mich bedeutet das, dass ich mein Training nach unserer Enkeltochter richte, denn wenn sie bei uns ist, dann verbringe ich viel lieber die Zeit mit ihr als mit Sport. Sport kann ich auch nach den Ferien bzw. dann, wenn sie etwas älter ist, wieder zur Genüge machen, aber die Zeit, die ich jetzt mit meiner Enkeltochter verbringen kann, ist unersetzbar.

Daher auch mein Rat an alle Sporttreibenden: wir sind keine Profiathleten, wir verdienen nicht unser Geld mit Sport, wir machen Sport nur aus Spaß, Lust und Laune, und auch weil wir fit werden und bleiben möchten. Aber vergesst nicht die anderen Dinge des Lebens, die es neben dem Sport noch gibt, und stellt nicht immer den Sport in den Vordergrund!

Sonntag, 24. Juli 2022

Hitze und Sport

Jedes Jahr: Hitze und Sport. Im Internet, in den Medien usw. wird viel darüber geschrieben, wie man sich verhalten soll, was man machen soll, was nicht usw.

Ich bin schon sehr lange ein Hobbytriathlet, trainiere schon seit mehr als 15 Jahren triathlonspezifisch, und da habe ich einiges über mich selbst gelernt. Ich habe über mich selbst gelernt, dass ich kein Hitzeathlet bin, was ich schon mehrmals hier geschrieben habe. Bei der Hitze tu ich mir sehr schwer, und ich merke dass auch in diesen Tagen wieder. Für mich liegt die Optimaltemperatur bei 20-25°C, jedoch müssen wir das Wetter so hinnehmen, wie es ist. Mich freut es, dass es heiß ist, da kann ich mit meiner Enkeltochter schwimmen gehen, doch für den Sport ist das nicht optimal. 

Hier nun, wie ich es handhabe.Eigentlich beginne ich meist schon im Mai damit, mich an die Hitze zu gewöhnen, indem ich ab diesem Zeitpunkt immer mehr Trainingseinheiten in die Mittagszeit verlege. Somit gewöhne ich mich schon früh an die warmen Temperaturen, soferne man von gewöhnen sprechen kann. Habe ich Wettkämpfe geplant, dann schaue ich beim Training, dass ich doch viele Einheiten zu der Uhrzeit durchführe, wann die Wettkämpfe auch stattfinden. Achtung: ich spreche hier von meinen Hauptwettkämpfen, und nicht von den Aufbauwettkämpfen, die aus dem vollen Training heraus stattfinden. So war z.B. der Ironman Austria in Klagenfurt einer meiner Hauptwettkämpfe (neben der Mitteldistanz in Podersdorf Ende August). Beim Ironman bin ich gegen 14:00 auf die Laufstrecke gekommen, daher habe ich das Lauftraining so geplant, dass ich auch die wichtigen Einheiten um diese Uhrzeit durchgeführt habe.

Aber jetzt, wo ich derzeit keine Wettkämpfe geplant habe, absolviere ich meine wichtigen Trainingseinheiten früh am Morgen, wo die Temperaturen noch angenehm sind. Die eine oder andere Einheit muss ich aus Zeitgründen aber doch in der Mittagszeit oder am frühen Nachmittag durchführen, das sind dann fast immer nur Radeinheiten. Am Rad vertrage ich die Hitze eher als beim Laufen, und am Rad ist es auch einfacher, Flüßigkeit zum Trinken mitzunehmen als beim Laufen, wo mich ein Trinkgürtel dich ziemlich stört. Abends wäre es auch ideal zu trainieren, doch ich bin so ehrlich, mir fehlt abends meist die Motivation... 

So sieht es bei mir aus, was man aber nicht auf andere übertragen kann. Es spielen da sehr viele Faktoren mit, wie z.B. wie gut ist man trainiert, wie alt ist man, gibt es Erkrankungen usw. Wer regelmäßig trainiert, der wird sich bei der Hitze leichter tun, als jemand, der gerade jetzt in das Training einsteigen will. Ein junger Mensch tut sich leichter als ein älterer Mensch. Generell ist es jedoch empfehlenswert, nicht in der Mittagszeit zu trainieren, sondern eher am Morgen oder am Abend. Aber auch hier wieder, bei einem Wettkampf kann es durchaus passieren, dass man diesen während der Hitze absolvieren muss. Daher sollte man als trainierter Sportler, der auf einen besonderen Wettkampf hintrainiert, darauf Rücksicht nehmen, und sich an die Hitze schon im Vorfeld gewöhnen.

Ich bin kein Arzt, ich schreibe hier nur darüber, wie ich trainiere, wie ich mehr oder weniger gute Erfahrungen mit dem Sport und der Hitze gemacht habe, und wie ich mittlerweile mit der Hitze während der Sportausübung klarkomme. Stehen keine Wettkämpfe an, dann nehmt es locker und genießt das wunderbare Wetter! Aber auch mit Wettkämpfen kann man diese warmen Tage als Sportler genießen...

Sonntag, 17. Juli 2022

Zerstört Ironman den Ironman Austria?

Provokante Frage, aber ich denke, nicht unberechtigt... 

Zum einen hat es den Anschein, als ob der Ironman Austria auf den Ironman Frankfurt Rücksicht nehmen muss, damit es hier nicht zu Terminkollisionen kommt. Natürlich wird Frankfurt bevorzugt, weil dieser Bewerb für Ironman mehr Bedeutung hat: eine Liveübertragung und ein sehr gut besetztes Profistarterfeld.

In Klagenfurt hingegen sieht es mit dem Profistarterfeld nicht mehr so gut aus, heuer nur Herren, im kommenden Jahr nur Damen... Aber genau darum geht es, das ist es, was den Ironman ausmacht: man kann sich am selben Tag auf der selben Strecke unter den gleichen Bedingungen als Hobbyathlet mit den Profis messen. Aber nicht nur das, man kann Profis live sehen, nicht nur die Zuseher, auch wir Athleten. Leider wird genau das in Klagenfurt zerstört.

Zum anderen hatte der Ironman Austria in Klagenfurt eigentlich einen ziemlich festen Termin am ersten Ferienwochenende Österreichs. Doch im kommenden Jahr sieht es anders aus, der Ironman Austria wird vorverlegt. Inwieweit diese Terminänderung von den Tourismusverantwortlichen gewunschen wurde, oder ob da Ironman auch diese Terminänderung wollte, dass können wir Aussenstehende nicht beantworten. Ich sehe diese Terminänderung auf jeden kritisch, aber vielleicht sind sehr viele andere Athleten mit dem neuen Termin am 18.6.2023 zufrieden. Ob die Rechnung der Tourismusverantwortlich aufgeht, sei mal dahingestellt. Ja, es werden Mitte Juni sicher mehr Gäste rund um den Wörthersee sein als sonst. Allerdings werden unter Umständen diese Gäste dann 2 Wochen später fehlen. Wir waren heuer am Tag nach dem Ironman für 5 Tage am Wörthersee, und es waren sehr, sehr viele Zimmer frei (und das, obwohl eigentlich Hochsaison ist!), was in den letzten Jahren nie der Fall war.

Ich denke jedoch, dass der neue Termin nicht so gut ankommt, den noch vor Corona war es so, dass der Ironman Austria sehr schnell ausverkauft war (in den absoluten Boomzeiten sogar binnen 30 Minuten). Gestern Samstag war es noch immer möglich, sich beim Ironman Austria für das Jahr 2023 anzumelden, und das obwohl die Anmeldung schon seit einigen Tagen geöffnet ist. Allerdings betrug gestern die Anmeldegebührt stolze 630,- + 9,25% Bearbeitungsgebühr. In Zeiten wie diesen, wo wir eine hohe Inflation haben, wo fast alle Preise steigen, ist das für viele Menschen ein beachtlicher Betrag.

Die hohen Anmeldegebühren beziehen sich nicht nur auf den Ironman Austria, sondern dürften bei vielen Ironmanbewerben in etwa gleich sein. Auch in Frankfurt zahlt man diese stolzen Preise, und auch in Frankfurt wäre es mit Stand gestern möglich gewesen, sich für das Jahr 2023 anzumelden. 

Gerade in Österreich gäbe es ein sehr günstige und wirklich akzeptable Alternative zum Ironman Austria, nämlich Podersdorf. Ende August/Anfang September (heuer im konkreten vom 2.9.-4.9.) findet dort jedes Jahr ein sehr gut organisiertes Triathlonevent statt, und man muss mal die Preise von Podersdorf beachten: für die Langdistanz bezahlt man, wenn man sich sehr früh anmeldet, 199,-, und die Anmeldegebühr steigt dann auf bis zu 379,-. Im Vergleich zu den Ironmanpreisen ist das sehr, sehr günstig. Man muss sich aber bewusst sein, dass das Ironmanfeeling fehlt, und auch was die Zuschauer anbelangt ist es in Podersdorf anders.

Nun nochmals auf meine Frage in der Überschrift zurückkommend: Zerstört Ironman den Ironman Austria? Für mich hat es sehr den Anschein, als ob der Ironman Austria von Ironman ziemlich stiefmütterlich behandelt wird, was schade ist. Die Terminverschiebungen, egal ob Ironman was dafür kann oder nicht, sind sicher nicht gut, aber am meisten schadet es sicherlich, dass das Profistarterfeld so dezimiert wurde und wird. Zudem sind die hohen Preise nicht mehr akzeptabel, hier müsste Ironman endlich aufwachen und wieder vernünftige Preise verlangen, denn meiner Meinung nach sind die Boomzeiten vorbei. Schade darum!

Sonntag, 10. Juli 2022

Regeneration ist wichtig!

Regeneration und Erholungswochen sind beim Ausdauersport extrem wichtig. Nur durch das Training alleine verbessert man sich nicht, sondern erst durch die Regeneration (unmittelbar nach der Trainingseinheit und auch danach). Daher ist es extrem wichtig, sowohl innerhalb einer Trainingswoche auf die Regeneration zu achten, als auch in einem bestimmten Rhythmus alle paar Wochen eine Erholungswoche einzulegen. 

Ich handhabe es so, dass ich versuche, am Sonntag einen komplett trainingsfreien Tag zu haben, was aber nicht immer funktioniert. Von Montag bis Mittwoch habe ich schwerere Einheiten am Plan, am Donnerstag erfolgt eine lockere Trainingseinheit, damit ich mich von den Einheiten der Tage zuvor etwas erholen kann. Am Freitag wieder eine etwas anstrengendere Einheit, am Samstag eine Spur gemütlicher, und am Sonntag Ruhetag, damit ich für die nächsten anstrengenden Einheiten von Montag bis Mittwoch fit bin. 

Also 3 Tage etwas härter, 1 Tag locker, 2 Tage etwas härter, 1 Tag frei. Natürlich ist dieser Rhythmus nicht immer einhaltbar, aber dennoch versuche ich in diesen Rhythmus zu kommen und zu bleiben.

Neben diesem Tagesrhythmus habe ich noch einen Wochenrhythmus: 3 Wochen trainieren, 1 Woche regenerieren. Man kann sich das als Stufen vorstellen: die erste Woche z.B. 13 Stunden Training, in der zweiten Woche steigern, in der dritten Woche nochmals steigern. Danach die Regenerationswoche, wo ich auf 7-10 Stunden zurückfalle. Danach wieder von vorne, jedoch dann nicht mit 13 Stunden Training beginnen, sondern etwas mehr oder etwas intensiver.

Auch hier ist es nicht immer möglich, diesen Rhythmus einzuhalten. Da kann es schon mal vorkommen, dass ich z.B. schon nach 2 Wochen eine Regenerationswoche einschiebe, oder erst nach 4 Wochen. Oder im krassesten Fall, wie jetzt im Juni, wo ich nach dem Urlaub Ende Mai 5 Wochen intensiv durchtrainiert habe, und erst in dieser Woche eine Regenerationswoche eingeschoben habe, weil es sich sonst anders nicht ausgegangen wäre. Dieser Block mit 5 Belastungswochen war aber eine Ausnahme und ist erst zum ersten Mal vorgekommen, und das werde ich nicht noch einmal wiederholen. Da aber keine Wettkämpfe anstehen, war es in meinem Fall egal.

Ich schaue daher auf folgenden Rhythmus:

  • 3 Belastungstage, 1 leichterer Tag, 2 Belastungstage, 1 freier Tag (=Wochenrhythmus)
  • 3 Belastungswochen, 1 Regenerationswoche

Mir geht es mit diesem Rhythmus sehr gut, der ist nicht nur auf Triathlon anwendbar, kann auch für die alleinige Laufplanung oder für das Radfahrtraining verwendet werden.