Hobbytriathlet Markus Counter / Zhler

Samstag, 16. Juni 2012

2 Wochen

Morgen, Sonntag, geht der letzte harte Trainingsblock zu Ende. Morgen werde ich in Neufeld/Leitha an der olympischen Distanz teilnehmen, dies ist zum einen der letzte Check, wie es aussieht, zum anderen wird versucht nochmals alles zu geben (wird nach den letzten beiden harten Wochen anstrengend werden). Nach dem Triathlon steht dann noch eine 2-Stunden Radausfahrt als Abschluss auf dem Programm.

Die Wettervorhersage für morgen ist super, es soll schön und heiss werden. Allerdings sind heisse Temperaturen nichts für mich, beim Laufen streikt dann meist mein Körper. Da aber in Klagenfurt auch, wie jedes Jahr, heisse Temperaturen zu erwarten sind, ist der morgige Bewerb ein gutes Training.

Ab Montag beginnt für uns Triathleten die härteste Zeit des Jahres, oder um den weißen Kenianer zu zitieren: die schwulste Zeit des Jahres (http://weisserkenianer.blogspot.co.at/2012/06/17-letzte-harte-einheiten-vorm-ta-ta-ta.html), das Tapering beginnt. Das Trainingspensum wird zurückgefahren, regenieren und futtern ist angesagt. Wird hart werden, aber da muss man durch.

Ein schönes und heisses Badewochenende,
Markus!

Freitag, 15. Juni 2012

BA

keine Angst, das wird kein Werbeblog für irgendein Geldinstitut.

BA = Bachelor of Arts in Business
Ich habe mein Wirtschaftsinformatikstudium erfolgreich beendet und darf nun den akademischen Grad "Bachelor of Arts in Business" (kurz: BA) führen.

Hurrrrrrrrra!

Markus!

Samstag, 9. Juni 2012

3 Wochen

jetzt läuft die Zeit dahin, die positive Anspannung steigt schön langsam! 3 Wochen nur mehr!

Ich befinde mich gerade im letzten harten Trainingsblock, und heute habe ich das anstrengende Training der vergangenen Tage schon etwas gespürt. Eigentlich wäre ein schneller 2-Stunden Lauf auf dem Programm gestanden, jedoch war der Tank schon bei Beginn der Trainingseinheit ziemlich leer. So war nur mehr ein 2-Stunden Lauf im anvisierten Ironman-Tempo von ca 5:20/km drinnen. Ich habe aber diese Woche schon genügend harte Laufkilometer hinter mir, darum stört mich das nicht so sehr.

Gestern, Freitag, war ich schon um 5:30 am Neufeldersee, um eine 1:20 lange Schwimmeinheit zu absolvieren. Laut Internet soll der See 17°C haben, mir ist es um einiges kälter vorgekommen (die Teilnehmer am Tristar Attersee hätten sich wahrscheinlich über diese Badewannenwassertemperatur gefreut). Das bedeutet, dass nächste Woche beim Neufeldersee Triathlon höchstwahrscheinlich mit Neopren geschwommen wird und somit eine sehr gute Vorbereitung für den Ironman darstellt.

Morgen habe ich einen Ruhetag am Plan stehen und werde mal das süße Nichtstun geniessen....

Markus!

Mittwoch, 6. Juni 2012

Skechers go run

Nachdem ich nun schon einige Kilometer mit den Skechers go run unterwegs war, kann ich eine kurze Bewertung zu diesem Laufschuh abgeben.

Der Preis ist meiner Meinung nach voll in Ordnung, ein günstiger Schuh, der sein Geld wert ist. Mir gefällt an dem Schuh ganz besonders das geringe Gewicht. Ist schon der Brook Racer ST5 ein leichter Schuh, so ist der Skechers go run nochmals leichter.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Sohle des Schuhs, die Wölbung in der Mitte der Sohle. Es fühlt sich auf den ersten km komisch an, das Gefühl ist auch nach einigen Läufen noch immer vorhanden. Jedoch nach ca 2km habe ich mich jedes Mal an diese Wölbung gewöhnt und es fällt für den Rest der Laufeinheit nicht mehr auf.

Für schnelle Laufeinheiten sind mir der Asics Piranja (wenn ich nur auf Asphalt unterwegs bin) bzw. der Brooks Racer ST5 lieber. Aber bei langen, "gemütlichen" Laufeinheiten, wie z.b. diese Woche bei einem 30km Lauf, ist der Skechers angenehm zu tragen.

Das einzige was mich an diesem Schuh stört ist, dass auf Grund der Noppen auf der Sohle sich die kleinen Steine zwischen den Noppen sammeln (siehe Foto). Ok, die Steine drücken zwar nicht durch die Sohle durch, jedoch auf Asphalt stört mich dann jedes mal das "klacken" der Steine, wenn man mit dem Schuh auf dem Asphalt aufsetzt.

Ich kann sagen, dass ich mit diesem Schuh sehr zufrieden bin. Angenehm zu tragen, kein drücken, fühlt sich gut an. Ein sehr guter Trainingsschuh, jedoch einen Wettkampf wird dieser Schuh an meinen Füssen nie sehen, dafür habe ich meine 2 anderen Favoriten ;-).

So long,
Markus!


Sonntag, 3. Juni 2012

4 Wochen

Schock, nur mehr 4 Wochen bis zum Ironman Austria!

Mann, wie die Zeit verlaufen ist. Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich bei -14°C laufen war, und jetzt ist es bald soweit.

Diese Woche hatte ich eine Regenerationswoche. Diese Wochen sind immer die anstrengendsten Wochen (ausgenommen die Woche wo der Ironman stattfindet). Man ist es gewöhnt viel und hart zu trainieren, und dann kommt eine Regenerationswoche, wo auf einmal etwas mehr Zeit zur Verfügung steht. Da stellt sich die Frage, was machen mit dieser zusätzlichen Zeit???

Ich konnte mich diese Woche endlich halbwegs auskurieren, der Husten gehört der Vergangenheit an, hurra, auch der Zustand der Achillessehne hat sich gebessert. Es ist zwar noch immer bei einer Belastung ein ziehen und stechen vorhanden, jedoch kein Vergleich zum Zustand vor der Regenerationswoche bzw. beim Stubenbergsee Triathlon. Ich habe diese Woche einige kurze aber knackige, schnelle Laufeinheiten absolviert und nach dem Lauf normal gehen können! Diesen Zustand kannte ich fast gar nicht mehr ;-).

Ab morgen startet der letzte harte Belastungsblock, und ich freue mich schon riesig darauf (vor allem weil es bald soweit ist -> 4 Wochen!). Jetzt heisst es nochmals richtig Gas geben. In zwei Wochen nehme ich in Neufeld/Leitha am dortigen Triathlon (olympische Distanz) teil, das wird der letzte Vorbereitungswettkampf (wie immer aus dem vollen Training heraus) sein und sollte zugleich auch ein Aufschluss darüber sein, wie es um meine Form bestellt ist.

Derzeit fühle ich mich super! Was mich am meisten freut ist, dass ich beim Schwimmen endlich wieder dort bin, wo ich sein will. Die 2 Wochen ohne Schwimmtraining auf Grund meiner Erkrankung Anfang Mai hatten mich schon etwas zurückgeworfen. Aber jetzt sieht es wieder gut aus.

Wenn die kommenden 4 Wochen auch halbwegs gut verlaufen, sollte ein guter Ironman schon drinnen sein. Ziel ist es wieder einmal (endlich) unter 10:30 zu finishen. Wie wir aber alle wissen ist es schwer bei einem Ironman eine Prognose abzugeben. Da kann so viel passieren....

Bald ist es soweit, hurra!
Bis demnächst,
Markus!

Mittwoch, 30. Mai 2012

Braveheart Battle

Soeben habe ich einen Wahnsinns Bericht von den Cabanauten über die Braveheart Battle gelesen:
http://caba.de/phpBB3/viewtopic.php?p=51868#p51868

Videos dazu:
http://www.caba.de/phpBB3/viewtopic.php?p=51978#p52116

Dagegen scheint der Wildsau Dirt Run der reinste Kindergeburtstag zu sein. Reizen würde mich dieser Bewerb schon sehr....

Markus!

Samstag, 26. Mai 2012

Stubenbergsee Triathlon 26.5.2012









Wie schon die letzten Jahre bin ich auch heuer wieder mit großer Freude nach Stubenberg gefahren, um dort bei der olympischen Distanz (1,5 schwimmen, 35km Rad, 10km laufen) zu starten. Am Morgen war es zwar leicht bewölkt, doch gegen Mittag ist die Sonne hervorgekommen und hat gezeigt, dass sie heuer doch noch etwas Kraft hat ;-).

Für mich war dieser Wettkampf ein reiner Vorbereitungswettkampf aus dem vollen Training heraus. Diese Woche war für mich die letzte Woche einer harten Trainingsperiode, kommende Woche ist zum Glück eine Regenerationswoche angesagt. Ich hoffe, dass ich mich in der Regenerationswoche endlich auskurieren kann, dass endlich mein Husten beginnt abzuklingen. Aber auch die Achillessehne sollte sich hoffentlich in dieser Woche etwas erholen, so dass das Laufen vielleicht wieder einmal schmerfrei wird.

Diese Woche war eine harte Trainingswoche, sowohl der Trainingsumfang als auch die Intensität waren ziemlich hoch. Ich wusste schon bei der Anmeldung zum Stubenbergseetriathlon, dass ich sehr müde an den Start gehen werde, was auch gestern tatsächlich der Fall war.

Beim Schwimmen wählte ich gestern ungewollter Weise eine neue Taktik. Ich wollte eigentlich ziemlich weit rechts aussen vom Starterfeld wegschwimmen, doch auf einmal befand ich mitten im Starterfeld drinnen. Das ist nicht unbedingt meine Sache, denn da sind Prügel angesagt, oder man schwimmt wie Markus Rogan von vorne weg. Ich habe mich für die Prügel entschieden ;-).

Es ging erstaunlicher Weise recht gut beim Schwimmen, zu Beginn setzte sich eine kleine Gruppe ab. Ich hatte wieder mal das Glück, dass ich dieser Gruppe nicht folgen konnte und dass niemand da war, an dem ich mich anheften konnte. Somit hieß es für mich wieder einmal alles alleine schwimmen, kein Wasserschatten, an meinen Füßen hatten sich dafür einige andere angeheftet. Es waren 2 Runden a 750m zu absolvieren, mit einem Mini Landgang, obwohl Landgang nicht der richtige Ausdruck ist, denn es musste im knietiefen Wasser einige Meter um eine Boje herum gelaufen werden. Aber diese paar Meter hatten mir sehr zu schaffen gemacht, es hat danach wieder einige Meter gedauert, bis ich meinen Rythmus hatte. Auf diesem Landgang konnte ich auch sehen, dass ich nicht so schlecht liege, es waren nicht so viele vor mir, und ich sah auch die, die hinter mir waren. Die zweite Runde ging dann recht schön dahin, das Schwimmen hat gestern eigentlich Spaß gemacht. Vor allem dann, als ich zu Hause die Zeiten studierte und sah, dass ich in meiner Alterklasse das Schwimmen auf dem 3. Platz beendete. Die Schwimmzeit betrug 27:30. Leider kann die Schwimmzeit nicht mit den Zeiten der letzten Jahre verglichen werden. Ich war 3x in Stubenberg und 3x gab es eine geändert Schwimmstrecke ;-).

Der Wechsel vom Schwimmen auf's Rad ging recht flott. Ich hatte zwar leichte Probleme aus dem Neo zu kommen (ich hatte heuer erst einmal den Neo an) und benötigt daher 1:26 für den Wechsel.

Am Rad begann dann das "Drama", der Einbruch. Gleich nach dem Radstart geht es für ca 1,2km berghoch, ich habe es geschafft mich auf diesem Anstieg in das Laktatnirvana zu schiessen. Ich war nach diesem Anstieg so ko, da ging für einige km nichts mehr. Die Radstrecke bei diesem Triathlon ist anstrengend, es geht laufend bergauf und bergab. Dachte ich, dass ich nach der ersten Abfahrt etwas erholt wäre, so schaffte ich es wieder mich auf den nächsten Anstiegen abzuschiessen. Zur Hälfte der ersten Runde habe ich dann zurückgeschaltet, da ja ein abschließender 10km-Lauf auch noch abzusolvieren war. Ich konnte mich dadurch etwas erholen und fuhr die 2. Radrunde auch etwas gemütlicher. Insgesamt benötigte ich für die 35km 1:08:01. In Anbetracht der Vorbelastung dieser harten Trainingswoche bin ich mit dieser Zeit zufrieden. Aber ganz ehrlich gesagt: ich war nach dem Radfahren mausetot, total ko.

Überrascht war ich dafür von meiner Wechselzeit vom Rad zum Laufen: 1:07. Ok, keine Spitzenzeit, aber für mich ist das schnell.

Beim Laufen wußte ich, dass an diesem Tag nichts für mich zu holen war. Der erste km ging zwar recht schön dahin, jedoch dann in die Klamm hinein, wo es so richtig schön wellig dahin geht, und die Strecke laut meiner Garmin 310XT 159 Höhenmeter hat, war es vorbei. Ich schleppte mich über die 10km so gut es ging. Mich erstaunte jedoch, dass ich um 1:12 auf der Laufstrecke schneller war als im Vorjahr. Damit hatte ich nicht gerechnet, so mies wie ich mich fühlte und es mir ging. Für die 10km benötigte ich 46:08. Ca 1km vor dem Ziel überholte mich noch einer aus meiner Altersklasse, der dann 12 Sekunden vor mir ins Ziel kam, aber ich hatte ihm überhaupt nichts mehr entgegen zu setzen. Es ging nicht mehr schneller, und somit bin ich mit dem 7. Platz in meiner Altersklasse auch zufrieden.

Was kann ich zum Stubenbergtriathlon generell sagen? Fahrt hin und nehmt teil! Wunderschön! Es werden 3 Bewerbe angeboten, eine Sprintdistanz, eine olympische Distanz und eine Mitteldistanz (die etwas kürzer als eine tatsächliche Mitteldistanz ist). Als Starter der olympischen Distanz hat man die Möglichkeit den Sprint- und Mitteldistanzteilnehmern zuzusehen (da wir 2 1/2 Stunden später starten), ist auch sehr interessant. Ich habe gestern den letzten Schwimmern der Sprintdistanz zugesehen, wie sie die Wechselzone bewältigen, was mir sehr gut gefallen hat. Dabei sein ist alles, und das mit großer Freude. Man trocknet sich ab, zieht sich gemütlich um, ein kleines Tratscherl... Ein Teilnehmer hat in aller Ruhe den Schlauch bei seinem Hinterrad gewechselt (was ich wahrscheinlich bei einer Sprintdistanz nicht gemacht hätte und aus dem Sprintbewerb ausgestiegen wäre). Meine Hochachtung an alle Teilnehmer, so soll es sein. Der Spaß soll im Vordergrund stehen.

Sowohl die Rad- als auch die Laufstrecke sind anspruchsvoll aber sehr schön. Und heuer gab es danach wieder was zu essen, nämlich Topfenknödel, die sehr gut waren. Ein Problem das es jedes Jahr gibt: für uns Teilnehmer an der olympischen Distanz ist es jedes Jahr sehr schwer einen Platz in der Wechselzone zu finden. Die Teilnehmer der Sprint- und Mitteldistanz belegen alle Plätze. Da wäre es schön, wenn eine Reihe nur für uns reserviert wäre. Und vielleicht könnte man wieder, wie in den letzten Jahren, im Zielbuffet Kuchen verteilen. Bei den Bewerben im Burgenland und in der Steiermark werden immer soooooo gute Kuchen im Zielbuffett verteilt! Aber heuer gab es beim Stubenbergtriathlon nur eine Laugensemmel. Ein, zwei Bissen konnte ich runterwürgen, aber das war's dann. Vom Zielbuffett war ich heuer nicht so begeistert.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieser Triathlon für mich einer der schönsten ist. Obwohl ich schon am Rad so fertig war und das Laufen eine Qual war, ich komme immer wieder sehr gerne dort hin. Wenn jemand mit Triathlon beginnt, so kann ich dem- oder derjenigen diesen Bewerb auch empfehlen. Ist zwar anstrengend, aber sehr schön, tolle Musik, tolle Stimmung. Und die ganze Familie kann mitkommen und einen schönen Tag am wunderschönen Stubenbergsee verbringen.

Bis bald,
Markus!


Schwimmen: 27:30
Wechsel 1: 1:26
Rad: 1:08:01
Wechsel 2: 1:07
Laufen: 46:05
Gesamt: 2:24:10