Hobbytriathlet Markus Counter / Zhler

Sonntag, 2. August 2026

Ferien - Reduktion der Trainingsstunden

Seit mittlerweile 4 Wochen sind bei uns im Osten Österreichs die Sommerferien. Die erste Woche durften wir auf unsere Enkeltochter aufpassen, dann war sie 2 Wochen auf Urlaub, und seit dieser Woche dürfen wir wieder aufpassen. Wir genießen das sehr. Mittlerweile ist sie 11 Jahre alt, und wer weiß, wie lange sie noch Lust darauf hat, zu Oma und Opa zu kommen. Von uns aus kann das noch sehr lange so gehen, dass sie zu uns kommt, und wir aufpassen.

Natürlich steht da für mich der Sport im Hintergrund. Wenn unsere Enkeltochter da ist, gehört 100% der Zeit ihr, und Sport mache ich entweder ganz früh morgens, oder am Abend, wenn sie nicht da ist. In dieser Woche war es extrem heiß, mit über 40°C im Schatten, aber früh am Morgen war es angenehm und es ist ohne Probleme gegangen, Sport auszuüben. Es werden nun ein paar lockere Wochen bis zum Schulbeginn Anfang September, wo die Anzahl der Trainingsstunden sich  zwischen 10 und 14 bewegen wird. Das ist aber kein Problem für mich, denn unsere Enkeltochter hat die absolute Priorität. 

Sonntag, 26. Juli 2026

Man gewöhnt sich an alles

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wir gewöhnen uns mal schneller, mal langsamer an sehr vieles, und ich habe es diese Woche unter anderem beim Sport wieder mal bemerkt.

Es war eine sehr intensive Trainingswoche. Seit längerer Zeit ist es schon so, dass ich sehr viele Stunden in der Woche trainiere. Langsam habe ich in diesem Jahr die Stunden erhöht, bis ich bei 20 Stunden pro Woche angelangt bin. Die letzen Wochen war es so, dass ich die 20 Stunden immer wieder überschritten habe, und in dieser Woche bin ich auf 23 Stunden und 30 Minuten gekommen.

Ich habe das gute Wetter genutzt, nicht so heiß wie die Wochen davor, was es vor allem in der Mittagszeit einfacher machte, die Laufeinheiten zu absolvieren. Am Morgen war es in dieser Woche fast immer frisch, gestern gerade mal 10°C um 5 Uhr morgens, was aber nicht störte, denn bereits nach wenigen Minuten am Rad oder beim Laufen war mir schon warm. Und genau dieses gute Wetter, um Sport zu machen, hat dazu geführt, dass ich meinen Trainingsplan in dieser Woche laufend ein wenig umgestellt und angepasst habe, und mir des öfteren dachte, ich verlängere die Trainingseinheit, oder ich möchte noch eine Trainingseinheit anhängen. Es hat in dieser Woche ganz einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht, ich hatte gewaltige Lust auf Sport, und ich habe es diese Woche so richtig ausgelebt und genossen. 

 

Sonntag, 19. Juli 2026

Rundflug

Am Donnerstag habe ich mit meiner Frau einen Rundflug mit einem 4sitzigen Flugzeug gemacht. Dieser Rundflug war mein Weihnachtsgeschenk für meine Frau, und diese Woche konnten wir endlich den Flug durchführen.

Ausgehend vom Flugplatz Wr. Neustadt Ost ging es nach Westen Richtung Hohe Wand, Rax, Schneeberg, Semmering, und dann etwas in die Steiermark.Der Pilot ist mit uns um die Bergspitzen geflogen, was ganz toll war, weil diese Sicht hatten wir noch nie, und er hat auch sehr gut erklärt, wo wir uns gerade befinden. 

Weiter ging es über die Buckelige Welt zum Neusiedler See, wo wir auch die Seebühne Mörbisch und den Family Park sehr gut sehen konnten, bis wir nach knapp über einer Stunde wieder am Flugplatz Wr. Neustadt Ost gelandet sind.

Es war schon ein besonderes Erlebnis, sehr interessant, die Region, wo wir wohnen, mal aus einer anderen Sicht zu sehen, und dabei auch erklärt zu bekommen, wo man sich befindet.

Mein Training in dieser Woche war wieder anstrengend, 20 Wochenstunden. Es war sehr heiß, wir hatten einige Tage, wo wir zu Mittag 37°C hatten, was bei 2 Läufen, die ich in der Mittagszeit durchgeführt hatte, ziemlich hart war. Das Schwimmtraining lasse ich während der Sommerferien weg, da im Hallenbad die Bahnen nicht abgetrennt sind, und man auch nicht ungestört schwimmen kann. Im September geht es mit dem Schwimmtraining weiter.



Wiener Neustadt

Burg Forchtenstein

Mörbisch

Neusiedler See

 

Sonntag, 12. Juli 2026

Regenerationswoche

Diese Woche war eine Regenerationswoche, und die war notwendig. Die vorangegangenen 2 Wochen waren sehr anstrengend, was sowohl den Umfang als auch die Intensität betroffen hat, aber auch durch die Hitze. 

2x 90 Minuten laufen und 2x 90 Minuten Rad fahren, sowie Freeletics, Training mit der Kettlebell und dem Theraband. Also eine sehr entspannte Woche. Allerdings habe ich bereits am Freitag festgestellt, dass es nicht so gut war, so extrem herunterzufahren, von knapp über 20 Wochenstunden auf 10 Wochenstunden. Der morgige Einstieg in den nächsten anstrengenden Trainingsblock wird wahrscheinlich wieder vom Kopf her schwer werden, aber nach 2 Tagen sollte es wieder laufen. 

Auch wenn dieses extreme Herunterfahren des Trainingspensums nicht so optimal war, ich habe es dennoch benötigt. 

Sonntag, 5. Juli 2026

Mountainbiken

In dieser Woche war ich heuer zum ersten Mal in diesem Jahr wieder mit dem Mountainbike unterwegs. Ich wollte nach den harten Trainingswochen etwas Abwechslung, weg vom triathlonspezifischen Training. Daher habe ich früh morgens mein Mountainbike rausgeholt, und bin ziellos losgefahren. Keine Vorgaben was den Puls, die Trittfrequenz, die Watt, die Dauer, die Höhenmetter betrifft, sondern rauf auf das Rad und ganz einfach nach Lust und Laune losfahren.

Es war eine sehr gemütliche Ausfahrt, wo ich die wunderschöne Landschaft genossen habe, die schöne Region, in der ich wohne. Ich bin auch oft stehengeblieben, und habe ganz einfach nur die Ruhe, Natur und Landschaft genossen. Es ging auch auf den Peilstein, der zwar nur knapp über 700m hoch ist, auch der Anstieg nicht schwierig ist, aber man oben mit einem ganz tollen Ausblick belohnt wird. Mit dem Triathlonrad fahre ich mindestens 2x in der Woche dort am Fuß des Peilsteins vorbei, mit dem Mountainbike war es aber ganz was anderes als mit demTriathlonrad. 

Diese Mountainbikeausfahrt habe ich sehr genossen, und im Herbst werden es ganz sicher wieder mehrere Ausfahrten mit dem Mountainbike werden, worauf ich mich jetzt schon sehr freue.







 

Sonntag, 28. Juni 2026

Erkenntnisse von der Sprintdistanz am Neufelder See

Vergangenen Samstag habe ich am Sprinttriathlon am Neufelder See teilgenommen. Das war für mich der erste Triathlon seit 7 Jahren, und daher wusste ich nicht, wo ich stehe. 

Dieser Triathlon ist für mich recht gut gelaufen, wobei mir aber doch viele Baustellen aufgezeigt wurden, an denen ich zu arbeiten habe. Die größe Schwachstelle ist das Schwimmen. Das Schwimmen war eigentlich für mich immer eine starke Disziplin, obwohl ich es nie so recht wollte. Doch dann kam Corona, keine Lust auf das Schwimmtraining, die Verletzung an der rechten Schulter, die Verletzung an der linken Schulter... Das führte dazu, dass ich 5 1/2 Jahre kein einziges Schwimmtraining absolviert hatte. Erst seit dem Herbst des vergangenen Jahres schwimme ich wieder, allerdings nur 1x in der Woche, und das nicht regelmäßig. Das ist definitiv viel zu wenig, das wusste ich natürlich auch. Für eine Sprintdistanz reicht es, geht es so halbwegs, aber ich möchte mehr. 

Das Rad fahren ist sehr gut verlaufen. Nur ist es nun soweit, dass ich im Training endlich wieder längere Radausfahrten einbauen muss, 4 Stunden +. Meine längste Ausfahrt in dieser Saison war bisher mehrmals 3 Stunden, aber nie darüber. Generell bin ich mit meiner Radperformance zufrieden.

Das Laufen. Eigentlich ist das Laufen meine Lieblingsdisziplin. Aber ich kann im Training oft nicht den inneren Schweinehund überwinden und auch dann, wenn die Beine weh tun, etwas schneller laufen. Gerade das wäre wichtig, denn bei einem Triathlon, egal welche Distanz, ist es so, dass die Beine schmerzen, wenn man auf die Laufstrecke kommt. Daran muss ich wieder arbeiten, und auch an der Tempohärte. In Neufeld wurde mir gezeigt, dass die Tempohärte fehlt, nicht gut trainiert ist.

Und dann kommen noch so Kleinigkeiten dazu, wie z.B. die richtigen Schnürsenkel für die Laufschuhe, oder genügend Trinken im Wettkampf am Rad mitführen. Auch das Schwimmen im See muss wieder trainiert werden, das Schwimmen mit dem Neoprenanzug und und und.

Der Sprinttriathlon war ein sehr guter Test, ich weiß nun, wo ich stehe und was ich zu tun habe. Und ich werde daran arbeiten! 


 

Sonntag, 21. Juni 2026

Platz 4 in meiner Altersklasse beim Neufelder Sprinttriathlon

Gestern, Samstag den 20.6.2026, fand um 17 Uhr am Neufelder See der Sprinttriathlon statt. Mein erster Triathlon seit 2019, dementsprechend aufgeregt war ich natürlich auch. Auch in Hinblick auf meine Schultern, ob das noch geht.

Gleich vorweg: 1:18:32, Platz 4 in meiner Altersklasse 55-59, und Platz 37 ingesamt.

Bis ca. 13 Uhr war es heiß, sehr heiß, doch dann kamen Wolken, ein etwas stärkerer Wind, aber der Regen blieb aus. Doch diese kleine Front hat sich bald wieder verzogen gehabt, beim Rad fahren ging noch etwas der Wind bei 30°C, beim Laufen war die pralle Sonne wieder da, und es war wieder sehr heiß. So lässt sich kurz die Wettersituation beschreiben.

Aber von Beginn weg:
Das Schwimmen. Ich wusste schon im Vorfeld, dass das Schwimmen mein Problemfeld sein wird. 1x in der Woche Schwimmtraining ist definitiv zu wenig, dazu noch die lange Schwimmpause im April/Mai, aber für eine Sprintdistanz reicht es, um nicht unterzugehen. Genau so war es auch, ich bin nicht untergegangen, aber es war anstrengend. Da der See über 24°C hatte, war Neoprenverbot, was ich sehr begrüßt habe. Eigentlich stelle ich mich beim Schwimmstart immer am Rand auf, da ich es nicht mag, mittendrin zu schwimmen. Ich habe da immer das Gefühl, ich könnte schneller schwimmen, aber man ist eingezwickt, kommt aus der Gruppe nicht raus. Daher nehme ich gerne einen kleinen Umweg in Kauf, da ich am Rand des Feldes eine Spur weiter schwimmen muss, vor allem bei den Bojen, aber dafür schwimme ich mein Tempo. Gestern hatte ich es übersehen, und ich war mitten drin beim Schwimmen, mittendrin in den üblichen Schlägereien (die natürlich nicht absichtlich geschehen). Es hat etwas gedauert, bis ich in meinen Rhythmus gekommen bin. Die letzten 300m war es dann so, dass ich endlich halbwegs in Fahrt gekommen bin und noch einige Schwimmer überholen konnte. 15:57 sind keine besondere Leistung, aber ich habe es überstanden.

 Der Wechsel vom Schwimmen zum Rad:
1:24. Alles ist gut gelaufen, es war ein gemütlicher Wechsel. Wichtig war mir aber, dass dieser Wechsel klappt.

Das Rad fahren:
20km in 34:08. Da ich beim Schwimmen relativ langsam war, war ich am Anfang des Radfahrens etwas weiter hinten. Bereits auf den ersten 5km habe ich einige andere überholt. Es lief, sehr gut sogar. Auch wenn mir der alte Streckenverlauf, wo man noch im Uhrzeigersinn gefahren ist, besser zugesagt hat. Aber so, entgegen dem Uhrzeigersinn, ist es fairer, da man unmittelbar nach dem Radstart den Bahnübergang hat, und niemand durch einen geschlossenen Bahnschranken gestoppt wurde.
Ich konnte am Rad von Anfang an richtig Druck machen, war super unterwegs, allerdings die zweiten 10km war ich alleine unterwegs. Windschattenfahren wäre in meinem Fall unmöglich gewesen. Mit meiner Radleistung bin ich sehr zufrieden.

Der Wechsel vom Rad zum Laufen:
1:41. Dieser Wechsel ist bei mir immer etwas langsamer, da ich nicht ohne Socken laufen kann. Aber dieses Mal kam noch die Erschwernis hinzu, dass ich nicht anstatt der handelsüblichen Schnürsenkel Lock Laces verwende. Das war mein Fehler. Ich habe zu lange mit dem Kauf von Lock Laces, also elastische Schnürsenkel die man nicht mehr schnüren muss, sondern wo man in den Schuh reinschlüpft und gleich loslaufen kann, zugewartet habe. Ich habe keine in der Farbe passende Lock Laces gefunden, habe daher eine andere Marke gewählt. Bei dieser Marke sind die Schnürsenkel aber eine Spur dicker, wodurch sich die Schnürsenkel nicht einfädeln ließen. Daher musste ich die normalen Schnürsenkel nehmen, was bedeutet, dass ich nach einem harten Radfahren mit einem hohen Puls die Schnürsenkel erst binden musste. Ist nicht so einfach, und das zeigt sich auch in der Zeit. Da sind gleich mal 30, 40 Sekunden weg, die sich beim Laufen nicht mehr einholen lassen. 

5,2km Laufen:
25:21. Der Wind war weg, die Wolken waren weg, die Sonne war voll da, und es war heiß. Nach dem Bewerb um 19 Uhr hatten wir 32°C, beim Laufen wird es daher auch 32°C und mehr im nur spärlich vorhandenen Schatten gehabt haben. Gleich zu Beginn konnte ich einige Teilnehmer überholen, danach noch 2. Ich selbst wurde von 2 Staffelteilnehmern und 2 Sprintbewerbteilnehmer überholt, wobei der 2. Sprintbewerbteilnehmer, der mich überholt hat, leider in meiner Altersklasse war. Die meiste Zeit war es so wie beim Rad fahren, dass ich alleine gelaufen bin, was nicht so einfach ist.
Ich habe um eine Spur zu schnell begonnen, was ich nach 3km spürte und etwas nachlassen musste. Aber dennoch konnte ich in einem Schnitt von 4:53/km laufen. Auf dem letzten Kilometer wollte ich noch mal etwas steigern, aber es war nicht mehr drinnen, der Tank war leer.

Ich bin als 4. in meiner Altersklasse ins Ziel gekommen, 37 Sekunden hinter dem 3. platzierten, und als 37. in der Gesamtwertung. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden, die Schultern haben kein Problem gemacht, und es hat mir wieder richtig Spaß gemacht.

Zum Schluss noch kurz zur Veranstaltung selbst:
Sehr gut organisiert von Robert Pscheidl (P3 Event Agentur)! Der Neufelder See ist eine wunderschöne Lokation, die Radstrecke ist nicht leicht, aber auch nicht anstrengend, kann jeder absolvieren, und die Laufstrecke ist eine flache Runde. Für mich ist immer das Finisherbuffett wichtig 😂. Wenn es dort einen Kuchen gibt (vor allem in der Steiermark gibt es immer die ganz leckeren selbstgemachten Kuchen), dann bin ich der glücklichste Mensch. Auch gestern gab es einen Kuchen, was mich glücklich machte 😉. 

Der Neufelder See Triathlon ist eine tolle Veranstaltung, und da es neben dem Sprintbewerb auch die olympische Distanz gibt, man auch in Staffeln starten kann, ist dieser Bewerb für alle geeignet. Ich bin sehr gerne dort. 

750m schwimmen: 15:57
Wechsel 1: 1:24
20km Rad: 34:08
Wechsel 2: 1:41
5,2km laufen: 25:21
Total: 1:18:32 

Freitag, 19. Juni 2026

Kurzurlaub in Jesolo

Meine Frau und ich haben uns sehr kurzfristig entschlossen, dass wir einen Kurztrip nach Jesolo machen. Von Dienstag bis Donnerstag dieser Woche waren wir im Hotel Niagara in Jesolo, wo wir bereits 2x zuvor waren. Uns gefällt es in Jesolo sehr gut, das Hotel ist schön und sehr gut gelegen, man ist gleich in der Einkaufsstraße, aber auch zum Busbahnhof sind es nur wenige Minuten. Das Hotel selbst hat auch Fahrräder, die man sich kostenlos ausleihen kann, was wir dieses Mal, aber auch beim letzten Urlaub in diesem Hotel gemacht haben.

Besonders gut gefällt uns die lange Einkaufsstraße in Jesolo, mit den vielen Restaurants. Aber auch die Nähe zu Venedig, wo man entweder günstig und schnell vom Busbahnhof mit dem Bus hinfahren kann, oder mit Fähre. 

Wir haben diese 2 Nächte/3 Tage sehr genossen, es hat uns wieder sehr gut gefallen. Gerade nach dem Urlaub in Mai in Asien, wo wir nur unterwegs waren, über 200km gegangen sind, uns sehr viel angesehen haben, war es angenehm, ein paar Stunden am Strand zu liegen und nichts zu tun. Die Zeit ist leider wieder mal viel zu schnell vergangen.




 

Sonntag, 14. Juni 2026

Das erste Mal über 20 Wochenstunden Training

In dieser Woche habe ich das erste Mal mehr als 20 Stunden trainiert, insgesamt 21 Stunden. 17 Stunden schwimmen, Rad fahren und laufen, 4 Stunden Krafttraining. Was soll ich sagen, ich habe meinen Spaß dabei, große Lust auf Sport, es hat mir schon gefallen. Aber die Regenerationswoche, die jetzt kommt, mit dem Sprinttriathlon am Samstag, die kommt auch gerade recht.

Für den Sprinttriathlon am Samstag am Neufelder See denke ich, dass ich gut vorbereitet bin. Zuerst dachte ich, dass die 2 Wochen Urlaub in Asien einschränkend waren, aber es war nicht so schlimm. Ich kam schneller wieder in den Rhythmus als gedacht. Einzig das schwimmen, da bin ich noch sehr langsam, was aber auch kein Wunder ist. Ich bin lange nicht geschwommen, Corona, das Problem mit der rechten Schulter, das Problem mit der linken Schulter... Seit knapp einem 3/4 Jahr schwimme ich nun wieder, allerdings nur 1x in der Woche, was definitiv zu wenig ist. Ich bin aber ehrlich, ich möchte derzeit nicht öfters schwimmen.

Den Teilnehmern am heutigen Ironman Austria in Klagenfurt wünsche ich alles Gute! Die Lust auf einen Ironman ist schon wieder sehr groß. 

Sonntag, 7. Juni 2026

Die Triathlonsaison hat für viele schon begonnen

Für viele hat wahrscheinlich schon die Triathlonsaison begonnen, denn es gab ja schon einige interessante Wettbewerbe, wie z.B. die Challenge St. Pölten. Aber in Kürze steht für die meisten das Highlight an, der Ironman Austria am kommenden Wochenende.

Für mich beginnt dann immer das Kribbeln, wo ich merke denke, wie gerne wäre ich dabei. Die Schmerzen, die man während des Ironman hat, die sind vergessen. Auch das umfangreiche, harte Training ist vergessen. 

Ich bin schon sehr gespannt auf mein Highlight, meinen ersten Triathlon seit 2019. Es ist zwar nur eine Sprintdistanz, aber zum Schauen und Testen, ob ich wirklich noch Lust auf Triathlonwettkämpfe habe, ist diese Sprintdistanz in 2 Wochen am Neufelder See genau richtig. Ich denke, auf dem Rad und beim Laufen sieht es nicht so schlecht aus, aber das Schwimmen...

Seit einigen Monaten schwimme ich endlich wieder, geht es wieder. Die linke Schulter macht überhaupt keine Probleme, die rechte Schulter, die mir durch meinen Radunfall etwas zerstört wurde, zickt ab und zu beim Schwimmen. Ich spüre sie, es ist aber nicht so, dass ich das Schwimmtraining abbrechen muss, und bei der Sprintdistanz, wo es nur 750m sind, spielt die Schulter überhaupt keine Rolle. 

Das Schwimmtraining ist auch nicht so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Irgendwie hat mir öfters die Lust darauf gefehlt. Ich war zwar freitags 90 Minuten im Hallenbad, aber in den Ferien (Weihnachtsferien, Semesterferien, Osterferien) war ich nicht, da das Hallenbad überfüllt ist. Im April war das Hallenbad wegen Revisionsarbeiten gesperrt, im Mai war ich auf Urlaub, und vorgestern war bei uns in Ö ein Fenstertag (am Donnerstag war ein Feiertag, am Freitag hatten dann auch einige Schulen frei), wo ich auch nicht schwimmen war. Es sollte reichen, dass ich die 750m überstehe, aber eine Topleistung wird das sicher nicht werden. Ich werde beim Rad fahren das Feld von hinten aufrollen 😂.

Sonntag, 31. Mai 2026

Tagesausflug an den Wörthersee

Am Donnerstag haben wir das tolle Wetter genutzt und sind ganz früh am Morgen an den Wörthersee gefahren, nach Pörtschach. Sehr viele Jahre, ich glaube es waren 15 hintereinander, haben wir dort Ende Juni immer einen Kurzurlaub gemacht, 7x verbunden mit dem Ironman Austria. Da in Pörtschach jedoch das Angebot immer dürftiger wurde, weniger Restaurants, fast keine Geschäfte, dafür der Zimmerpreis immer höher, haben wir uns vor ein paar Jahren entschieden, nicht mehr in Pörtschach einen Kurzurlaub zu machen. Stattdessen waren wir in den vergangenen Jahren Anfang Juni jeweils ein paar Tage in Italien.

Pörtschach ist schön, was die Natur betrifft, die Landschaft, den See, die Strandpromenade. Aber es hat sich nichts geändert. Die Restaurantvielfalt ist weiterhin sehr dürftig, ebenso die Einkaufsmöglichkeiten. Und es wird immer teurer, leider, zumindest in einigen Resaturants, wo man für eine Fritattensuppe zwischen 6,90 und 7,90 bezahlt. Und das sind keine Nobelrestaurants, sondern ganz normale.

Wenn wir einen Tagesausflug an den Wörthersee machen, dann gehen wir immer in die Pizzeria CiaoCiao in Techelsberg, am westlichen Ortsende von Pörtschach Richtung Velden, essen. Sehr gute Pizza zu einem normalen Preis. 

Auf jeden Fall war der Ausflug am Donnerstag an den Wörthersee wunderschön, und am Nachmittag sind wir auch mehrmals in den See schwimmen gewesen. Das hat so gut getan! Gleich bei der östlichen Ortseinfahrt von Pörtschach gibt es die Möglichkeit, dass man dort ohne Eintritt zahlen zu müssen baden kann, und sich sonnen kann. Wir lieben diesen Platz! 

Nun noch kurz zu meinem Triathlontraining. Die 2 Wochen absolute Trainingspause auf Grund des tollen Asienurlaubs zeigen natürlich ihre Wirkung. Vergangene Woche ist mir der Wiedereinstieg extrem schwer gefallen.Vor dem Urlaub habe ich sehr viel trainiert, nicht nur schwimmen, Rad fahren und laufen, sondern auch Krafttraining: Freeletics, Kettlebell, Theraband. Mittlerweile geht es schon wieder etwas, aber an die hohe Trainingsleistung, an die hohen Trainingsstunden wie vor dem Urlaub komme ich derzeit noch nicht ran. Aber es wird. Auf jeden Fall macht es auf Grund des schönen Wetters Spaß. Ich mag es, wenn es am frühen Morgen schon so hell und warm ist. Mal schauen, welchen Fitnesslevel ich bis zu meinem Triathlon am Neufelder See am 20.6. erreichen werde. 

Warmer Milchrahmstrudel bei Wienerroither



Pizza in der Pizzeria CiaoCiao


 

Sonntag, 24. Mai 2026

Urlaub - Peking, Tokyo, Seoul

Meine Frau und ich waren auf Urlaub, in Asien. Bereits vergangenes Jahr, wo wir am Ende unserer Reise für ein paar Tage in Shanghai waren, wollte meine Frau die chinesische Mauer sehen, was aber von der Zeit her sehr stressig gewesen wäre, und wir hätten dann von Shanghai nur sehr wenig gesehen. Daher habe ich ihr versprochen, dass wir uns in diesem Jahr die chinesische Mauer anschauen werden. Was man verspricht muss man auch halten!

Das war der Ursprungsgedanke, die chinesische Mauer anzusehen, und die verbotene Stadt war auch ein Muss. Im Zuge der Planungen kamen alleine in Peking mehrere Punkte hinzu, die wir uns ansehen wollten (und auch angesehen haben). Wenn wir schon mal in Peking sind, dann können wir uns auch noch andere Städte in Asien anschauen, mein Vorschlag. Und ich meinte damit Tokyo. Da aber zum Zeitpunkt der Planung der Direktflug von Tokyo nach Wien extrem teuer gewesen wäre, ein Flug über München, Frankfurt oder Zürich lange ist, habe ich mich umgesehen, und wir haben uns entschieden, dass wir auch Seoul dazunehmen. Von Seoul gab es einen relativ günstigen Direktflug nach Wien. So ist unsere Reise entstanden, aus der chinesischen Mauer wurden mehrere Tage Peking, danach Tokyo und zum Abschluss Seoul. Wir haben es nicht bereut, jeder Tag war wunderbar, jede Stadt faszinierend (wenn man mal bei China gewisse Punkte außer Acht lässt).

Dieser Urlaub hat im Vorfeld für die Planung einiges an Zeit in Anspruch genommen. Was sehen wir uns an, was ist von der Zeit her machbar, wie kommt man dann dort hin, was benötigt man alles usw. Aber diese Zeit für die Planung war eine sehr gut investierte Zeit, wir hatten dadurch während des Urlaubes keinen Stress, es ist so gelaufen, wie es laufen hätte sollen. Auch für die Einreisen war die Planung im Vorfeld gut, wodurch alles sehr gut abgelaufen ist. Ebenso mit dem Zahlen, denn z.B. in Peking ist es so, dass eigentlich nur mit der App Alipay bezahlt wird, man kein Bargeld benötigt. Und für diese App und weitere Apps war es im Vorfeld wichtig, mit der Bank Kontakt aufzunehmen, damit die Kreditkarte für diese Apps freigeschaltet wird. 

Es ist alles gut abgelaufen, wir hatten keine nennenswerte Probleme. Wir haben sehr viel gesehen, viele schöne Eindrücke mitgenommen, und kommen eigentlich erst jetzt, wo wir schon fast eine Woche wieder daheim sind, dazu, das alles zu verarbeiten. Wir haben so viel gesehen, dass wir gar nicht richtig die Zeit hatten, das alles gleich zu verarbeiten. Obwohl wir viel mit dem Taxi oder Bus fahren mussten, sind wir über 200km zu Fuß gegangen, und das bei einem traumhaften Wetter. Eben auch über den Termin, wann wir diese Reise machen, haben wir uns im Vorfeld einige Gedanken gemacht, nachgesehen, wann in diesen Städten das perfekte Wetter ist, um den optimalen Zeitpunkt zu erwischen. Und so war es auch, wir waren jeden Tag mit kurzer Kleidung unterwegs.

Zum Abschluss noch ein paar Bilder aus über 2700 Bilder, die wir gemacht haben, und einer Menge Videos.

Chinesische Mauer

Verbotene Stadt, Peking

Mount Fuji, Japan

Speisekarte in Tokyo

Tokyo

Tokyo

Seoul

Seoul

Süd Korea, demilitarisierte Zone (DMZ)

 

Sonntag, 17. Mai 2026

Die Faszienrolle

Sie ist seit über einem halben Jahr mein wichtigstes Trainingsgerät geworden. Die Schmerzen, die immer wieder in den Waden und Oberschenkeln auftauchen bekomme ich mit der Faszienrolle so halbwegs in Griff. Ich habe diese Rolle schon länger daheim, aber bisher hatte sie eher ein Schattendasein, habe ich sie nie so recht beachtet. Bei den Freeletics-Übungen kommt die Faszienrolle allerdings fast immer vor, und da habe ich die Wirkung dieser Rolle erst schätzen gelernt.

Da ich seit Dezember immer wieder von Problemen in meinen Beinen geplagt bin, verwende ich seitdem die Faszienrolle fast täglich.  

Sonntag, 10. Mai 2026

Ich starte wieder bei einem Triathlon!

Ich hab's getan, ich habe mich wieder zu einem Triathlon angemeldet. Der letzte Triathlon ist schon sehr lange her, vor Corona, 2019, und ich habe wieder Lust.

Am 20.6.2026, Samstag, starte ich beim Neufelder Triathlon, bei der Sprintdistanz. https://www.neufeld-triathlon.at/ 

Ich habe einige Zeit überlegt, ob ich an der olympische Distanz (1,5km schwimmen, 40km Rad fahren, 10km laufen) oder an der Sprintdistanz (750m schwimmen, 20km Rad fahren und 5km laufen) starten soll, es wurde die Sprintdistanz. Das reicht, da ich die Wochen davor weniger Zeit zum Trainieren haben werde. Ich freue mich schon sehr auf diesen Triathlon!

Freitag, 1. Mai 2026

Leobersdorfer Brückenlauf - 45:37 für 10km

Im letzten Eintrag habe ich noch geschrieben, dass ich keine Erwartungen an diesen 10km Lauf habe, schon eine Zeit knapp unter 50 Minuten eine sehr gute Leistung für mich in diesem Jahr ist. Das war kein Tiefstappeln, kein Untertreiben, das war Tatsache, ernst gemeint. Ich bin sogar von schlimmeren ausgegangen, hatte eine Zeit von knapp unter 60 Minuten befürchtet.

Es sind nun ca. 3 Wochen, in denen ich wieder schmerzfrei laufen kann, ich allerdings sehr vorsichtig und zurückhaltend beim Lauftraining war. Seit 4. April kann ich wieder regelmäßig laufen, davor war es ca. 2 Monate so, dass ich nur sporadisch mal den einen oder anderen kurzen Lauf machen konnte, aber immer wieder nach wenigen Kilometern abbrechen musste, weil der Schmerz im hinteren Oberschenkel zu groß war. Daher war mein Training in den letzten Monaten sehr radlastig.

Heute war es so, dass ich mich schon früh am Morgen sehr gut und lange aufgewärmt habe, ich dabei Freeletics genutzt habe. Danach war ich 15 Minuten am Rad, im Keller auf der Rolle, aber das waren wirklich intensive 15 Minuten im hohen Pulsbereich und mit hoher Trittfrequenz. 30 Minuten vor dem Start habe ich nochmals sehr gut aufgewärmt, was ich sowieso immer vor Wettkämpfen mache, und dann ging es schon los.

 Den ersten Kilometer habe ich mich dieses mal wirklich sehr zurückgehalten und mich nicht wie sonst total abgeschossen. 4:22 trotz Zurückhaltung, so schnell bin ich schon sehr lange nicht mehr einen Kilometer gelaufen, und es waren keine Schmerzen da. Der zweite Kilometer ist bei mir immer langsamer, 4:40. Dann hatte ich das Glück, dass ein Läufer auf mich aufgelaufen ist, der sehr konstant 4:30 gelaufen ist, und der somit ohne sein Wissen mein Pacemaker wurde. Es ging die nächsten Kilometer ziemlich konstant in 4:30 dahin, bis er bei km 8,5 einen Einbruch erlitt. Davor war es schon so, dass ich einige Zeit neben ihm gelaufen bin, er sich dabei schon fast mehr an mich als ich mich an ihm orientierte. Aber bei km 8,5 musste er leider abreißen lassen, was mir sehr leid für ihn tat. Ich war zu diesem Zeitpunkt aber in einem sehr guten Rhythmus, konnte das Tempo beibehalten und kam nach 45:37 ins Ziel. 

Ich bin ein Wettkampfschwein. Das weiß ich, das stellt sich sehr oft heraus. Sobald ich an der Startlinie stehe, kann ich an meine Grenze und zum Teil über meine Grenzen gehen, was ich im Training nur ganz, ganz selten schaffe. Für mich war dieser 10km Lauf nach Jahren endlich wieder mal ein sehr erfreulicher Lauf, noch dazu ohne Schmerzen (mal abgesehen von den üblichen Schmerzen, die man üblicherweise bei einem Wettkampf hat), und vor allem ohne Verletzungen NACH dem Lauf. Es tut mir nichts weh, keine Wade, kein Oberschenkel, keine Achillessehne, es ist alles in Ordnung.

Wie immer war der Leobersdorfer Brückenlauf top organisiert, mit einem prall gefüllten Startersackerl, wenn man Stammgast ist (5x muss innerhalb einer gewissen Zeit teilgenommen haben). Das rundherum top, man kann danach gemütlich zusammen sitzen, es gibt ausreichend und verschiedene Verpflegungen, ein kleines Volksfest. Und wie immer ist es jedes Mal ein Vergnügen, den kleinsten bei deren Wettkampf zuzusehen.  

 

Sonntag, 26. April 2026

Der erste Wettkampf naht...

...und ich bin nicht bereit 😂😢.

Am Freitag, dem 1.5., findet in Leobersdorf wieder der Leobersdorfer Brückenlauf statt, mit mehreren Bewerben. Der Hauptbewerb ist der 10km-Lauf. Gleich vorab: ich werde am Start stehen, teilnehmen. Aber auf die Zeit brauche ich heuer gar nicht zu achten, alles unter 50 Minuten ist schon Erfolg heuer.

Das Training hat im Herbst recht gut begonnen, doch dann wurde ich durch das Problem mit der Wade gebremst. Danach lief es wieder gut, ich war motiviert, kam wieder gut in Schuss, bis mich der rechte hintere Oberschenkel eingebremst hat. 

Als das Problem mit dem Oberschenkel aufgetreten ist, dachte ich, dass das in spätestens 2 Wochen wieder in Ordnung ist. Die Verletzung war aber leider ärger als erwartet und hat sich sehr, sehr lange rausgezogen. Erst seit 2 Wochen kann ich wirklich wieder schmerzfrei laufen. 

Die letzten schnellen Laufeinheiten und Intervallläufe sind schon sehr lange her. Gestern habe ich ein Koppeltraining absolviert, nach 3 Stunden Rad fahren war ich noch 30 Minuten laufen. Ich schaffte in diesen 30 Minuten einen glatten 5er Schnitt (also 5 Minuten pro km), aber es war sehr anstrengend und wäre nicht schneller gegangen. Daher wird der Leobersdorfer Brückenlauf für mich wieder mal, wie schon in den letzten Jahren, mehr ein Vergnügungslauf als ein Wettkampf. Sehr schade, da ich ja noch immer das Ziel hätte, die 10km unter 42 Minuten zu laufen. Ich werde aber nicht jünger, und ich befürchte, dass ich dieses Ziel leider nicht mehr erreichen werde.

Dennoch werde ich den Lauf am Freitag genießen, die Stimmung, alles, und ganz einfach froh sein, dass ich überhaupt laufen und Sport machen kann!

 

Sonntag, 19. April 2026

Eine Regenerationswoche tut nicht immer gut

In den Osterferien hatte ich nach einem 3-wöchigen Belastungsblock meine Regenerationswoche. Der Einstieg in den nächsten Belastungsblock vergangener Woche fiel mir dann extrem schwer. Ich hatte zu viel reduziert, was sowohl die Intensität als auch die Anzahl der Trainingsstunden betrifft. Die vergangene Trainingswoche war daher eine extrem schwere Trainingswoche, ich hatte lange gebraucht, bis ich wieder so richtig reingekommen bin. Manches mal passiert mir so etwas, dass ich zu extrem reduziere, und mir der Einstieg danach wieder schwer fällt.

Diese Woche war jedoch eine gute Trainingswoche. Ich konnte wieder höhere Trainingsumfänge absolvieren, mehrere Einheiten am Tag durchführen, und es hat wieder Spaß gemacht - was aber auch daran lag, dass das Wetter in dieser Woche nicht so schlecht war. 

Heute findet der Wien Marathon statt. Das ist ein Tag, wo es mich wieder wahnsinnig reizt, an einem Marathon teilzunehmen. Ich wünsche auf jeden Fall allen Teilnehmern viel Erfolg! 

Samstag, 11. April 2026

Badsooßbrunn Lauf

Morgen, Sonntag den 12.4., findet der badsoossbrunn-Lauf statt. Ein Halbmarathon und 5,9km Lauf. Dabei handelt es sich (beim Halbmarathon) um einen Lauf, der durch die Ortschaften Bad Vöslau, Sooß und Kottingbrunn geht. Heuer findet diese Veranstaltung zum 4. mal statt.

Ich bin leider noch nie mitgelaufen, ich denke, ich werde auch nie mitlaufen, was schade ist. Endlich gäbe es wieder einen Halbmarathon direkt vor meiner Haustür, und ich kann nicht starten, oder will nicht starten. Der Zeitpunkt für diesen Lauf ist für mich sehr ungünstig, was auch der Grund ist, warum ich nicht in Wien beim Halbmarathon oder Marathon starte, der eine Woche später stattfindet. 

In den letzten Jahren hat es sich herausgestellt, dass ich Anfang, Mitte April nicht fit bin. Sogar der Leobersdorfer Brückenlauf, der am 1.5. stattfindet, ist äußerst ungünstig. Die letzten Jahre war ich immer verletzt, so auch heuer wieder. Darum macht es für mich keinen Sinn, wenn ich mich um diese Zeit für einen Lauf anmelde, und dann verletzt oder in einem schlechten Trainingszustand am Start stehe.

Falls sich noch jemand kurzfristig anmelden möchte, ich habe auf der Homepage des badsooßbrunn-Laufes gesehen, dass man sich noch morgen, am Sonntag, vor Ort anmelden kann. Und das zu einem sehr günstigen Preis von 35,- beim Halbmarathon.

Ich kenne die Laufstrecke, weil ich auf den verschiedenen Teilen oft trainiere, es ist eine sehr schöne Laufstrecke.  

Sonntag, 5. April 2026

Frohe Ostern

Frohe Ostern an alle, die meinen Blog lesen.

In den Ferien war unsere Enkeltochter wieder bei uns. Ich habe es so geplant, dass diese Woche eine Regenerationswoche war. Es waren Tage dabei, wo ich überhaupt keinen Sport machte, weil es sich zeitmäßig nicht ausgegangen ist, aber das hat mich überhaupt nicht gestört. Wir genießen die Zeit mit unserer Enkeltochter, das ist eine äußerst wertvolle Zeit.

Mein rechter hinterer Oberschenkel macht noch immer Probleme. Ich war in dieser Woche 3x für 1 Stunde laufen. Der erste Lauf war sehr gemütlich, bei der zweiten Einheit war ich etwas "schneller" unterwegs (5:20 pro km), wo sich nach 8km der Oberschenkel gemeldet hat. Nach 1 Tag Pause habe ich es nochmals versucht, gemütlich, und genau bei der Hälfte hat der Oberschenkel wieder geschmerzt. Ein blöder Zeitpunkt, denn das war der Punkt, wo ich am weitesten von zu Hause entfernt war.

Ich kann schon jetzt sagen, dass ich am 1. Mai den Leobersdorfer Brückenlauf abschreiben kann. Ich werde starten, aber es wird ein äußerst gemütlicher 10km-Trainingslauf. Alles andere als ein Wettkampf. Schade. 

Sonntag, 22. März 2026

Bonanzarad Mödling

Ich habe von Canyon einen Anruf erhalten, dass es Probleme mit dem Gabelschaft bei meinem Canyon Triathlonrad CF8 geben könnte. Es hat ein paar wenige Fälle gegeben, wo ein Riss im Gabelschaft entstanden ist, und es dadurch zur Gefahr für den Radfahrer werden kann. Aber Canyon hat eine Lösung, die Canyon-Servicepartner wissen Bescheid.

Auf dieses Telefonat hinauf habe ich sofort bei einem Canyon-Servicepartner angerufen, Bonanza Rad, 2340 Mödling, https://www.bonanzarad.at/. Wie mit dem Canyon-Mitarbeiter war auch dieses Telefonat ein sehr nettes Telefonat, wo mir gesagt wurde, dass dieses Problem schon seit 2024 bekannt ist, und bei ihnen nur 1 Rad (von ca. 50) davon bisher betroffen war. 

Am Mittwoch habe ich mein Canyon bei Bonanzarad vorbeigebracht, und gleich darum gebeten, dass sowohl die Züge (Brems- und Schaltzüge) als auch die Kette getauscht werden sollen. Mein Rad ist von dem Problem mit dem Gabelschaft nicht betroffen, somit wurde nur standardmäßig der Gabelschaft verstärkt, musste nicht die Gabel getauscht werden. Für den Tausch der Züge und Kette habe ich 90,- bezahlt. Das Rad ist nun wieder perfekt eingestellt, alles läuft wieder. Danke an Bonanzarad.

Gestern, Samstag, habe ich meine erste Koppeleinheit in dieser Saison durchgeführt. 2 Stunden am Rad, 30 Minuten unmittelbar darauf laufen. Es hat sich gut angefühlt. Wegen der Probleme mit dem rechten hinteren Oberschenkel hatte ich eine Laufpause eingelegt gehabt. Vorige Woche habe ich einen Laufversuch gewagt, aber bereits nach 2km hat sich der rechte hintere Oberschenkel wieder gemeldet gehabt. Gestern ging es. Es waren zwar nur knapp 6km, aber nach 5km habe ich ein leichtes Zwicken gespürt. Ich hoffe, dass das vergeht, so dass ich in der kommenden Woche wieder das Lauftraining aufnehmen kann.