Hobbytriathlet Markus Counter / Zhler

Sonntag, 25. September 2022

Krank

Eigentlich hatte ich den letzten Trainingsblock in dieser Saison ganz anders geplant gehabt. Aber bei Planungen ist es ja meist so, dass man diese immer wieder ändern muss. So auch bei mir in dieser Woche, wo ich nochmals längere, schöne, gemütliche Einheiten absolvieren wollte, in der Realität habe ich keine einzige Trainingseinheit durchführen können.

Vergangenen Sonntagabend hat es mich erwischt, eine ziemlich arge Verkühlung mit Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost usw. Am Montag kam noch ein starker Husten dazu. Zu guter Letzt war dann noch der Corona-Test, den ich wegen dem Husten durchgeführt habe, positiv. 

Seit Donnerstag bin ich fieberfrei und habe auch wieder etwas Hunger, der Husten wird nun schön langsam weniger, und ich kann seit Donnerstag wieder halbwegs gut schlafen, aber an ein Training, egal in welcher Form, war in dieser Woche überhaupt nicht zu denken. 3 Wochen wären noch geplant bis zur Saisonpause, aber nach dem momentan Gesundheitszustand werde ich schauen, wie es weitergehen wird. Heute kann ich noch nicht sagen, wann ich wieder in das Training einsteigen könnte. Jetzt heißt es für mich genau auf den Körper hören und nichts riskieren. Ich befinde mich in einer Trainingsphase, wo es nur mehr darum gehen würde, dass der Körper schön langsam zur Ruhe kommt. In meinem Fall ist der Körper aber abrupt von 100 auf 0 abgebremst worden. 

Ob es nun noch Sinn macht, für 2 oder 3 Wochen nochmals einen kleinen Trainingsblock zu erstellen, soferne es die Gesundheit zulässt, weiß ich nicht. Jetzt schon in die Saisonpause gehen? Das habe ich schon einmal gemacht, Mitte/Ende September in die Saisonpause gehen, das hat sich damals aber als zu früh herausgestellt. Eine lange Saisonpause von bis zu 5 Wochen anstatt 2 Wochen planen? Auch das habe ich schon mal versucht, das war damals definitiv zu lange. 

Es ist derzeit schwierig zu entscheiden, wie ich weitermachen soll. Fest steht aber momentan, solange ich nicht zu 100% gesund bin, werde ich nicht trainieren. Ziel einer Saisonpause ist es, sich zu erholen und auszukurieren. Daher macht es wenig Sinn, wenn ich nochmals in ein Training einzusteigen, wenn ich nicht zu 100% gesund bin, und dann in der Saisonpause an den Folgen einer heute möglichen falschen Entscheidung leide. Ich lasse es daher auf mich zukommen, und nehme es wie es kommt. 

Sonntag, 18. September 2022

Nochmals das schöne Wetter ausgenutzt

In dieser Woche habe ich von Montag bis Mittwoch nochmals das schöne Wetter ausgenutzt und tolle Trainingseinheiten absolvieren können. Die Regenerationswoche in der vergangenen Woche hat sehr gut getan und sie war extrem wichtig. Vor allem bei den Laufeinheiten in dieser Woche konnte ich nochmals so richtig hinhalten, aber auch beim Rad fahren ging es sehr gut.

In diesem letzten Trainingsblock für die Saison 2021/22 habe ich mir keine Puls- oder Wattvorgaben mehr gesetzt, sondern für diese und die kommende Woche nur mehr einen ungefähren Rahmen erstellt, was ich trainieren könnte. Alles nach Lust und Laune, sollten Trainingseinheiten, aus welchen Gründen auch immer, ausfallen, so ist das auch kein Problem. Es geht in diesem Block nur mehr darum, Freude und Spaß am Sport zu haben, nochmals das Training genießen, so dass die Vorfreude auf das Training für die Saison 2022/23 groß ist.

Derzeit habe ich sehr viel Freude am Sport, und ich hoffe, dass in der kommenden Woche das Wetter wieder etwas besser wird. Über ein wenig Sonne und Temperaturen um die 20°C würde ich mich schon freuen. Aber wie schon gesagt, jetzt ist es nicht mehr so wichtig, passt das Wetter nicht, weil es z.B. den ganzen Tag regnet, dann wird halt an diesem Tag nichts trainiert, und die Einheit nicht an einem anderen Tag eingefügt. Der Spaß steht nun im Vordergrund!

Sonntag, 11. September 2022

Der letzte Saisonblock beginnt

Für mich geht diese Triathlonsaison schön langsam zu Ende, die Saisonpause rückt immer näher. Wettkampfmäßig war heuer nicht viel los, gerade mal der Leobersdorfer Brückenlauf (10km) am 1.5, aber kein Triathlon.

Nachdem für mich in dieser Woche absolute Regeneration mit nur 5 Einheiten und 7 Trainingsstunden angesagt war, beginnt nun der letzte Trainingsblock. Insgesamt 5 Trainingswochen, die ersten 2 Trainingswochen werden nochmals höhere Trainingsumfänge beinhalten, jedoch alles nach Lust und Laune und keine Puls- oder Wattvorgaben, danach heißt es für 3 Wochen abtrainieren (wo langsam der Umfang vermindert wird).

Jetzt nochmals den hoffentlich schönen Herbst mit schönen Radausfahrten genießen, bevor dann eine voraussichtlich 2 wöchige Saisonpause, wo absolut kein Sport gemacht wird, ansteht.

Sonntag, 4. September 2022

Regeneration ist wichtig!

Oft genug habe ich hier schon geschrieben, wie wichtig es im Sport ist, dass man auf die Regeneration achtet. Und dennoch habe auch ich wieder den Fehler gemacht und nicht auf die Regeneration geachtet...

In diesem Sommer gab es für mich ein reduziertes Training, da wir auf unsere Enkeltochter aufpassen durften. Wenn sie bei uns ist, dann steht sie für uns im Mittelpunkt, und ich richte mich punkto Sport auch danach. Daher habe ich in diesem Sommer die Trainingsdauer pro Woche reduziert, jedoch die Intensität hoch gehalten. Am Anfang der letzten 8 Wochen habe ich ca. 10 Stunden trainiert, und die Dauer hat sich dann schön langsam auf 14 Stunden in der Woche erhöht, und das bei jeweils 8 Trainingseinheiten pro Woche.

Aufgrund der anfangs geringen Trainingsdauer habe ich nicht gemerkt, dass mir die Regeneration gefehlt hat, jedoch in dieser Woche habe ich das voll zu spüren bekommen. 8 Wochen Training sollten normalerweise in 2 Blöcken zu jeweils 3 Wochen Belastung und 1 Woche Entlastung aufgeteilt werden, ich habe jedoch die letzten 8 Wochen in einem Block durchgezogen und von Woche zu Woche die Trainingsdauer erhöht, und dabei die Intensität hoch gelassen. War nicht gut...

Ich habe keine Verletzung davon getragen, was in so einem Fall durchaus passieren kann, allerdings konnte ich die von mir selbst vorgegebenen Intensitätsbereiche in dieser Woche meist nicht mehr erreichen. Daher wird die kommende Woche endlich eine Regenerationswoche, wo ich nur 5 Trainingseinheiten und insgesamt 7 Stunden trainieren werde. Sowohl der Kopf als auch der Körper freuen sich schon auf diese Woche.

In mein Trainingstagebuch dick geschrieben: In Zukunft wieder auf die Regeneration achten!

Sonntag, 28. August 2022

Schaltseilzug gerissen

In dieser Woche ist mir während einer Trainingsfahrt bei meinem Canyon Triathlonrad der Schaltseilzug des Umwerfers gerissen. Das ist mir bisher noch nicht passiert, eine Premiere. War aber kein Problem, die 20km konnte ich dennoch nach Hause fahren, jedoch konnte ich nicht mehr zwischen dem großen und kleinen Kettenblatt hin und her wechseln.

Das Austauschen eines Schaltseilzuges stellt eigentlich kein Problem dar, die Betonung liegt auf eigentlich... Bereits im Frühjahr habe ich bei meinem Cube Triathlonrad, welches nur mehr im Keller auf der Rolle eingesetzt wird, den Schaltseilzug des Schaltwerkes tauschen müssen, was auch hier eigentlich kein Problem darstellen hätte sollen. Jedoch war dieser Schaltseilzug schon so lange im Einsatz (ca. 10 Jahre), so dass sich der Kopf des Zuges so festgesetzt hatte, dass ich ihn aufbohren musste, um den Zug herauszubekommen.

Beim Canyon ging der alte Schaltseilzug zwar schnell und problemlos heraus, jedoch das Einfädeln des neuen Zuges stellte sich doch als schwieriger heraus als erwartet. Die Züge sind im Canyon innen verlegt (wie es eigentlich schon Standard ist), jedoch um den Zug für den Umwerfer korrekt einfädeln zu können, musste ich auch gleich den Zug für das Schaltwerk tauschen. Und sowohl beim Umwerfer als auch beim Schaltwerk war das Einfädeln eine doch etwas fummelige Arbeit, und somit wurden aus den von mir geschätzten 30 Minuten doch 2 1/2 Stunden. Naja, beim nächsten Mal wird es schneller gehen, denn da weiß ich dann schon, worauf ich achten muss. 

Eigentlich wollte ich im Winter bei meinem Canyon ein Komplettservice durchführen, komplett zerlegen, alles reinigen, fetten, Züge und Kette tauschen usw., mal schauen, ob ich im Winter dann die Züge dennoch nochmals tauschen werde. Schaden würde es nicht, denn ich hatte diese Woche zwar Schaltseilzüge zu Hause, doch die Hülsen nicht, daher habe ich die selben Hülsen wiederverwendet. Es würde daher nicht schaden, im Winter auch die Hülsen der Schaltzüge zu tauschen. Dennoch schalten jetzt sowohl der Umwerfer als auch das Schaltwerk wieder perfekt.

Sonntag, 21. August 2022

Readly

Für all jene, die gerne Zeitschriften und Magazine lesen und dies Online tun wollen, ist Readly zu empfehlen. Für relativ wenig Geld (9,90 im Monat) hat man ca. 6000 Magazine zur Auswahl.

Ich verwende Readly für TV Media Digital (Programmzeitschrift), Computer- und Sportzeitschriften, aber auch die Presse oder der Standard stünden als öst. Tageszeitungen zur Verfügung. Readly bietet eine sehr große Auswahl zu einem, so finde ich, recht günstigen Preis. Wir hatten bisher die Zeitschrift TV Media Digital als Printversion, wo eine Ausgabe ich glaube bei 2,50 gekostet hat, und diese Zeitschrift alle 2 Wochen herausgegeben wurde. Das sind schon mal 5,- im Monat für nur eine Zeitschrift.

Man kann Readly auch noch mit einigen Leuten teilen, so habe ich Readly mit meiner Frau geteilt, die ohne Zusatzkosten ihren eigenen Zugriff hat, und weitaus mehr Zeitschriften liest als ich. Für uns zahlt sich Readly definitiv aus.

Voraussetzung ist jedoch entweder ein Tablet, oder ein Notebook bzw. PC, denn auf einem Handy denke ich, dass man nicht viel sehen und lesen kann.


Sonntag, 14. August 2022

Autofahrer vs. Radfahrer

Heute muss ich mal wieder meinen Frust über einige wenige Autofahrer kundtun. Es handelt sich hier wirklich um einen sehr, sehr kleinen Teil der Autofahrer, die anscheinend gewisse Aggressionen (aus welchen Gründen auch immer) gegen uns Radfahrer haben. Ich möchte hier aber nicht alle Radfahrer in Schutz nehmen, denn wir müssen so ehrlich sein, es gibt auch einige Radfahrer, die sich nicht sehr kooperativ gegenüber den anderen Straßenteilnehmern  verhalten, um es mal schön umschrieben auszusprechen. Aber auch hier, wie bei den Autofahrern, es handelt sich nur um einen kleinen Teil.

Gut, nun zu meinem Frust: leider kam es in letzter Zeit immer öfter, fast auf jeder Ausfahrt einmal, zu "Problemen" mit Autofahrern. Ich wurde grundlos beschimpft, die Autofahrer öffnen beim Vorbeifahren das Seitenfenster und fangen an, mich als Radfahrer aufs übelste zu beschimpfen. Es wird der Mittelfinger gezeigt, es wird, nachdem ich überholt wurde, die Scheibenwaschanlage aktiviert, damit mir der ganze Scheibenreiniger in das Gesicht spritzt, es wird der Seitenabstand beim Überholen nicht eingehalten, oder man wird überholt, und unmittelbar nach dem Überholvorgang bremst der Autofahrer ab.

Liebe Autofahrer, was ist mit euch los? Wisst ihr euch nicht zu benehmen? Wie gesagt, es handelt sich hier um einen sehr, sehr geringen Teil der Autofahrer, und oft sind es auch Firmenautos. Ich fahre alleine mit dem Fahrrad, somit gibt es bei mir kein nebeneinander fahren, was ich sowieso verurteile. Ich benütze auf gewissen Strecken den Radweg, aber auf vielen Strecken geht es nicht, weil es ganz einfach zu gefährlich wäre. Liebe Autofahrer, wenn ihr wieder mal aus dem Fenster rausschreit "Trottel, fahr auf dem Radweg", dann geht nochmals in die Fahrschule. Während einer Trainingsfahrt muss ich den Radweg NICHT benutzen, eben weil es zu in vielen Fällen zu gefährlich wäre. Die paar Sekunden, die ihr vielleicht hinter mir herfahren müsst, bis ihr mich überholen könnt, werdet ihr doch auch noch haben.

Ich fahre auch nicht mitten auf der Straße, sondern eh schon sehr weit rechts, aber im Ortsgebiet ist das nicht so leicht, weil man als Radfahrer immer der Gefahr ausgesetzt ist, dass ein Autofahrer beim Aussteigen die Tür öffnet, ohne zu schauen, ob ein Radfahrer kommt.

Ich gebe sowohl beim Links- aus auch beim Rechtsabbiegen Handzeichen, bitte ignoriert das nicht. Und wenn ich mal kein Handzeichen gebe, dann bedeutet das dasselbe wie beim Autofahren, ich fahre gerade aus. Also bitte überholt in diesem Fall nicht, um unmittelbar nach dem Überholen nach rechts abzubiegen, und mich somit zu einer Vollbremsung zu zwingen.

Und warum glaubt ihr einen Radfahrer im Vorbeifahren beschimpfen zu müssen, wer gibt euch das Recht dazu? Wir sind nicht per du, nur mal so nebenbei. Was für Probleme habt ihr, dass ihr aus dem Auto rausschimpfen müsst, obwohl es keinen Anlass gibt? Ich werde auf jeden Fall in Zukunft mir die Autofahrer mit den Firmenautos merken, und bei oben genannten Aktionen mal die Firmenleitungen anschreiben, was die zu dem Verhalten ihrer Mitarbeiter sagen. Wenn ihr in einem Firmenauto sitzt, dann vergesst nicht, dass ihr eine Firma vertretet und für deren Image zuständig seid. 

Viele Vorfälle werde ich nicht mehr hinnehmen, denn warum auch? Ich möchte Sport machen, und ich habe als Radfahrer das Recht, eine Straße zu benützen, genauso wie all die anderen Verkehrsteilnehmer. Und dafür brauche ich mich nicht von einigen wenigen Autofahrern, die anscheinend irgendwelche Probleme haben, und somit für den Straßenverkehr selbst eine große Gefahr darstellen, beschimpfen lassen!

Also liebe Autofahrer, beim Großteil von euch, und hier spreche ich von vielleicht 99%, möchte ich mich dafür bedanken, dass ihr auf mich Radfahrer, der fast der schwächste Verkehrsteilnehmer ist, Rücksicht nehmt. Und das restliche 1%, die glauben, dass sie sich im Straßenverkehr unmöglich benehmen können, nehmt euch bitte zu Herzen, dass auch ich ein Verkehrsteilnehmer bin, der das Recht darauf hat, eine Straße zu benutzen, und lasst eure unnötigen Aggressionen woanders aus, z.B. in einem Fitnessclub, oder sucht euch professionelle Hilfe!